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Normale Version: Klimakrise - CO2 Steuer
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(14.08.2023, 08:51)saphir schrieb: [ -> ]Es gibt regelmäßig globale Konferenzen zum Klimaschutz. Und die Industrien arbeiten auch zusammen. Die zum Teil sicherlich unbefriedigend verlaufen. Nichts desto trotz ist z.B. China bereit seine Wirtschaft umzukrempeln. 

Ja natürlich gibt es jedes Jahr Klimakonferenzen, auf denen dann - überspitzt formuliert - beschlossen wird, daß die EU noch mehr und schneller ihre CO2-Emissionen senken muß, während alle anderen das nicht müssen bzw. im Falle Chinas bis 2030 noch kräftig steigern dürfen.

Noch einmal: 2030 will Deutschland aus der Kohle komplett ausgestiegen sein, während China bis 2030 seine Kohleverbrennung weiter steigern wird.

Merkste was?


Zitat:Klimakonferenz in Bonn: Düstere Aussichten

Die Vorverhandlungen in Bonn lassen eine schwierige Weltklimakonferenz in Dubai erwarten. Emissionsreduzierung steht nicht einmal mehr auf der Tagesordnung des nächsten Treffens.
...
Ein Stolperstein war die Frage, ob ein „Arbeitsprogramm zur Emissionsminderung“ auf der Agenda der Weltklimakonferenz stehen soll oder nicht. Die meisten Industriestaaten unterstützten den Programmpunkt, doch eine Gruppe von Teilnehmenden lehnte ihn ab. Zu diesen Staaten gehören China, Indien, Russland, Saudi-Arabien sowie einige Länder Südamerikas, etwa Bolivien und Venezuela.

https://www.fr.de/politik/klimakonferenz...44256.html
(14.08.2023, 13:27)Speculatius schrieb: [ -> ]Ja natürlich gibt es jedes Jahr Klimakonferenzen, auf denen dann - überspitzt formuliert - beschlossen wird, daß die EU noch mehr und schneller ihre CO2-Emissionen senken muß, während alle anderen das nicht müssen bzw. im Falle Chinas bis 2030 noch kräftig steigern dürfen.

Noch einmal: 2030 will Deutschland aus der Kohle komplett ausgestiegen sein, während China bis 2030 seine Kohleverbrennung weiter steigern wird.

Merkste was?

Merkst du du denn was? Europa ist immer eines der größten Dreckschweine in der Welt, wie man z.B. am Plastikmüll sieht.

Und merkst du denn, dass die Kontrastimmung die du und andere verbreiten uns daran hindern damit Profit und globale Popularität zu generieren?
(14.08.2023, 13:49)saphir schrieb: [ -> ]Und merkst du denn, dass die Kontrastimmung die du und andere verbreiten uns daran hindern damit Profit und globale Popularität zu generieren?

Verdammt, ich glaube du hast Recht. Irgendwelche Zuträger von Xi Jinping lesen hier heimlich im Forum mit und erzählen ihm alles. Und da hat er wohl gesagt, wenn der Speculatius immer schimpft, daß nur Europa CO2 senken muß und China nicht, dann wollen wir ihm wenigstens auch Grund zum Meckern geben.

So wird es gewesen sein, was anderes ist eigentlich kaum möglich.
China profitiert erheblich von dem Megatrend Dekarbonisierung. Und bei uns gibt es ein paar Hirndillen die das behindern.
(14.08.2023, 13:49)saphir schrieb: [ -> ]Merkst du du denn was? Europa ist immer eines der größten Dreckschweine in der Welt, wie man z.B. am Plastikmüll sieht.

Bang

https://www.daswetter.com/nachrichten/ak...tlich.html
Das hatten wir doch schon

Zitat:Plastikmüll in SüdostasienDie giftigen Folgen des deutschen Müllexports

Jedes Jahr exportieren westliche Länder hunderttausende Tonnen Plastikmüll zum Recycling nach Südostasien. Viele der Abfälle werden aber nicht wiederverwertet, sondern landen in der Natur oder werden illegal verbrannt – mit drastischen Folgen, wie das Beispiel Malaysia zeigt.
Von Lena Bodewein und Jantje Hannover | 12.08.2020

https://www.deutschlandfunk.de/plastikmu...s-100.html
(14.08.2023, 15:13)saphir schrieb: [ -> ]Das hatten wir doch schon

Da ist dann wohl wieder der Wirtschaftsliberalismus dran schuld Irony 

Wenn sich da nur mal der Staat ein bisschen mehr um solche Sachen kuemmern wuerde,. ja dann waere sowas nicht moeglich - das mit den Hirndillen und Quertreibern und so  Biggrin Biggrin Biggrin 

Aus dem Artikel:

Zitat:„Ich weise mit Nachdruck zurück, dass die Deponien, die es in Asien gibt, das Resultat von Exportgeschäften aus Deutschland oder den USA sind“. entgegnet der ehemalige CDU-Politiker Peter Kurth. Er ist geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Deutschen Entsorgungswirtschaft – also den Unternehmen, die Müll entsorgen und recyceln.
...
Um die angestrebten Recyclingquoten zu erreichen, setzt das Umweltministerium ganz selbstverständlich auf den Export und das Recycling im Ausland: „Das ist nicht Plastikmüll, der dort irgendwie auf eine Deponie gebracht wird, sondern das sind Ausgangsstoffe für Kunststoffrecycling. Das ist festgelegt im Abfallverbringungsrecht, was eben auch sehr klare Vorgaben macht dafür, unter welchen Umständen Plastikabfälle fürs Recycling ins Ausland transportiert werden dürfen.
Die Kontrolle darüber obliegt den Bundesländern und dem Zoll. Die Ausfuhr von Abfällen erfolge über befugte Zollstellen, zum Beispiel in den Häfen Hamburg und Bremerhaven, so die Generalzolldirektion in Bonn. Man prüfe die Dokumente, im Verdachtsfall wende man sich an die zuständigen Landesbehörden. Es sei überdies nicht bekannt, ob jemals ein illegaler Müllhändler erwischt wurde, so der Zoll.
Christopher Stolzenberg vom Umweltministerium verweist beim Problem der illegalen Exporte lieber auf die Abnehmerseite:

Irony Irony Irony Irony Irony Irony Irony Irony Irony Irony Irony


Aber klar...mit Klima- und Energiepolitik ist das natuerlich was ganz anderes, da macht der Staat alles richtig..ganz sicher Irony Irony
Grundsätzlich ist das Problem doch: Wir (alle "fortschrittlichen" Länder) produzieren zu viel Müll der nicht verwertet werden kann.

Erst hatten wir Müllberge die das Grundwasser vergifteten.

Das Recycling per Grüner Punkt klappt nur zum kleinen Teil, für den Rest gibt es keine richtige Verwendung. Der Restmüll kann zwar verbrannt werden, aber das kostet Geld jemanden zu finden der die Hitze daraus nutzt, fossile Brennstoffe sind günstiger. 

Nun geht es den Rest der Welt ganz genau so. Also was resultiert daraus? Wenn das häufig einzig mögliche Geschäftsmodell mit dem Müll ein kriminelles ist?

Zitat:„Bringen Branche in Verruf“: Grüner-Punkt-Chef fordert Stopp von umstrittenen Müllexporten

08.07.2021, 14:47 Uhr

https://www.rnd.de/wirtschaft/gruener-pu...YKDXI.html
(14.08.2023, 15:13)saphir schrieb: [ -> ]Das hatten wir doch schon

Und nun mußt Du noch schreiben das wir im Westen daran Schuld sind. Weil das Prinzip der Verantwortung für die eigenen Handlungen ist noch nicht erfunden - also können die Asiaten ja auch nicht Schuld sein an der Umweltsauerei.
Warum auf andere zeigen, wenn man selbst den Dreck am stecken hat?

Neben den eigentlichen Exporten, exportieren wir auch unser dysfunktionales System. Das heißt wir bringen dem Rest der Welt erst bei wie man ein System aufbaut, dessen Müll wir nicht mehr wieder Herr werden.

[attachment=13496]
https://de.statista.com/infografik/18340...-der-welt/