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Normale Version: Klimakrise - CO2 Steuer
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Bin nur ich der Meinung dass es lächerlich wird?

Null Komma irgendwas über 1000 Jahre. Dabei kann mir niemand sagen, wie viele Messstellen wo wie gewichtet werden.
Verarschen wir uns hier nur noch selber oder was soll das werden?

Thor3

Frage an die Klima- und sonstigen Wissenschaftler hier im Forum:

Was ist - betrachtet auf zwölf Monate für den kompletten Planeten Erde - die OPTIMALE Temperatur ?

Danke!
(13.01.2020, 16:51)Thor3 schrieb: [ -> ]...

Es gibt wissenschaftlichen Konsens - ohne Frage ... Gravitation existiert. Aber selbst bei (angeblichen im Klimabereich) 97% Übereinstimmung MUSS es möglich sein zu zweifeln und Fragen zu stellen und andere Meinungen zu beachten; geht das nicht durch, dann ist es keine Wissenschaft sondern eine Religion, die keinen Widerspruch duldet bei ansonsten Strafe der Exkommunizierung. Abgesehen mal davon, dass die federfüherende Organisation ja selbst offensichtlich zweifelt: CHAOTISCHES, NICHT-LINEARES SYSTEM ... LANGFRISTIGE AUSSAGEN UNMÖGLICH. Da sehe ich aber mindestens einen veritablen Ansatz zum Zweifeln.

Nun aber Obacht, nicht dass Du den IPCC kritisierst, DIES wäre daneben - Stichwort "Fachfremd".
Ansonsten hast Du natürlich recht, dass der Mensch strebt. Er kann auch anstreben das nächste Sturmtief aufzuhalten - nur zu: Good Luck Don Quichotte von La Mancha!

Das mit der Gravitation ist ein gutes Beispiel. Woher kommt denn diese seltsame Unterscheidung von Wissenschaft und Religion? Gibt es dafür eine Quelle? Und wenn ich diesen Gedanken weiterverfolge, müsste die Lehre von der Gravitation dann nicht auch eine Religion sein?

Zweiter Punkt: wieso sollte der IPCC behaupten, das wäre unmöglich? Wenn man den Satz aus deren Bericht nicht aus dem Zusammenhang reisst, sondern den ganzen Abschnitt liest, wird die eigentliche Aussage deutlich.

@ Cubanpete
Kritik am Wissen ist absolut wichtig, sonst gäbe es ja keinen Fortschritt. Aber ich finde, die aktuelle Klimadiskussion ist dafür ein ganz schlechtes Beispiel, da sie nicht (mehr) mit wissenschaftlichen Argumenten geführt wird, sondern teilweise populistisch und interessengetrieben. Da stellen sich welche ohne Fachwissen hin und sagen "alles falsch", weil sie das von anderen (ebenfalls ohne Fachwissen) so gehört haben. Natürlich ohne irgendwelchen konstruktiven Ansätze. Was soll das bringen? Einen Erkenntnisgewinn sicher nicht. Ich bedauere sogar die Forscher, die auf diesem Gebiet arbeiten, obwohl ja die aktuellen Klimadaten extrem spannend sind.
(13.01.2020, 17:30)MartinH schrieb: [ -> ]
Marcott et al. 2013

[Bild: Marcott.png]

Die rot ergänzten HadCRU-Daten sind nicht mehr aktuell. Inzwischen ist es noch wärmer.
Gibt es serioese Quellen für die Alpengletscher in der Römerzeit? Ötzi wurde damals offenbar nicht freigelegt.

Die Quelle sitzt hinter einer Paywall - aber war Marcott nicht der Verantwortliche fuer die "heissen" Diskussionen wegen der Hockey-Stick-Curve?

Allgemein:

Interview mit nem Schweizer Prof:
https://www.derbund.ch/wissen/natur/unse...y/24948853

oder von der Uni Stuttgart:
Zitat:Das Postglaziale Wärmeoptimum (ca. 8000 - 4000 Jahre vor heute) mit seinen etwa 2–2,5°C höheren Jahrestemperaturen und regional deutlich höheren Niederschlagen hatte globale Auswirkungen:
- Die Waldgrenze auf der Nordhalbkugel
(Borealer Nadelwald Kanadas, Skandinaviens und Sibiriens) war ca. 300-400 km nach Norden verschoben.
- Die asiatischen Steppenareale waren geschrumpft
- Die Hochgebirge waren weltweit geringer vergletschert.
- Die Waldgrenze in den Alpen lag 200 – 300 Meter höher als heute.

- Die Besiedlung peripherer und bis dahin ungünstiger klima
tischer Gebiete (Irland, Schottland, Hebriden, Orkneys) wurde moglich
- Es entwickelten sich sesshafte Gesellschaften mit Ackerbau und Viehzucht.

Zitat:Auffällig ist im weiteren Verlauf der klimatischen Entwicklung nach dem Postglazialen Wärmeoptimum (Dauer mehrere tausend Jahre) ein zyklisches Auf und Ab der Temperaturkurve im Abstand von einigen hundert Jahren (s. Abb. 11). So lässt sich die enorme Ausdehnung des Römischen Imperiums zumindest teilweise durch eine klimatisch günstige Situation erklären: Die Jahresmitteltemperatur in Europa ist 1-1,5°C höher als heute. Die Expansion und Verwaltung des Reiches wird z. B. erleichtert durch die auch im Winter benutzbaren Alpenpässe (vgl. auch Hannibals Alpenquerung).
---
Die Römer führten in Folge den Weinbau in England ein - ein deutliches Signal für ein damals wärmebegünstigtes Klima.....

alles aus:

Zitat:BLÜMEL,W.D.(2002): 20.000 Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte – Von der Eiszeit in die Gegenwart. – Wechselwirkungen, Jahrbuch der Universität Stuttgart,

Bezueglich Gletscher und Baumgrenze zur Roemerzeit kannst du auch bei einer Suchmaschine deiner Wahl die dir vertrauenswuerdige Quelle aussuchen..die Schweizer Unis haben viele Informationen, die TU Berlin/Oekologie auch - Deren Hintergrund ist aber nicht Klimatologie sondern Oekologie/Erdgeschichte... heisst also nicht modellbasiert sondern eher faktenbasiert...

Zum Oetzi hatte ich gelesen dass dieser hoechstwahrscheinlich in einem Schneesturm starb und eingeschneit wurde und somit innerhalb des Firnschnees dehydriert werden konnte..der Gletscher kam spaeter. Waere er in eine Spalte gefallen waere er gefroren aber nicht dehydriert gewesen..hiesse er waere nicht als Mumie konserviert worden und haette daher beim Auftauen angefangen zu verwesen....
(11.01.2020, 22:26)cubanpete schrieb: [ -> ]Irgendwie habe ich hier Mühe das nachzuvollziehen. Was ist denn die kapitalistische Ideologie, oder viel wichtiger was ist die nicht-kapitalistische Ideologie. Ich gehe mal davon aus dass die nicht-kapitalistische Ideologie gegen Privateigentum ist. Damit wäre alles, auch der Grund und Boden, öffentlicher Besitz.

Die grosse Frage ist jetzt für mich: wer kümmert sich besser um sein Land, ein Besitzer oder einfach jeder Lümmel der sich darauf austoben darf?

Aber zurück zum Thema: letztes Jahr habe ich mich darüber beschwert dass ich trotz Klimakrise meinem uralten Körper zumuten muss Schnee zu schaufeln; dieses Jahr musste ich das bis jetzt noch nicht. Es lebe die Klimakrise!!!

OK, muss ich halt die Drecks Klimasteuer zahlen und damit ein paar fette Politiker noch fetter machen; aber dafür muss ich wenigstens keinen Schnee mehr schaufeln... Yippiee!
Also da lautet die kapitalistische "Doktrin" doch ganz klar: Des anderen Eigentum ich begehr. Oder: Ich nehm mir des anderen Eigentum weil es mir doch viel mir nützt. Das zieht sich ja wie ein roter Faden durch die Geschichte. Also in sofern muss man hier nun die Frage beantworten mit: "Der Lümmel darf!"

Deshalb sagst du ja auch: Ich Lümmel will es hier warm, die anderen Landbesitzer sollen mich nicht bremsen! 

Das war jetzt bestimmt nicht die Antwort die du erwartet hast? Ich hab auch noch eine Frage: Warum bist du denn eigentlich in die Schweiz gezogen, wenn du gar nicht so ein Freund vom Schnee bist? Ist das nicht widersprüchlich?
(14.01.2020, 10:51)saphir schrieb: [ -> ]Also da lautet die kapitalistische "Doktrin" doch ganz klar: Des anderen Eigentum ich begehr. Oder: Ich nehm mir des anderen Eigentum weil es mir doch viel mir nützt. Das zieht sich ja wie ein roter Faden durch die Geschichte. Also in sofern muss man hier nun die Frage beantworten mit: "Der Lümmel darf!"

Deshalb sagst du ja auch: Ich Lümmel will es hier warm, die anderen Landbesitzer sollen mich nicht bremsen! 

Das war jetzt bestimmt nicht die Antwort die du erwartet hast? Ich hab auch noch eine Frage: Warum bist du denn eigentlich in die Schweiz gezogen, wenn du gar nicht so ein Freund vom Schnee bist? Ist das nicht widersprüchlich?

Happy

Karl Marx bringt ja das ausgezeichnete Beispiel der armen Frau, die plötzlich zur Kriminellen wird weil der Wald in dem sie das Holz holt privatisiert wurde. Der echte Diebstahl ist also der Privatbesitz, nicht die Frau die das Holz holte.

Aber: was ist wenn plötzlich die Milliarden von Menschen dort Holz holen? Der Wald wird in wenigen Sekunden abgeholzt sein, die meisten Menschen die dort Holz holen wollten werden frieren müssen; das Holz wird auch nicht so schnell nachwachsen. Willst Du das wirklich? Erst der Besitzer sorgt dafür dass aus dem Wald das Optimum herausgeholt werden kann ohne ihn zu zerstören. Der ewige Streitpunkt zwischen Kommunisten und freiheitlich Denkenden. Wo ist die Grenze der Freiheit?

Ich bin in der kalten und praktisch Ressourcen freien Schweiz geboren. Ich habe viele Jahre in den Tropen gelebt und werde vermutlich auch meinen Lebensabend dort verbringen, vor allem wenn auch mal wieder kältere Winter hier kommen. Ich geniesse die paradiesischen Zustände in den Tropen wo einem das Essen praktisch in den Mund wächst. Ich wundere mich immer wieder wie die Leute dort manchmal in der Misere leben während man hier um alles kämpfen muss, früher im Winter um 03:30 Uhr aufstehen musste wenn man aus dem Haus zur Arbeit wollte und das Land trotzdem (oder vielleicht deswegen?) florierte.

Die Klimakrise ist nicht nur für Politiker ein willkommenes Thema; auch die Kommunisten sehen wieder Chancen. Pfui!
(14.01.2020, 11:21)cubanpete schrieb: [ -> ]Ich geniesse die paradiesischen Zustände in den Tropen wo einem das Essen praktisch in den Mund wächst.
Und die Küchenschaben fingergross und die Spinnen handgross sind...... Eek



[quote pid='49782' dateline='1578993695']
cubanpete
Ich wundere mich immer wieder wie die Leute dort manchmal in der Misere leben während man hier um alles kämpfen muss, früher im Winter um 03:30 Uhr aufstehen musste wenn man aus dem Haus zur Arbeit wollte und das Land trotzdem (oder vielleicht deswegen?) florierte.
[/quote]
Deswegen.
Man bemerkt diesen Gradienten abgemildert zB in den USA. In den Südstaaten ist alles etwas langsamer.
(14.01.2020, 11:46)rienneva schrieb: [ -> ]Und die Küchenschaben fingergross und die Spinnen handgross sind...... Eek

Alles eine Frage der Sauce ... Biggrin
(13.01.2020, 21:39)Ste Fan schrieb: [ -> ]Die Quelle sitzt hinter einer Paywall - aber war Marcott nicht der Verantwortliche fuer die "heissen" Diskussionen wegen der Hockey-Stick-Curve?

Mit der Firefox-Erweiterung Unpaywall kann ich den Artikel lesen. Den Hockeyschläger bringe ich eher mit Michael Mann in Verbindung, aber natürlich setzte auf den "Skeptiker"-Seiten von Kaltesonne bis EIKE bei den Marcott-Grafiken dieselbe Schnappatmung ein. Beim IPCC wird Marcott so erwähnt:

"Since 1970 the global average temperature has been rising at a rate of 1.7°C per century, compared to a long-term decline over the past 7,000 years at a baseline rate of 0.01°C per century (NOAA 2016, Marcott et al. 2013). These global-level rates of human-driven change far exceed the rates of change driven by geophysical or biosphere forces that have altered the Earth System trajectory in the past (e.g., Summerhayes 2015; Foster et al. 2017); even abrupt geophysical events do not approach current rates of human-driven change."

Die "2–2,5°C höheren Jahrestemperaturen" im Postglazialen Wärmeoptimum werden von Blümel nicht mit Quellen belegt. Auf anderen Internetseiten finde ich andere Darstellungen. Das Klima bei den Römern war nur regional so warm, und auch heute wird in England Wein angebaut.
„Klimahysterie“ ist Unwort des Jahres 2019

Das Unwort des Jahres 2019 heißt „Klimahysterie“. Mit dem Wort würden Klimaschutzbemühungen und die Klimaschutzbewegung diffamiert und wichtige Debatten zum Klimaschutz diskreditiert, sagte die Sprecherin der Jury der sprachkritischen Aktion, Nina Janich, am Dienstag zur Begründung. „Er pathologisiert pauschal das zunehmende Engagement für den Klimaschutz als Art kollektiver Psychose.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/...chutz.html

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