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Normale Version: The Big Picture - The Market-Analyse
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Übersicht im Bärenmarkt - Haben wir erst die Hälfte hinter uns?!

+ Performance vom Hoch +

DAX Performance Index -24,66%

Dow Jones 30 -20,72%

S&P 500 -24,47%

Nasdaq 100 -34,16%

Nasdaq Composite -34,29%

ARK Innovation ETF (ARKK) - Disruptive Technologie - Portfolio Manager: Cathie Woods -70,18%

BTC-USD -71,53%

Big Picture

Mein favorisiertes Big Picture besagt, dass wir erst die Hälfte des Bärenmarktes hinter uns haben. 

Warum? Speziell in den USA ist die immer noch sehr hohe historische Bewertung der der Grund für meine Erwartung weiter fallender Kurse. 

Shiller PE Hoch 38.58 Korrektur auf 2003er Bewertung impliziert eine Korrektur von -45% vom S&P500 Hoch.

Der US-Aktienmarkt macht über 60% des MSCI World aus. Ich denke nicht das sich andere internationale Börsen sich dem hohen Abwärtsdruck der US-Börsen entziehen können.

Mal schauen, ob meine Faktormodel aufgrund der hohen Inflation Recht hat. Was weiter dafür spricht ist, dass der jetzige Bärenmarkt nicht durch einen Belastungsfaktor bedingt ist, dafür noch deutlich kurz ist und der US-Bullenmarkt außergewöhnlich lange und sehr hochprozentig im Technologiebereich war. Hohes Klumpenrisiko bei den Top10 im S&P500 durch die großen Technologiewerte. Im Hoch 2022 bei 30% - im Vergleich 2000 in der New Economy Blase waren wir bei den Top 10 bei 27%.

Hinzu kommt das jeder Bärenmarkt im Aktienmarkt mit einem finalen Panik-Ausverkauf endet. Den haben wir weder in den Deutschland noch in der USA bisher gesehen. 

Nicht Vergessen: Im Bärenmarkt 2000-2003 hatten wir allen in der Technologiebörse Nasdaq 9 Bärenmarktrallyes von einem Zwischentief von über 20% Plus, bis wir über 70% vom Hoch verloren haben. Aktuell gab es erst eine Rallye von +20% von einem Zwischentief der Nasdaq.

Da sich Growth und Value historisch in Zyklen abwechseln, wäre in der nächsten Rezessionsphase mal wieder Zeit sich auf der anderen Seite zu positionieren. Unendliches Wachstum bleibt eben doch nur ein Traum. Valuefonds hatten in den letzten 13 Jahren sehr große Mittelabflüsse oder wurden komplett geschlossen. Value ist Out.

Sentiment

In meinem Umfeld geht Keiner davon aus, dass wir weniger als die Hälfte bei den Aktienmärkten hinter uns haben. Gut, Rezession in Deutschland mit einem negativen BIP von 0,5%. Hört sich bisher ja Alles noch harmlos an. Die USA sind seit Ende Juli 2022 in einer technischen Rezession, aber das zählt plötzlich nicht, weil der Arbeitsmarkt ja so stark ist. Wie Bitte?!

Vielleicht bin ich ja (kurzfristig) ein guter Kontraindikator. Das aktuelle Verbrauchervertrauen hat in den USA seit 1950 ein neues Allzeittief markiert (Tief 50 im Juni 2022 - aktuell 58.6) und das Sentiment der Aktionäre ist schon pessimistisch.

Ziele

DAX -50% bis -70%

Dow Jones 30 -35%

S&P 500 -50%

Nasdaq 100 und Nasdaq Composite -70%

Kryptowährungen -100%

Die Tulpenmanie lässt grüßen - 20.000 Kryptowährungen - Stand: 1. Oktober 2022 - Marktkapitalisierung ca. 967 Milliarden Euro

www.coinmarketcap.com / gehört zu Binance

FIAT-Geld besitzt ebenso keinen inneren Wert - nach dem lateinischen Wort "fiat" - "Es geschehe! Es werde!" - es entsteht durch Knopfdruck und ist nicht mehr als ein Versprechen, welches auf Vertrauen aufbaut.

Makroumfeld USA und Deutschland - Energie, Arbeitsmarkt, Notenbanken, Inflation, Immobilien - Hypothekenzinsen

Gerade Deutschland schafft sich aktuell selbst ab. Amerika verkauft uns teuer ihre Energie und hat selbst Gaspreise von 1/9 im Vergleich zu Europa - das könnte ein großer Wettbewerbsvorteil für die USA sein und Expansion sowie Ausbau von Kapazitäten ausländischer Konzerne bedeuten. Wir sind isoliert von Russland, China steht genauso zur Disposition und vielleicht bald noch Taiwan. Die Amerikaner wollen ihre Vorherrschaft eben verteidigen. Die deutsche Industrie wir an die Wand gefahren. Unternehmen mit hohem Energieverbrauch sind international über Jahre nicht mehr wettbewerbsfähig. Der Ausbau von den Alternativen von Atomkraft und Kohlekraftwerden dauert, interessanterweise sollen das ja haufenweise Gaskraftwerke sein. Bei diesen Preisen - Herzlichen Glückwunsch!

Dazu kommen die Energietrassen und Energiespeicherung. Der Ausbau von regenerativen Energien reicht nicht mal annähernd für den derzeitigen und erst recht nicht dem zukünftigen Energiebedarf. Stellt euch mal die ganzen Elektroautos auf den Straßen vor. Wo soll die Energie herkommen und wo sollen die geladen werden? Da stehen uns noch gewaltige Investitionen von Mrd. oder sogar Billion € bevor. Ob und wann das die Preise senkt, steht in den Sternen.

Der Arbeitsmarkt sieht ja noch sehr robust aus. Wir haben Fachkräftemangel in Deutschland und den USA. In den USA wird erwartet das die Arbeitslosenquote von aktuell 3,5% auf 4,4% in 2023 steigt. Bin gespannt, ob und wann der Arbeitsmarkt kippt. In Deutschland erwarte ich das wesentlich früher als in den USA.

Die Inflation ist gekommen um zu bleiben. Die Notenbanken (EZB und FED) hatten am Top der Märkte Zinssätze von 0-0.25%. Im Bullenmarkt bis 2000 oder der bis 2007 hatten wir am Top Zinssätze von 4,75 bzw. 4,25% von der EZB versus 6,5% bzw. 5,25% der FED. Game Over? Ist das Pulver verschossen? Vergessen wir nicht die ganzen QE-Programme, das Aufblähen der Notenbankbilanzen und die vielen neuen Schulden um die Finanzkrise zu pulverisieren. Hohe Zinssätze zur Bekämpfung der Inflation ist aufgrund der hohen Staatsschulden in immer mehr Ländern gar nicht mehr möglich. Die EZB erhöht die Zinsen nur zaghaft auf niedrigen Niveau und macht sofort eine Sondersitzung, wenn für Italien die Anleihenzinssätze steigen.

Die Inflationspeaks in den USA von 1974 mit 11% (und im Jahr 1981 von 13,55% begegnete die FED mit Leitzinsen deutlich über der Inflationsrate. Heute bei der hohen Staatsverschuldung sind so hohe Bondzinsen, die sich daraus ergaben, sehr wahrscheinlich nicht mehr finanzierbar. Die Notenbanken sind ja schon lange als Staatsfinanzier tätig - Japan als Vorbild lässt grüßen.

Was fällt eigentlich im Moment nicht? Sogar die heiligen Kühe Private Equity und die Bonds, die seit dem Hoch 1981 in einem Bullenmarkt waren, fallen deutlich. Der Immobilienmarkt ist am wackeln und die weitüberdurchschnittlichen Wertzuwächse über Jahre im Vergleich zu den letzten 100 Jahren (real nur 1-2%) scheinen plötzlich ein schöner Traum gewesen zu sein. Selbst in den deutschen Metropolen fallen die Immobilienpreise wie ein Stein. Die zuletzt zweistelligen Wertsteigerungen gehören der Vergangenheit an. Hinzu kommt die Gefahr der Erhöhung der Grundsteuern!

In den USA sind die 30-jährigen Hypothekenzinsen von einem Tief von 2,65% auf 6,7% gestiegen. In Deutschland für 20-jährige Hypothekenzinsen vom Tief von 1,09% auf aktuell 4,07% gestiegen.

https://www.macrotrends.net/2015/fed-fun...ical-chart

Anbei die langfristigen Inflationsraten ab 1960 - USA - EU - Welt: https://www.laenderdaten.info/Amerika/US...sraten.php

Grafiken zum US-Arbeitsmarkt und der Prognose der Arbeitslosenquote für 2023 sowie das Verbrauchervertrauen: https://tradingeconomics.com/united-stat...yment-rate

Leitzinsen EZB und FED ab 2000: http://www.leitzinsen.info/

Hypothekenzinsen USA - 30 Jahre:  https://fred.stlouisfed.org/series/MORTGAGE30US
Hypothekenzinsen Deutschland - 20 Jahre: https://index.fmh.de/fmh-index/zinsentwi...fault.aspx
+ Die Masse liegt nur an den Wendepunkten falsch

Das Einfachste ist in der Realität häufig das Schwierigste. Ein Beispiel ist z.B. die ruhige Hand bei Aktieninvestments.

Geht in den Medien wieder die Welt unter? Anleger verkaufen sehr häufig in der Phase der Panik und Rezession der Aktienmärkt. Dabei sind in der Rezession die besten Kaufzeitpunkte.

Was macht die Mehrzahl der Anleger? Kaufen im Wirtschaftsboom. Verkaufen in der Rezession. Mache das Gegenteil und die Belohnung wird hoch sein. Es ist verdammt schwer für Einsteiger gegen den Konsens der gesamten öffentlichen Mainstream Meinung zu handeln.

Glaubst du an dich Selbst? Nein? Warum sollen dann Andere an dich glauben?

Ich möchte immer positiv sein und an mich und meine Fähigkeiten glauben. Mir kann Alles genommen werden, aber nicht meine Erfahrung und Intuition.
+ Existenzielle Fragen

Übernehme ich die Verantwortung für mein Leben? Wie stelle ich mir meine Zukunft vor? Was ist mir Wichtig im Leben? Familie? Freunde? Kinder? Welche Menschen bereichern meine Leben? Was brauche ich wirklich im Leben? Was ist für mich Glück? Wovor habe ich Angst? Kann ich mit Einsamkeit umgehen? Kenne ich mich selbst? Was ist Erfolg für mich?

Das Antworten können sich jeden Tag ändern. Das Leben ist Veränderung. Jeder Mensch entwickelt sich. Ziele haben meine Motivation gefördert. Ich habe für mich gelernt das der Weg das Ziel ist. Das Glück hängt nicht nur allein von der Erreichung des Ziels ab. Der Weg ist voller spannender Herausforderungen und Rückschlägen. Wäre das Leben ohne die Hürden nicht langweilig? Eine Niederlage ist nicht das Ende. Es ist der Anfang. Ich kann daraus Lernen. Wie ist das mit den Wegen? Schleißt sich die eine Tür dann öffnet sich eine andere.

Positive Denken ist für mich mein Mantra. Ich lebe mein Leben vorwärts und nicht rückwärts. Es gibt nicht das perfekte Leben. Jeder Mensch macht Fehler. Es kommt darauf an aus ihnen zu lernen. Ohne Vertrauen halten wir alle Menschen auf Abstand. Liebe hat nichts mit Besitz zu tun.

Für die Erreichung meiner Träume brauche ich Mut. Freiheit ist wunderschön. 

Ich bin ich, du bist du. Es bringt mir nichts andere Menschen ändern zu wollen bzw. ihnen meine Meinung aufzwingen zu wollen.

+ Meine Botschaft

Ich wünsche mir bessere Welt für uns und unsere Kinder. Dafür können wir Vorbilder sein. Die Zerstörung der Natur und ihren Lebensräumen sollte aufhören. Wir haben nur einen Planeten. 

Wir Alle können die Welt zu einer schöneren machen.

+ Die Börse

Keiner startet als Profi. An der Börse dauert es bis wir die Chancen bekommen ein Meister zu sein. Ich bin jetzt seit über 25 Jahren intensiv an der Börse aktiv. 

Die Börse ist ein harter Wettbewerb. Es ist ein Haifischbecken. Die Schnellen fressen die Langsamen. Es geht jeden Tag darum sein Bestes zu geben.

+ Big Picture

Am Anfang meiner Börsenkarriere hatte ich das große Bild direkt vor Augen. Ich konnte aber garantiert das große Ganze nicht erfassen. 

Ich kann das nicht. Glaubt mir es wird besser. Das Lernen aus Rückschlägen und Verlusten ist für mich ein wichtiger Erfolgsfaktor. Ich muss die Verantwortung für mein Handeln und die Ergebnisse übernehmen.

Heute habe ich den Blick für kleinste Details die ich in meinen Strategien umsetzen kann. Es macht mir Spaß immer wieder neue Ideen zu entwickeln und zu testen. Der Weg von der Idee zur Verbesserung erfordert seine Zeit. Es ist eine fortlaufende Herausforderung sich ständig zu verbessern. Meine Motivation und Leidenschaft treibt mich zu Höchstleistungen.

Wer die Börse als Spielautomat sieht der wird es schwer haben. Wer eine große Leidenschaft entwickelt der hat die große Chance sein Geld für sich arbeiten zu lassen.

+ Der Bankberater unseres Vertrauen

Machen wir uns nichts vor. Der Bankberater hat zu 99,99% von Tüten und Blasen an der Börse keine Ahnung. Er verdient sich seine Provision als Verkäufer und nicht als guter Berater.

Die Bankkunden glauben der Vermögensberater ist eine Experte. Ja, wenn wir Pech haben ist er ein Verkaufsexperte. Wir zahlen 5% Ausgabeaufschlag für jeden Fonds und zusätzlich noch jährlich eine Verwaltungsvergütung von 0.5 bis 3%

Die wahren Experten arbeiten häufig als Gründer oder hochdekorierte Mitarbeiter für Millionen oder Milliarden an Erfolgsprämien bei einem Hedgefonds.

Jetzt wurden in den letzten 10 Jahren ETFs gefeiert. Vorteil: Kein Ausgabeaufschlag und nur eine sehr geringe Verwaltungsvergütung von ca. 0.1 bis 0.5 bei ETFs.

Kann ich einen ETF auf den MSCI World empfehlen? Nein. Die USA hat historisch eine sehr hohe Bewertung. Der Bärenmarkt hat schon 25% gekostet. Die Wahrscheinlichkeit auf weitere -25% Kursverlust ist aus meiner Sicht in Amerika sehr hoch. Siehe meine ausführliche Begründung in diesem Thread.

Die USA ist mit über 60% das Klumpenrisiko im MSCI World ETF. Das erinnert an das Klumpenrisiko in Japan und den Absturz ab dem Jahr 1990. Jeder Hinz und Kunz hat mit Optionsscheinen auf den Nikkei gezockt. Heute ist die ganze Welt in den USA dick investiert. Es gibt gefühlt keine Alternative zu den amerikanischen Technologie-Megacaps.

+ Börse

Gier ist unser größter Feind. Angst führt zur Blockade. Geduld ist eine große Tugend. Panik ist ein schlechter Ratgeber.
+ Kaufchance im DAX? 

Von der aktuellen Bewertung ist der Deutsche Aktienmarkt so günstig wie seit den Crashs 1987, 2002 und 2009 nicht mehr.

Wir haben viele Zykliker im DAX und die profitieren nach der Wende aus der Rezession überproportional. Aktuell ist nur eine Mini-Rezession in den Analystenschätzungen enthalten.

Insgesamt ist das Investitionsumfeld sehr schwierig. Aber in dieser Beurteilung liegt ja genauso die Chance auf eine Wende.

Aus meiner Sicht wird sich z.B. der DAX nicht von der sehr wahrscheinlichen Bewertungskorrektur der USA abkoppelt können. Die USA macht 60% des MSCI World aus.

DAX -50% vom Hoch mindestens. Das wären nochmal -25%. Ich halte es im Worst Case sogar -70% im DAX für möglich. Warum? Eine Menge Zykliker im DAX, kaum bzw. gar keine Weltmarktführer und die besondere Energiepreisproblematik in Deutschland und Europa. In den USA sind die Gaspreise bei 1/9 der Preise in Deutschland. Das ist mal in großer Wettbewerbsvorteil. 

Der DAX ist historisch bekannt für seine Volatilität und seine Übertreibungen nach unten.

Aus der langfristigen Sicht ergeben sich durchaus hohe antizyklische Chancen. Wichtig bei der Beurteilung des Kaufs ist der Unterschied zwischen Zyklikern und Langfristinvestments und der politischen Beurteilung der Regionen. Bei einer investorenfeindlichen Politik wie in China oder politischen internationalen Sanktionen wie in Russland bringen einem die günstigsten Bewertung nichts.

Reine reine Bewertungsanalyse ohne politische Betrachtung ergibt das nach Ende des Bärenmarktes das größte Potential in Deutschland, Europa, Asien (MSCI Pacific) und den Emerging Markets ergibt.

+ Sektoranalyse

Den Sektor IT sollte aufgrund der Bewertung die Finger gelassen werden. Underperformance auf Sicht von 10 Jahren sehr wahrscheinlich Das langfristige Umfeld für den Energiesektor und Rohstoffe sehr positiv. Ich halte aufgrund historischer Auswertung für sehr unwahrscheinlich das sich Fossile Brennstoffe und Rohstoffe bei einer Rezession komplett abkoppeln können. Die Bewertung des Rohstoffsektors im Vergleich zum S&P500 ist hochattraktiv. Das Ratio ist so klein wie seit Ende 1970 nicht mehr. Das war der Startpunkt der Analysse. 70er Jahre hatten wir einen Rohstoffboom inkl. einer Inflation die bleibt. Schaut euch den S&P GSCI Commodity im Vergleich zum S&P500 an. Stand aktuell unter 1 - Durschnitt 3. Das Hoch lag 1973/74 bei der Ölkrise bei über 6.5 | Golf Krieg 1990 über 7.5 und bei der Globaler Finanzkrise 2008 bei 7.

Durch den ESG Trend wurde über Jahre sehr wenig in die Exploration von Kapazitäten investiert. Schweinezyklus am Boden. MSCI World Mining und MSCI World Öl & Gas im Blick behalten

Aktuell ist in Deutschland, Europa und den USA nur eine sehr milde Rezession eingepriced. In den USA haben wir schon seit Mitte 2022 eine Rezession. In Deutschland werden wir im 2023 in eine Rezession rutschen. Eine Rezession ist den Ländern unterschiedlich definiert.
+ Internationale Bewertung Shiller-CAPE

USA 27
Avg. 16 seit 1870

Asien 15
Avg. 37

Europa 15
Avg. 16

Emerging Markets 14
Avg. 18

+ KBV

USA 3.7
Avg. 2.7

Asien 1.3
Avg. 2

Europa 1.7
Avg. 1.9

Emerging Market 1.5
Avg. 1.8

+ Fazit

Was fällt auf? Wir sind Global ex extremer Überbewertung der USA (60% des MSCI World) in einer mittleren Bewertung. Insgesamt fehlt eine rezessive Übertreibung nach unten. Nach meiner Zyklusanalyse ist die USA als teuerster und beliebtester Markt in der Zukunft ein potentieller Underperformer. Die Emerging Markets haben die günstigste Bewertung und sind ein zukünftiger potentieller Outperformer. Dazu passt das die EM aktuell völlig Out sind.
+ Harte Zeiten

In der Handelszeit an der Börse bin ich sehr fokussiert. Bei Verlusten stecke ich meinen Kopf nicht in den Sand. Ich versuche aus ihnen zu lernen und meine Strategien immer weiter zu verbessern.

In schwierigen Zeiten hilft mir meine Leidenschaft für die Börse. Es gab schon Momente da war ich aufgrund eines hohen Tagesverlustes richtig bedient. Häufig passiert das bei  großen Wendepunkten des Marktes. Der Umfang mit kritischen Momenten ist entscheidend. Eine Aufgabe stand nicht zur Debatte. Ich versuche immer positiv zu bleiben und nach vorn zu schauen.

Solange ich einmal mehr aufstehe, als ich falle, bin ich weiter im Geschäft.

+ Ziele

Performanceziele sind für mich eine große Motivation. Ist ein Ziel erreicht, wird ein neues höheres Ziel gesetzt. Das führt dazu das ich mich immer weiter steigern muss. Stillstand bedeutet für mich ein Rückschritt.
# Earnings

Earningsseason in den USA nimmt ab dieser Woche wieder Fahrt auf.

Mi: PEP - Pepsi

Do: 14.30 US-Verbraucherpreise 09-22 +8.1%e

Do: BLK - Blackrock

ETF-Boom durch iShares hat sich mehr als gelohnt | ETFs haben aktive Fonds mittlerweile bei der Anlagesumme überholt | Höhepunkt des ETFs Boom ist aus meiner Sicht erst einmal vorbei | In Deutschland sind viele Neulinge im Gegensatz zu den bekannten Fondsmanagern während der Corona-Panik in den Aktienmarkt eingestiegen. Respekt für das gute Timing.

Fr: UNH - UnitedHealth Group

Fr: JPM - JP Morgan
Fr: WFC - Wells Fargo
Fr: MS - Morgan Stanley
Fr: C - Citigroup

4x US-Banken

Fr: 14.30 Einzelhandelsumsatz USA 09-22 +0.2%e

Fr: 16.00 Uni Michigan Verbrauchervertauen 10-22 (vorher) 59e

Mit einem Wert von 50 hatten wir vor kurzem ein Allzeittief gesehen. Die Umfrage gibt es seit dem Jahr 1950.

https://tradingeconomics.com/united-stat...confidence
+ Shortseite

Kompliziert ist die Shortseite für mich nicht. Da gibt es genauso Treiber bei den Branchen, die die Kurse nach unten bewegen. Das können z.B. ansteigende Lagerbestände oder fallende Margen bei Massenherstellern sein, das sind zyklische Branchen. Aktuell sind nichtzyklische Branchen sogar mein Schwerpunkt im Shortbereich - klingt natürlich komisch, aber siehe Branchen. Anteil ist mehr als 1/3. Zweit größter Shortsektor ist der Finanzsektor 1/2 von Platz 1. Kommunikation, zyklischer Konsum und Grundstoffe kommen an dritter Stelle. Letzter Sektor ist die Industrie mit einem relativ kleinen Anteil.

Bei den Branchen ist der höchste Shortanteil bei Biotechnologie, Meiden, kommerzielle Dienstleistungen und Chemie mit jeweils gleichen Anteilen.

Für mich ist in jeder Marktlage Geld zu verdienen die wichtige Aufgabe. Short lässt sich schneller Geld verdiene, als auf der Longseite. Ich muss immer über die Aussage lachen, wenn ich höre, ich kann ja nur 100% Gewinnen. Im Bärenmarkt 2007-2009 hatte ich eine Performance von fast 700% und das mit einem Millionenbetrag.

Bei Buy-and-Hold Anlegern sollte ein Filter benutzt werden, der Bull- oder Bärenmarkt anzeigt. 100% Long oder Fixed-Income.
+ Faktoren mittelfristige Aktenmarktentwicklung

Ka Geld, Ka Musik...

Kostolany ist hochaktuell!

Börsentendenz: Liquidität + Psychologie

Wird der Geldhahn zugedreht, dann ist die Party vorbei!

+ Zinsen

Hohe Zinsen sind für Aktien und Immobilen ein Giftcocktail -> Unternehmen mit einer geringen Verschuldung performen besser!

Ein hoher Kredithebel fodert zum Shorten auf!
+ Mr. Market (Benjamin Graham - Ur-Vater der Value-Analyse und Lehrmeister von Warren Buffet)

Die Marktstimmung ist sehr bedeutsam. Mr. Market wohnt an der Börse und ist ein imaginärer, manisch-depressiver Ratgeber, der an jedem Tag und in jeder Sekunde rund um den Globus Kurse anbietet, Wertpapiere zu seinen Preisen zu kaufen oder zu verkaufen. Er hat zu jedem Thema eine Meinung und verbreitet diese ungefragt.

Mr. Market ist der beste Freund des langfristigen Investors. Ist Mr. Market traurig und depressiv, sind die Kurse und Bewertungen am Aktienmarkt meist gedrückt und zum Kauf geeignet. Ist er hingegen euphorisch, ist meist die Zeit zum Verkauf gekommen.

Heute würde ich Mr. Market als Sentiment-Analyse bezeichnen.

Es steckt viel Anlegerpsychologie in den Aktienmärkten. "Leider" ist die Informationsverarbeitung deutlich effizienter geworden -> Der Schnelle frisst den Langsamen und nicht der Große den Kleinen.