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Normale Version: Klimakrise - CO2 Steuer
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Fundamentalist

(24.11.2019, 23:22)bimbes schrieb: [ -> ]Naja, in der alten Zeit durften jährlich nur 15 Ostmark 1:1 umgetauscht.
In den Wechselstuben eher 1:10, bei näherer Betrachtung hatte ein"Reiskorn" ein höheren Wert
Ist jedoch auch nichts neues - rein politischer Wechselkurs nach der Insolvenz im Osten

Einspruch.
Wenn du als Wessi gekauft hast, war der Kaufkurs 1:1
Wechselkurse von 1:10 hast du vielleicht bei der Ausreise bekommen
(wenn du so dumm warst und hattest offiziell noch was dabei)
Wenn du jetzt mal die Tatsache siehst, dass die Wessi-Bundesbank Ostmark gekauft hat, dann war das doch ein sehr günstiger Kurs? Irony Biggrin

Fundamentalist

(24.11.2019, 23:22)bimbes schrieb: [ -> ]Naja, in der alten Zeit durften jährlich nur 15 Ostmark 1:1 umgetauscht.
In den Wechselstuben eher 1:10, bei näherer Betrachtung hatte ein"Reiskorn" ein höheren Wert
Ist jedoch auch nichts neues - rein politischer Wechselkurs nach der Insolvenz im Osten

Einspruch.
Wenn du als Wessi gekauft hast, war der Kaufkurs 1:1
Wechselkurse von 1:10 hast du vielleicht bei der Ausreise bekommen
(wenn du so dumm warst und hattest offiziell noch was dabei)
Wenn du jetzt mal die Tatsache siehst, dass die Wessi-Bundesbank Ostmark gekauft hat, dann war das doch ein sehr günstiger Kurs? Irony  Biggrin

Soweit ich da eigene Erfahrungen habe war die DM in der DDR sowieso nur die zweitbeste Währung. Deshalb hab ich immer schon im Westen in die Zwischenwährung Nylon getauscht.
Der Nylon war zwar inoffiziell aber auch nicht verboten.
Der Nylon war immer und überall liquide.
Und mit dem Nylon konnte man auch Dienstleistungen kaufen, die es in der DDR gar nicht gab. Irony Tup
Zudem durfte man den Nylon im Gegensatz zur Ostmark bei der Ausreise auch wieder ausführen.
(24.11.2019, 23:22)bimbes schrieb: [ -> ]Naja, in der alten Zeit durften jährlich nur 15 Ostmark 1:1 umgetauscht.
In den Wechselstuben eher 1:10, bei näherer Betrachtung hatte ein"Reiskorn" ein höheren Wert
Ist jedoch auch nichts neues - rein politischer Wechselkurs nach der Insolvenz im Osten

Es gibt auch Leute die sagen, die Strafe folgte quasi "auf dem Fuße". Und zwar hat man danach die DM stabil gehalten um nicht vor dem Eintritt in den Euro abzuwerten (der 2. "Fehler" der Bundesbank) und gleichzeitig war die innere Inflation aber nicht niedrig. Hätte man abgewertet, wäre auch in der Tat die Inflation eher noch stärker angestiegen.

Das hatte zur Folge, dass Deutschland im Euro zu hohe Produktionskosten hatte und die Wirtschaft sich zum Sorgenkind der EU entwickelt hatte. Und dadurch Maßnahmen wie die Agenda 2010 (sprich Hartz-IV usw.) erst nötig wurden.

Ganz so simpel ist das natürlich nicht, man kann das nicht nur darauf zurückführen, da ansonsten andere Probleme aufgetreten wären.

Ich glaube aber, dass die Arbeit der Bundesbank, gerade im Osten überschätzt wurde und wird, kommt daher weil die DM im Osten sowas wie die "Goldwährung" war, womit man alles bekam was man für Ostmark nicht bekam. Aber in Wahrheit gab es auch andere Währungen und Notenbanken in (West)Europa die mindestens mithalten konnten.

Naja, so langsam sollten wir vielleicht zum Thema des Threads zurück kehren.
Zitat:Naja, so langsam sollten wir vielleicht zum Thema des Threads zurück kehren.


Später wird man sich an die Klimakrise erinnern wie an das Waldsterben in den Achtzigern.
Oder an das Ende des Erdöls im Jahre 2000.
Oder Ölkrise in den Siebzigern.
Ozonloch...

Je, nach Alter...
Meinst du man wird sich irgendwie "durchwurschteln", also es wird ein paar Maßnahmen geben die dazu führen, dass das Thema aus dem Focus verschwinden wird?

Oder dass das ein weiteres Thema bleiben wird, so wie das Ölthema was immer wieder in den Focus kommt?
(27.11.2019, 11:33)saphir schrieb: [ -> ]Meinst du man wird sich irgendwie "durchwurschteln", also es wird ein paar Maßnahmen geben die dazu führen, dass das Thema aus dem Focus verschwinden wird?

Oder dass das ein weiteres Thema bleiben wird, so wie das Ölthema was immer wieder in den Focus kommt?

Eher wie die Borkenkäfer; die sehe ich auch immer noch, sind aber nicht mehr jeden Tag in Presse und Fernsehen.  Bang

Die Leute wählen grün und fühlen sich damit gut. Dann kaufen sie den nächsten SUV. Die Politiker haben das Thema für Propaganda belegt. Schlechtes Gewissen bei den Bürgern gleich Kohle für die Politiker, geil.

Den folgenden Text bitte nicht allzu ernst nehmen...

Ich fühle natürlich wie jeder andere auch ein wärmeres Klima. Und es gefällt mir. Die Leute die in ihren kleinen Paradiesen zu nahe am Meer wohnen haben natürlich damit ein Problem... aber die mussten bis jetzt wenigstens bis jetzt nicht mit Kälte, Eis und Schnee kämpfen. Also nur gerecht. Und bezüglich nahe am Meer: wie machen das schon wieder die Holländer?

Es herrscht eine gewisse Einigkeit darüber dass CO2 das von Menschen ausgestossen wird daran Schuld sei. Selbst wenn das so ist, die Erde war schon längere Zeit sehr viel wärmer als jetzt, ohne dass wir Menschen Party feierten wie in den letzten Jahrzehnten. Und mir ist eigentlich egal ob ein tektonisches Ereignis oder der Mensch an einer Erwärmung schuld ist. Hauptsache sie kommt endlich...

Wenn ich durch Party feiern dazu beitragen kann dass ich weniger Schnee schippen muss dann los! OK, ein paar Kinderchen müsste ich mir noch zulegen, das sind ja anscheinend die Hauptschuldigen.

Also liebe Grüne, nicht "OK boomer" sagen sondern "fuck you Millennial Familie". Happy

Noch ein Lichtblick: wenn die Klimaerwärmung wirklich so schlimm wird wie uns manche Leute (manchmal auch aus Eigennutz) vormachen wollen; wo ist dann das Problem? Die Weltbevölkerung  wird dadurch so stark reduziert dass sich das Problem auch wieder selber löst.
(27.11.2019, 11:50)cubanpete schrieb: [ -> ]Die Leute wählen grün und fühlen sich damit gut. Dann kaufen sie den nächsten SUV. Die Politiker haben das Thema für Propaganda belegt. Schlechtes Gewissen bei den Bürgern gleich Kohle für die Politiker, geil.

Aber bestimmt nicht alle die Grün wählen fahren SUV oder sind so inkonsequent, viele strengen sich auch etwas mehr an. Und umgekehrt ganz bestimmt auch, nicht alle Wirtschaftsliberale lehnen Kindergeld oder sonstige Staatszuwendungen ab, *räusper* vermutlich eher gar keiner. Also dieses Bild vom besonders inkonsequenten Grünwähler, halte ich für überholungsbedürftig gelinde gesagt.
(27.11.2019, 12:10)saphir schrieb: [ -> ]Aber bestimmt nicht alle die Grün wählen fahren SUV oder sind so inkonsequent, viele strengen sich auch etwas mehr an. Und umgekehrt ganz bestimmt auch, nicht alle Wirtschaftsliberale lehnen Kindergeld oder sonstige Staatszuwendungen ab, *räusper* vermutlich eher gar keiner. Also dieses Bild vom besonders inkonsequenten Grünwähler, halte ich für überholungsbedürftig gelinde gesagt.

Naja, den meisten Gruenen/-innen wird wahrscheinlich nicht ganz klar das es Staatszuwendungen aus dem "Nichts" nicht gibt..
Also zuerst kommen die zweithoechsten Steuer- und Abgabensaetze der OECD/Welt und dann die Frohlockung dass nach etlichen Abzuegen was als Zuwendung zurueckkommt Bang

Kindergeld streichen, Sozialtransfers runter, dafuer anstaendige Steuerfreibetraege bzw. Absetzbarkeit von Erziehungsaufwendungen waere mein Ding.
Der Gruenen/innen Waehler wird damit wohl insoweit ein Problem haben da wohl ein groesser Teil der Waehler direkt oder indirekt (dazu gehoert oeffentlicher Dienst, etc) von Transfers profitieren....
(27.11.2019, 12:10)saphir schrieb: [ -> ]Aber bestimmt nicht alle die Grün wählen fahren SUV oder sind so inkonsequent, viele strengen sich auch etwas mehr an. Und umgekehrt ganz bestimmt auch, nicht alle Wirtschaftsliberale lehnen Kindergeld oder sonstige Staatszuwendungen ab, *räusper* vermutlich eher gar keiner. Also dieses Bild vom besonders inkonsequenten Grünwähler, halte ich für überholungsbedürftig gelinde gesagt.

Grüne und grün angehauchte Parteien haben bei den kürzlichen Wahlen in der Schweiz 72% der Stimmen geholt. Von den zugelassenen Neuwagen waren 2018 36.4% SUV und noch mehr, nämlich 50% der Fahrzeuge haben Allradantrieb. Also gibt es sogar im extremsten Fall eine Schnittmenge die grün gewählt hat und sich einen grossen SUV gekauft hat. Der extremste Fall kann aber gar nicht stimmen, da ich nicht grün gewählt habe und mir trotzdem keinen SUV gekauft habe.

Ist wirklich so, die wählen Grün, damit ist das Gewissen beruhigt und man kann sich den nächsten SUV kaufen.

Nachtrag: habe gerade gelesen dass dieses Jahr der Anteil von 2018 36.4% sogar auf 42% gestiegen ist.
Warum steigt ihr denn alle so bereitwillig in das Reizwort SUV ein? Maßgeblich ist allein der ökologische Abdruck des Fahrzeugs und das hat mit SUV nix zu tun. Der größte Schaden entsteht erst mal sowieso durch Neukauf eines Fahrzeugs egal, welcher Design-Typ.