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Normale Version: Mobilität im Wandel
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(18.06.2019, 10:48)Banker schrieb: [ -> ]https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial...72944.html

Hätten halt versteckte Ein- und Ausfahrten für die ganz Schlauen machen sollen ohne das der EU zu beichten.  Biggrin

In Costa Rica gibt es eine "Autobahn", die Ruta 27, die grösstenteils nur zweispurig ist. Der Bau dauerte fast 30 Jahre und hält eigentlich bis heute an, nicht nur Berlin kann ewig bauen.

Allerdings gibt es viel Polemik um die Betreiberfirma, die nur bis 2015 Gebühren erheben durfte; sie behauptet dabei zu wenig Geld verdient zu haben und erhebt einfach bis heute weiterhin Gebühren. Kontrolle über die Nutzung gibt es keine. An Wochenenden und Feiertagen wird die "Autobahn" meist in eine Richtung gesperrt um die ansonsten permanenten Mega-Staus zu verhindern.

Auch in Costa Rica gibt es versteckte Ein- und Ausfahrten so dass viele Eingeweihte nichts für deren Nutzung zahlen müssen.
Costa Rica ist aber ein souveräner Staat, der in kein größeres Bündnis eingerahmt ist, das ihn solche Dinge vorschreiben würde.
Auch die Lage dort würde sich ändern, wenn dieser Staat, sagen wir, den USA beitreten würde. Dann würde die Verfassung und das Bundesrecht auch dort gelten und einige Dinge wären nicht mehr so einfach zu machen.
Ich weise mal darauf hier hin:
https://www.t-online.de/auto/technik/id_...-sind.html

Es sieht so aus, als ob Wasserstoffautos ebenfalls nicht gefragt ist, genauso wie Elektroautos.

Banker

Angst vor Jobverlust  

Die Deutschen fürchten das E-Auto



Immer mehr Gegenwind fürs Elektroauto: Es sei längst nicht so sauber wie sein Ruf, sagen Experten.
Und es vernichte Arbeitsplätze, befürchten die meisten Deutschen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage
im Auftrag von t-online.de. Fachleute nähren diese Angst.

Elektroautos entlasten das Klima weit weniger als ihre Fürsprecher gerne behaupten. Zwar stoßen sie keine Abgase aus.
Doch bei ihrer Fertigung werden gewaltige Mengen von Stickoxiden freigesetzt. Außerdem wird beim Bau der Batterie
und bei der Stromerzeugung zum Antreiben der E-Autos sehr viel CO2 freigesetzt.

Neue CO2-Grenzwerte zwingen die Autobauer dennoch, Großteile ihrer Flotten auf den Elektroantrieb umzustellen.

Fürs Klima bringt das nicht viel. Aber für die Wirtschaft?  sieht es nicht besser aus, sagt Jörg Hofmann.
Der IG Metall-Chef warnt: Wenn nichts passiert, drohen "industrielle Wüsten".


Wenn in die Verbrennertechnologie künftig nicht mehr investiert würde, wackelten in vielen Regionen die Arbeitsplätze
bei großen und kleinen Zulieferern. Das zeigt sich bereits heute.

Beispiel Saarland: Mit rund 44.000 Auto-Beschäftigten hängt es wie kaum eine andere Region am Verbrennungsmotor.       .....


Deutsche befürchten Job-Abbau durch Elektroauto

Kurz gesagt: Ohne neue Ideen und Produkte könnte das Elektroauto zum Job-Killer werden. So sieht es auch
die Mehrheit der Deutschen. Die Wende zum Elektromotor wird Arbeitsplätze vernichten,
sagen 55,3 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Civey-Umfrage     .....


Ein Blick auf die Parteienpräferenz: Gibt es hier Unterschiede, was die Sorgen vor einer Elektro-Zukunft betrifft?
Am wenigsten negativ sehen Wähler der Grünen und der Linken die E-Mobilität: 37,1 Prozent bzw. 46,8 Prozent
von ihnen befürchten einen Stellenabbau. Bei der SPD sind es 55,5 Prozent, bei den Unions-Parteien 62,5 Prozent.
Nochmals verbreiteter sind die Sorgen bei Wählern der FDP: 67,3 Prozent von ihnen sagen, das E-Auto werde Jobs kosten.
Den mit Abstand höchsten Wert erreichen Wähler der AfD mit 81 Prozent.     .....


Die Bundesagentur für Arbeit bestätigt diese Befürchtung. Und sie nennt sogar konkrete Zahlen:

"Im Jahr 2035 werden knapp 114.000 Plätze aufgrund der Umstellung auf den Elektroantrieb bei Pkws verloren gegangen sein",
sagt eine Studie voraus. Der Wirtschaft dürften bis dahin rund 20 Milliarden Euro verloren gehen – rund 0,6 Prozent des realen Bruttoinlandsproduktes.     .....


     .....     hier weiterlesen     ----->
        https://www.t-online.de/auto/elektromobi...rheit.html



Ojay
"Im Jahr 2035 werden knapp 114.000 Plätze aufgrund der Umstellung auf den Elektroantrieb bei Pkws verloren gegangen sein",
sagt eine Studie voraus. Der ...

Ich dachte immer, es stehen durch die Demographie ganz schlimme Fachkräftemangel (Was n beschissen verlogenes Wort!) an, so dass man doch froh sein sollte, zukünftig weniger Humankapital durch das rumschrauben an Auspuff und Getriebe zu binden.

Na egal... irgendwer jammert immer ganz schlimm rum... grausam.

SG

geldwurz

(19.06.2019, 08:50)Banker schrieb: [ -> ]Wie "genauso wie Elektroautos"? Wonder



https://de.statista.com/statistik/daten/...utschland/

Bei 47.096.000 PKW in Deutschland sind das heuer gigantische 0,17%. Ein wahrlicher 'RUN' auf Elektroautos. Biggrin

Nachtrag: Anfang 2019 waren von den oben genannten 83175 Elektros 9000(!!) alleine von der Post zugelassene Scooter.
https://de.wikipedia.org/wiki/Streetscooter
USA, Europa und Japan

kooperieren bei Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien


Am Rande des G20-Ministertreffens über Energiewende und globale Umwelt für nachhaltiges Wachstum unterzeichneten
der stellvertretende US-Energieminister Dan Brouillette, der japanische Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie
Hiroshige Seko und der EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie Miguel Cañete eine gemeinsame Erklärung
über die künftige Zusammenarbeit bei Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien.


Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien für eine grüne Zukunft

Erstmalig fand der Umwelt- und Energie-Gipfels der G20-Staaten vom 15. bis 16. Juni in Japan statt. Im Rahmen des Gipfels
wurde ersichtlich, dass ein gemeinsames großes Interesse an Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien vorhanden ist.
Da man der Meinung sei, dass diese dem Energiesektor, der Wirtschaft und der Umwelt erhebliche Vorteile bringen könnten.

Erst vor kurzem habe ich mich in unserem Podcast ausführlicher mit dem Thema beschäftigt. Unter anderem
habe ich die Fragen: Was ist eigentlich eine Brennstoffzelle, wie funktioniert sie und wo wird sie eigentlich genutzt? beantwortet.

Des Weiteren haben wir einen Blick nach China geworfen und betrachtet, welche Rolle
die Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie dort spielt?

Warum mit einer Abkehr von reinen E-Autos zu rechnen ist und ob die deutsche Automobilindustrie
für diesen Wandel gewappnet ist. Und was Hyundai aktuell plant.    .....


     .....     hier weiterlesen     ----->
         https://www.elektroauto-news.net/2019/us...chnologien




Ojay
Da bin ich gespannt wie das weiter geht. Die wollen sogar auch ohne Radar aus kommen. Ob das wirklich ausreicht, unklar. Aber plausibel erscheint mir dass ein funktionierendes Kamerasystem mit der entsprechenden Interpretation unbedingt notwendig sein wird. Da könnten die "Überwachungs-Chinesen" Vorteile haben. Oder es ist umgekehrt, da sie dort große Datenmengen haben, wollen diese möglichst viel einsetzen.
Zitat:APOLLO LITE:

Baidu fährt hochautomatisiert nur mit Kameras
Hersteller von Systemen für automatisiertes Fahren mögen Kameras, da sie deutlich günstiger sind als andere Sensoren. Das chinesische Unternehmen Baidu hat ein System entwickelt und getestet, das ausschließlich mit Kameras auskommt.

Artikel veröffentlicht am
21. Juni 2019, 18:43 Uhr, Werner Pluta
[Bild: 142077-199994-199993_rc.jpg]

Kein Radar, kein Lidar, nur Kameras: Der chinesische Internetkonzern Baidu hat eine neue Version von Apollo vorgestellt, einem Framework für autonomes Fahren. Apollo Lite nutzt als Sensoren lediglich Kameras und soll hochautomatisiertes Fahren (Level 4) ermöglichen.

Das Auto wird mit zehn Kameras ausgestattet, die die Umgebung des Autos im Blick behalten. Die Kameras, die mit 200 Bildern pro Sekunde arbeiten, sollen alle Objekte bis zu einer Entfernung von etwa 240 Metern erfassen und identifizieren.

Ein funktionsfähiges optisches Erkennungssystem sei entscheidend für die Sicherheit automatisiert fahrender Autos, sagte Liang Wang, technischer Leiter von Apollo. Das gelte besonders bei hohen Geschwindigkeiten, da es dann auf eine Erkennung in Echtzeit ankomme. Vorteil eines Systems, das allein mit Kameras arbeitet, ist der Preis: Kameras sind deutlich günstiger als Lidar, das viele Systeme für automatisiertes Fahren als Sensor einsetzen.

Apollo Lite wurde laut Baidu bereits ausgiebig in der chinesischen Hauptstadt Peking getestet - die Genehmigung dafür hat Baidu im vergangenen Jahr erhalten......
https://www.golem.de/news/apollo-lite-ba...42077.html
Fünf Gründe, warum Wasserstoffautos kaum gefragt sind
Dass die Technik bisher floppt, hat auch mit einem grundlegenden Nachteil zu tun.

https://m.spiegel.de/auto/aktuell/brenns...73042.html