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Normale Version: Mobilität im Wandel
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Hallo Leute,

ich wollte euch auf einen Artikel aufmerksam machen:
"Ganz Deutschland mault über das Klimapaket. Ganz Deutschland? Nein, ein Konzern kennt 20 Milliarden Gründe, sich darüber zu freuen."

Das ist schon eine überschrift, die eine völlig sachliche Berichterstattung erwarten lässt, oder?

"Nach ersten Konzern-Schätzungen führten die Pläne dazu, dass die Bundesregierung den Bahnsektor 'zusätzlich mit mehr als 20 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030' fördere, sagte Bahnchef Richard Lutz."

Natürlich fehlt das Geld dann an anderer Stelle. Hier hat der Staat selbst sich als Investor betätigt und im Name der gesamten Bevölkerung das Geld angelegt. Es bleibt nur zu hoffen, dass es eine gute Investition war.
Allerdings bezweifle ich, dass so viele Leute plötzlich auf die Bahn umsteigen, auch soll das Konzept "von der Straße auf die Schiene" ja schon mal erprobt worden sein. Ich sehe da nicht sehr viel Innovationspotenzial. Wir haben es hier mit einer Technologie zu tun, die seit dem 19. Jahrhundert perfektioniert wird.

Dennoch sollte ein Investor schon aus Eigeninteresse ein Auge auf diese Entwicklung haben. Wirtschaftliche Folgen wird das auf jeden Fall haben, insbesondere im Logistik-Bereich.
Brennstoffzellen und Wasserstoff-Know-how entwickeln sich
für Hersteller großer Motoren zu einer Überlebensfrage



Langfristig könnte der jährliche Umsatz mit Brennstoffzellentechnik über 300 Mrd. US-Dollar betragen - davon geht
zumindest der Chef des Spezialisten Plug Power aus. Ob er da nicht etwas zu hoch gegriffen hat? Sicher ist jedenfalls,
dass hier gerade ein mächtiger Markt am Entstehen ist - und davon wollen auch die Hersteller von kraftvollen
Dieselmotoren etwas abhaben.



Die Dieselkonzerne suchen ihr Heil in der Flucht


Vor 125 gelang es Rudolf Diesel zum ersten Mal, seinen Motor zum Laufen zu bringen. Trotz des Dieselskandals ist dieser
Motortyp bis heute zumindest aus dem Nutzfahrzeugbereich kaum wegzudenken. Traton-Chef Andreas Renschler
ist überzeugt, dass es auch auf absehbare Zukunft keine wirkliche Alternative geben werde, was etwa große Lkws angeht.
Die Infrastruktur ist weltweit perfekt ausgebaut, der Kraftstoff ist relativ günstig und die immer wieder aufs Neue
verfeinerte Motortechnik hat sich einfach millionenfach bewährt.

Ähnlich sieht es Håkan Agnevall, der Chef der Bussparte von AB Volvo, der meint, dass Alternativen wie Erdgas höchstens in Nischen Vorteile bringen.
Wer es umweltfreundlicher mag, der solle auf Biodiesel setzen.
Auch gegenüber der Brennstoffzelle gibt er sich betont zurückhaltend. Sie sei einfach zu unwirtschaftlich.


Nichtsdestotrotz tut sich bei Mitbewerbern mittlerweile einiges und das hat seinen Grund: Ein weitreichender Umstieg
auf elektrifizierte Brennstoffzellenfahrzeuge im Schwerlastbereich, der schneller als erwartet kommt,
hätte möglicherweise lebensbedrohliche Auswirkungen für sie.

Wenn man bedenkt, dass Amazon.com gerade 100.000 Elektrovans in Auftrag gegeben hat, kann man sich vorstellen,
wie schnell es im Extremfall gehen kann. Vorausschauend engagieren sie sich daher bereits jetzt strategisch,
um im Fall der Fälle für einen Brennstoffzellenboom gerüstet zu sein, anstatt davon überrumpelt zu werden.



Wie Dieselkonzerne in die Brennstoffzelle investieren


Kaum hat sich MAN Diesel in MAN Energy Solutions umbenannt, strebt das Unternehmen mit neuem Schwung
in weitere Technologiefelder. Dazu gehört auch die Wasserstoffwirtschaft, wo das Unternehmen bereits Partnerschaften
in den Bereichen Elektrolyse und Speicherung eingegangen ist. Zudem engagiert es sich in der ambitionierten Initiative
Wasserstoff. Bayern, wo es nicht nur auf das Schwesterunternehmen MAN Truck & Bus,
sondern auch auf eine Reihe von Brennstoffzellenakteuren trifft.


Der unabhängige Aggregathersteller Cummins wiederum hat gleich auf einen Schlag dafür gesorgt, praktisch alle wichtigen

Bereiche der Wasserstoffwirtschaft abzudecken, von der Elektrolyse und der Speicherung über H2-Tankstellen bis hin
zu Brennstoffzellensystemen: Am 9. September wurde die Übernahme von Hydrogenics abgeschlossen, eines der
profiliertesten und vielseitigsten Unternehmen der Branche. Nun wurde bekannt, dass die Amerikaner zusätzlich in
Loop Energy investiert haben, einem aufstrebenden Lieferanten von Range-Extendern,
die schon bald in Demonstrationsfahrzeugen zu sehen sein sollen.    .....       


.....


Vergiss Elektroautos - dieser Markt könnte viel größer werden


Milliardenschwere Forschungsprogramme treiben die Entwicklung von Wasserstoff jetzt voran.
Vor unseren Augen entwickelt sich eine gewaltige Industrie.
Und es gibt zwei Player, die unserer Analyse nach jetzt bereits davon besonders profitieren könnten!     .....


     .....     hier weiterlesen     ----->
       https://www.onvista.de/news/brennstoffze...-276873679



Ojay
Aber das ist doch hier kein Wettbewerb die Technologie mit dem schlechtesten Wirkungsgrad zu entwickeln.

Auch ein Lufttaxi mit 4 oder 8 Wasserstoffverbrennermotoren ist nicht vorstellbar. Wenn dann noch eher mit Brennstoffzelle. Aber auch das scheint mir zu kompliziert.

Nach meiner Meinung führt an Strom und Elektromotoren kein Weg vorbei. Die Stromerzeugung/Speicherung selbst kann von mir aus variieren, zumindest eine Weile bevor sich die bessere Technologie durchsetzt.
Brennstoffzellen-Autos in der Krise
H2 No!

Batteriegetriebenes Elektroauto oder E-Auto mit Wasserstoffantrieb? Während der IAA 2019 in Frankfurt konnten sich die Besucher entscheiden. Fahrzeuge mit beiden Antriebsarten waren als Shuttlemobile zwischen den Hallen auf dem ausgedehnten Messegelände unterwegs. Drinnen jedoch, auf den Ständen der großen Hersteller, drehte sich fast alles um die Akku-Autos. Die neuen Elektrofahrzeuge wurden groß inszeniert, den wenigen Modellen mit Wasserstoffantrieb blieben allenfalls Nebenrollen.
...
Trotzdem setzt die Branche auf diese Lösung. Vor 25 Jahren sah das noch anders aus: Bereits Mitte der Neunzigerjahre sah die Autoindustrie in der Brennstoffzelle die Zukunft der Mobilität. Alle führenden Automobilunternehmen hatten eigene Forschungszentren zur Entwicklung von Brennstoffzellen-Autos aufgebaut. Nimmt man die jüngste IAA zum Maßstab, ist von diesem Aufbruch fast nichts mehr zu sehen. Mehr noch: Einzelne Hersteller stellen sich sogar explizit gegen den Wasserstoffantrieb.

...

Autohersteller verlieren die Wasserstoff-Hoffnung

.....    hier weiterlesen    ----->   https://m.spiegel.de/auto/aktuell/brenns...88193.html
Ruandas Wirtschaft entwickelt sich, glaub ich, eher gut, zumindest in Relation zu vielen anderen afrikanischen Ländern. 

Elektroautos für Afrika: Volkswagen testet geplanten neuen Binnenmarkt

Die Entstehung des weltgrößten Binnenmarkts mit 1,2 Milliarden Menschen eröffnet Chancen über Landesgrenzen hinweg. VW will sie ausloten.

22.10.2019 15:23 Uhr
Von
  • Ralf E. Krüger, dpa



Volkswagen will in Ruandas Hauptstadt Kigali demnächst 50 E-Golf fahren lassen, kündigte der Geschäftsführer von Volkswagen South Africa, Thomas Schäfer, am späten Montagabend an. Das Projekt soll am 29. Oktober offiziell in Kigali vorgestellt werden. Die Infrastruktur wird von Siemens aufgebaut. Zunächst sollen die Elektro-Golfs jedoch nicht an Privatpersonen verkauft werden, sondern nur vom Volkswagen-eigenen Mobilitätsdienst genutzt werden.
Schäfer – der auch Vorsitzender des Afrikanischen Automobilhersteller-Verbandes (AAAM) ist – kündigte zugleich für die nächsten Monate die Eröffnung neuer Produktionsstätten in Ghana und Kenia an. Mit zunächst bescheidenen Stückzahlen sollen sie eine Art Türöffner für den geplanten afrikanischen Binnenmarkt werden, so Schäfer. Er sieht Afrika als weltweit letzten ungenutzten Markt.



https://www.heise.de/newsticker/meldung/...64372.html
Zitat:Elektroautos: Scheuer legt Entwurf für "Masterplan Ladeinfrastruktur" vor

Wie versprochen hat das Bundesverkehrministerium einen Masterplan für die Ladeinfrastruktur erarbeitet. 3 Milliarden Euro sollen dort hinein fließen.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/...69130.html
...
Alternative Antriebe

Batteriebetrieb und Brennstoffzelle:
Warum es kein Entweder-oder ist

Derzeit liegt der Fokus bei der Vermeidung von CO2 auf reinen Batterieautos.
Aber Brennstoffzelle und E-Fuels werden langfristig an Bedeutung gewinnen.

Alternative Antriebsformen:
„Die E-Mobilität wird kommen, da gibt es keine Alternative“


Es ist die Königsfrage in der Autoindustrie: Welcher Antrieb wird sich durchsetzen, wie schnell und welche Rolle werden
deutsche Autobauer und Zulieferer spielen. Beim Elektroauto mit reinem Batteriebetrieb waren andere Länder und Hersteller schneller.

„Wir reden immer ,entweder oder‘, aber wir werden alles brauchen. Wir werden nicht nur auf ein Pferd setzen können“,
sagte der Chef von Bosch Mobility Solutions Stefan Hartung auf dem Handelsblatt Auto-Gipfel.
Die Bosch-Sparte mit 48 Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr gilt als weltgrößter Autozulieferer.

Tief sitzt noch heute in Politik und Gesellschaft der Schock, als Bosch vor eineinhalb Jahren erklärte,
keine Batteriezellen zu bauen. Der Branchenprimus verzichtet mit dieser strategisch langfristigen Entscheidung auf
ein Drittel der Wertschöpfung bei Elektroautos. Den Schwaben war das finanzielle Risiko einer Aufholjagd vor allem
gegen die etablierten asiatischen Anbieter zu hoch.

Ein zweites Mal soll so etwas wie bei den Batteriezellen bei einer Schlüsseltechnologie der Zukunft nicht passieren.

Im April überraschte Bosch mit dem Einstieg in die Serienfertigung der Brennstoffzelle.
Das Herzstück eines Brennstoffzellenantriebs – die sogenannten Stacks – werden mit dem schwedischen Unternehmen
Powercell entwickelt. Die Fertigung in Lizenz übernimmt dann aber Bosch allein. Serienstart soll 2022 sein.

Es ist ein Beispiel dafür, wie früh heutzutage Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen.
„Ein Baby, das nicht geboren wird, wird auch nicht älter“, sagt Bosch-Manager Hartung.
Denn trotz Vorpreschen der Japaner wird es noch Jahre dauern, bis die Brennstoffzelle für Autos wirtschaftlich wird.

Allerdings hat diese beim Betrieb mit nachhaltig hergestelltem Wasserstoff neben der Emissionsfreiheit einen entscheidenden
Vorteil: „Strom ist ja nur der Energietransport. Wenn man alles zusammennimmt wie Erzeugung, Transport und Bündelung,
dann landet man langfristig eher bei Wasserstoffautos als bei reinen Batteriefahrzeugen“, betont der Europachef
von BP Wolfgang Langhoff.

Bei Brennstoffzellen wird Wasserstoff getankt, um im Fahrzeug den elektrischen Strom für den Antrieb zu erzeugen.

Bosch ist auch deshalb optimistisch, dass Brennstoffzellen in Zukunft eine deutlich größere Relevanz bekommen.
lockt ein Milliardenmarkt. Bis 2030 sollen nach Schätzungen    .....



     .....     hier weiterlesen     ----->
       https://www.handelsblatt.com/unternehmen...ocd0OS-ap4





Ojay
Vergleichstest betreffs des automatisierten Fahrens, d.h. hier wie die Systeme in Notbremssituationen bei Fußgängern abschneiden:

Zitat:Performance of pedestrian crash prevention varies among midsize cars

October 29, 2019


https://www.iihs.org/news/detail/perform...dsize-cars
Weiss jemand wer die Million Ladesäulen baut, die gerade in den Nachrichten herumschwirren?
(05.11.2019, 09:13)rienneva schrieb: [ -> ]Weiss jemand wer die Million Ladesäulen baut, die gerade in den Nachrichten herumschwirren?

Wahrscheinlich werden die Ladesäulen auf ähnliche Weise entstehen wie die vielen Tankstellen, als man von Pferdekutschen auf Autos mit Verbrennungsmotor umgestiegen ist. Nur dass es im Vergleich zur Tankstelle deutlich einfacher ist eine Ladesäulen zu errichten.