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Normale Version: Mobilität im Wandel
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(16.03.2021, 11:06)Lolo schrieb: [ -> ]Auch hier gibt es natürlich Unterschiede.
Das Teil

https://www.herrenseite.de/8400113-akku-...-35-cm-set

Ja, schönes Teil. Für mich absoluter Overkill.....

Aber auch in anderen Bereichen hat Elektro- den Benzinbetrieb abgelöst. Modellflug zB. Die Leistung beim E-Motor ist sogar höher, Flugdauer inzwischen ähnlich.

Beim Auto wäre ich auch noch vorsichtig, die Erstnutzer zahlen immer drauf.
(15.03.2021, 23:26)Vahana schrieb: [ -> ]Wenn die Technologie so viel besser wäre, würde sich sich auch ohne politisches Zutun durchsetzen.

Ein E-Golf gibt es derzeit ab 32.980 € in der Basis.
Ein Benziner Golf ab 19.990 €.

12.990 € Unterschied.
Bzw. 9.154 Liter Superbenzin.
Bei 8l Verbrauch auf 100km kommt man damit 114.429km weit.

Und man muss nach 10-12 Jahren keine Batterie für 10.000€ tauschen lassen.

Elektro fahre ich erst wenn sie mir die Beine abnehmen.
2 kleine Räder vorne, 2 große hinten.

Niemand der bei wirtschaftlichen Sinn und Verstand ist fährt Elektroauto.
Ich behaupte mal frech, bei der Mehrheit spielt der wirtschaftliche Sinn und Verstand beim Auto und auch anderen must haves eine untergeordnete Rolle. Man muss es wollen, sich leisten können und Spass dran haben. Keiner nimmt was mit in die Kiste.
(15.03.2021, 23:26)Vahana schrieb: [ -> ]......Niemand der bei wirtschaftlichen Sinn und Verstand ist fährt Elektroauto.

Dann will ich mich mal outen - ich fahre ab April auch endlich einen, hatte ursprünglich 
den VW ID.4 im Auge, nun ist es ein BMW ix3 geworden.

Dank BAFA Förderung (5-6 TDE + Herstelleranteil) und 0,25 % lohnt sich das mittlerweile 
auch ganz ordentlich - davon ab wirtschaftlich sinnvoll ist kein Auto - zumindest nicht in meinem 
Fall - bräuchte streng genommen eigentlich gar keines. Wir sollten alle Bus fahren oder unsere
Autos sharen - dann würden wir die Diskussion gar nicht mehr führen müssen - machen wir aber nicht,
mich eingeschlossen.

Ich kann über eigene PV (15kwP) auf dem Dach und Überschussladung, gesteuert durch einen
Raspberry PI relativ viel im Jahr komplett emissionsfrei laden. Die Wertverluste werden sich in 
Grenzen halten, insbesondere wenn die Förderung auslaufen wird.

Für mich ist ein Elektroauto nur eine Brückentechnologie für etwas was da noch kommen mag,
aber ich glaube in meiner verbleibenden Lebenszeit die einzige sinnvolle Alternative zu weiterem
Verbrennerausstoß.

Irgendwer muss irgendwann mal anfangen, das was ich unterm Strich wirklich "mehr" ausgebe,
gebe ich dann im Sinne der Zukunft und meiner Kinder gerne mehr aus.

Bitte keine Rechnungen aufmachen ob so ein Auto nicht größeren Schaden anrichtet, hat man 
in der Windkraft auch schon versucht bzgl. "seltener Erden" in den Generatoren usw, klar ist
nicht alles perfekt vom ersten Entwicklungsschritt an - aber der Weg ist der richtige und Fehler
werden in diesem Prozess auch abgestellt, auch wenn sich das viele ewig Gestrige nicht 
eingestehen wollen  Wink Der Planet braucht eine Änderung - da kommen wir alle nicht drum rum.
Ein Kommentar zur aktuellen Batterietechnologie: Z.B. Tesla mit 270.000 km noch 90% Kapazität (glaube gegen Min 15:00) ,  was will  man mehr? Wird aber trotzdem immer mit voran schreiten der Technologie.  Glaube Musk hat 1 Mio. km angekündigt. Und dann noch fast ohne Rohstoffstoffverbrauch, da Recycling. 

Was soll daran unvernünftig sein?

Ich muss bei mir mit 100.000 km die Wasserpumpe, Zahnriemen wechseln, was hab ich da schon alles rein stecken müssen. Ich glaube wir müssen in Punkto laufende Kosten völlig umdenken. 

(16.03.2021, 05:42)Mr. Passiv schrieb: [ -> ]Moin Kollege,

wer da was fahren will mag ja das eine sein. 
Habe noch von keinem Konzept gehört, was mir verrät:
- wo die Gesamtmenge an Strom herkommen wird. Aus abgeschalteten AKW sicher nicht.
- wie der Strom dahin kommt, wo er benötigt wird. Seit wann wird da (wie immer) rumdiskutiert, wie wo die Trassen verlaufen sollen, die den Propellerstrom aus der Nordsee gen Süden bringen?
- Wie kommt der Strom in mein Auto? Wohne in der Innenstadt einer Großstadt - legst da an jeden Parkplatz nen Anschluss oder wie bekomme ich dann meine Karre wieder vollgetankt?

Es übersteigt mein Vorstellungsvermögen, dass 
- du mir die Punkte erklären kannst
- Merkeldeutschland davon auch nur irgendwas innerhalb von 10 Jahren hinbekommt. Im letzten Jahr sollten 1 Mio E-Karren unterwegs sein ?! 

Nu ersma Kaffee

Muss ich einfach mal wieder hoch holen, da mir dies doch arg zentral vorkommt.
Ohne dies geklärt zu haben braucht man doch im Prinzip gar nicht erst weiter zu diskutieren oder übersehe ich da was wichtiges?

SG

Ventura

(16.03.2021, 12:39)Mr. Passiv schrieb: [ -> ]Muss ich einfach mal wieder hoch holen, da mir dies doch arg zentral vorkommt.
Ohne dies geklärt zu haben braucht man doch im Prinzip gar nicht erst weiter zu diskutieren oder übersehe ich da was wichtiges?

SG


Selbst der Andy (Scheuer) hat vorgestern gesagt, ab 2035 sollte es keine Verbrenner mehr geben.

Wenn ich dann noch lebe, hole ich mir einen Tesla, weil ich wg. der teuren Kobolde (Annalena B.) endlich alleine auf der Autobahn bin.
Alle anderen dürfen mit dem ÖPV fahren, wenn sie bis dahin geimpft sind Irony
Hintergrund
Autonomes Fahren
Verpassen VW, Daimler & Co. den Anschluss?
Stand: 16.03.2021 11:25 Uhr

Neben der Elektromobilität gelten selbstfahrende Autos als Zukunftsgeschäft der Branche. Digitalkonzerne wie Google geben den Takt an. Wie weit sind die deutschen Hersteller?

Von Notker Blechner, tagesschau.de

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tec...s-101.html
(16.03.2021, 12:39)Mr. Passiv schrieb: [ -> ]Muss ich einfach mal wieder hoch holen, da mir dies doch arg zentral vorkommt.
Ohne dies geklärt zu haben braucht man doch im Prinzip gar nicht erst weiter zu diskutieren oder übersehe ich da was wichtiges?

SG

Vielleicht mal erst zu deinem Punkt 1.

Deutschland benötigt im Jahr 512TWh elektrische Energie (2019)
Alle in Deutschland vorhandenen PKWs würden ca. 120TWh Energie mehr benötigen. Das ist ein Mehrbedarf von ca. 23%. Ich sehe da keine unlösbare Herausforderung, weder für die Kraftwerke noch für die Netze.

Annahmen für die Abschätzung:
- 50Mio PKWs
- durchschnittliche Jahresfahrleistung 12000km
- durchschnittlicher Verbrauch elektrisch 20kWh/100km
- LKWs erstmal außen vor
Ich hoffe, mir ist da kein Faktor 1000 Fehler unterlaufen wie hier schon geschehen.

Für die restlichen Punkte gilt erst mal frei nach Kretschmann:

Ich sage, das ist machbar. Was wir machen, wenn es nicht machbar sein sollte, sehen wir dann, wenn es nicht machbar ist.

Klar, dein Innenstadtproblem ist gravierend.
Meine Antwort hierzu tut sicher ein bisschen weh: Wer keinen eigenen Platz für sein Auto hat oder sich keinen leisten will sollte sich überlegen, ob ein Auto für ihn das Richtige ist. Jeder Häuslebauer muss Stellplätze/Garagenplätze nachweisen und dafür teures Bauland kaufen, so schnell mal für 5-15000 Euro. Warum der werte Stadtbewohner nicht?

Davon mal abgesehen könnten sich in der Stadt unendlich viele Möglichkeiten zum Laden auftun, Parkplätze, Parkhäuser von Läden wie Kaufhäusern, Möbelklitschen usw. Ikea und Mc Donald und viele andere machen dann sicher auch gerne mit.
Jetzt habe ich leider die Maximalanzahl meiner Eingabezeichen erreicht ;-)
(16.03.2021, 07:42)rienneva schrieb: [ -> ]Wieso ist das kostentechnisch eine Katastrophe?  Muss ja nicht gerade Daimler sein, Toyota tut's auch.

Weil du zwei Antriebe bezahlst, mitschleppen und warten musst.

(16.03.2021, 10:44)cubanpete schrieb: [ -> ]Gab es hier nicht jemanden der Dank Subventionen und Preisnachlässen 2 Jahre gratis so ein Ding fährt?

Das war die Diskussion über den E-Up.
Mehr Förderung als Kosten.

(16.03.2021, 12:29)fahri schrieb: [ -> ]Dank BAFA Förderung (5-6 TDE + Herstelleranteil) und 0,25 % lohnt sich das mittlerweile 
auch ganz ordentlich...

Wenn wir Kosten miteinander vergleichen dürfen und sollten wir nicht irgendwelche Subventionen mit einrechnen.
Die Subventionen kommen aus unserer aller Taschen, auch meiner.
Die Kosten sind da, ist nur die Frage wer es bezahlt.

In China wurden die Subventionen für E-Autos stark eingekürzt. Danach ist der Absatz zusammen gebrochen.
Anschließend hat man dort die Zulassungswartelisten nach E-Autos priorisiert.

Die Subventionierung wird irgendwann auslaufen, so sicher wie das Amen in der Kirche. Das wird spätestens genau dann passieren wenn die Hersteller dann alle auf E-Autos umgestellt haben, dann hast du gar keine Chance mehr einen günstigen Verbrenner zu kaufen.
Dementsprechend sollte es nachvollziebar sein das es JETZT vielleicht eine kurze Phase gibt in der es wirtschaftlicher für den Einzelnen erscheint, aber auf die Lebenszeit gerechnet sieht es schon wieder anders aus.
Ein heute 20 Jähriger kann vielleicht 2x ein subventionierten Stromer kaufen und mangels Alternative muss es danach Zeit seines Leben 5-6 andere Autos teurer bezahlen.

Kein guter Deal.

Aber so ist das bei den Deutschen: Wenn irgendwas subventioniert wird dann muss man es haben, ob man es braucht oder es sich leisten kann ist zweitrangig.
Als es die Abwrackprämie gab haben etliche Leute auch Autos verschrottet die >5 tausend Euro wert waren. Wirtschaftlich total beschränkt.
China zusammengebrochen? Letzte Woche war im WSJ ein Artikel der sagte China hätte Europa und Amerika überholt mit den Elektro Autos. Liegt vielleicht daran dass man dort nicht auf das Tanken/Laden warten muss sondern einfach die Batterien getauscht werden...