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Normale Version: Klimakrise - CO2 Steuer
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(30.05.2022, 14:13)saphir schrieb: [ -> ]Du meinst sowas wie die Abschaffung der EEG-Abgabe, also das wurde von vielen Ökonomen als sinnvoll betrachtet und umgesetzt.

Oder was meinst du mit "Anreizsystem", wohin sollen die Einnahmen gehen? Und wer sagt das (Quelle, bitte) ?

Ich meinte die CO² Bepreisung die wir ja jetzt auf Strom und anderen Energieträgern haben (Heizöl, Erdgas, Diesel, Benzin) zahlen, diese Einnahmen könnte man zu gleichen Teilen an die Bürger verteilen. Hab aber jetzt auf die Schnelle keinen passende Links gefunden. Gefunden dagegen ein aktuelles Video von Prof. Dr. Dr. Werner Sinn zum Thema Energiewende, wer sich 1h Video nicht antuen will kann sich das Fazit nach 1h 02min anschauen.

(31.05.2022, 20:14)jf2 schrieb: [ -> ]Ich meinte die CO² Bepreisung die wir ja jetzt auf Strom und anderen Energieträgern haben (Heizöl, Erdgas, Diesel, Benzin) zahlen, diese Einnahmen könnte man zu gleichen Teilen an die Bürger verteilen. Hab aber jetzt auf die Schnelle keinen passende Links gefunden. Gefunden dagegen ein aktuelles Video von Prof. Dr. Dr. Werner Sinn zum Thema Energiewende, wer sich 1h Video nicht antuen will kann sich das Fazit nach 1h 02min anschauen.

Wäre aber schön, wenn du noch einen finden würdest. Weil eigentlich ist die von den Ökonomen gefordete CO2-Bepreisung ja eine "Strafsteuer" und kein Anreizsystem. Deine Aussage war ja, Ökonomen hätten den Plan eines Anreizsystems mit dem CO2-Preis und die Politik würde es kaputt machen. Mir kommt das nicht so vor, eher dass die Politik nun das Anreizsystem quasi selbst baut, damit es kein reines Strafsystem bleibt. Aber weitere Infos wären gut.
Zur Atomkraft eine recht gute Übersicht zu den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Systeme, Kosten, Rohstoffsituation etc.

Neuseelands Milchindustrie
Kuhtoilette im Test
Stand: 06.06.2022 15:12 Uhr
Neuseeland ist der weltweit wichtigste Exporteur von Milch und Milchprodukten. Die ganzjährige Haltung der Kühe auf Weiden schafft aber auch große Umweltprobleme. Ein Lösungsansatz: eine Kuhtoilette.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wel...t-101.html
"Fit for 55" im EU-Parlament
Ausweitung des CO2-Handels abgelehnt
Stand: 08.06.2022 14:42 Uhr
Das EU-Parlament hat überraschend gegen die Ausweitung des europäischen Emissionshandels gestimmt. Die Frage war, ob der Handel mit CO2-Zertifikaten auf die Bereiche Verkehr und Gebäude übertragen werden soll.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eu-...r-103.html
(01.06.2022, 11:28)saphir schrieb: [ -> ]Wäre aber schön, wenn du noch einen finden würdest. Weil eigentlich ist die von den Ökonomen gefordete CO2-Bepreisung ja eine "Strafsteuer" und kein Anreizsystem. Deine Aussage war ja, Ökonomen hätten den Plan eines Anreizsystems mit dem CO2-Preis und die Politik würde es kaputt machen. Mir kommt das nicht so vor, eher dass die Politik nun das Anreizsystem quasi selbst baut, damit es kein reines Strafsystem bleibt. Aber weitere Infos wären gut.

Heute (jetzt gerade) wird im DLF über die Klimawende diskutiert und da wird der Gedanke der Rückverteilung der CO²-Bepreisung auch mehrfach angesprochen im Sinne der sozialen gerechtigkeit. Die Sendung gibts danach auch als Aufzeichnung auf der DLF-Seite.
(13.06.2022, 10:29)jf2 schrieb: [ -> ]Heute (jetzt gerade) wird im DLF über die Klimawende diskutiert und da wird der Gedanke der Rückverteilung der CO²-Bepreisung auch mehrfach angesprochen im Sinne der sozialen gerechtigkeit. Die Sendung gibts danach auch als Aufzeichnung auf der DLF-Seite.

Nur wo?

Aber klar, diksutiert wird viel über die Verwendung der Einnahmen. Bloss die Aussage war ja: CO2-Zertifikat sei ein Anreiz-System und die Politiker würden es nun wieder versauen. Es ist aber das Gegenteil. CO2-Steuer und -Zertifikate sind auch nur ein Strafsystem. Und nun ist die Gesellschaft und Politik gefragt, dies mit möglichst viel Akzeptanz und Anreiz zu verknüpfen. Deshalb ist es auch sehr zu begrüßen, dass das Thema immer wieder diskutiert wird.


Das Ifo-Institut will z.B. dazu noch einen "FlexCap":
Zitat:Beim Flexcap hängt die Menge der zu versteigernden Zertifikate vom Preis ab: Ist der Preis hoch, werden mehr Zertifikate versteigert. Ist der Preis niedrig, so werden weniger Zertifikate versteigert. Beide Anpassungen stabilisieren den Preis im Vergleich zu einem Emissionshandelssystem mit fixer Obergrenze. Mit Flexcap reduziert sich die Unsicherheit in Bezug auf Preis und Menge, gleichzeitig lassen sich die langfristigen Klimaziele erreichen.
https://www.ifo.de/themen/klimapolitik
Das hiesse allerdings, ist die CO2 Emmission hoch, wird der Preis durch den Staat verbilligt, ist die Emmission niedrig, wird der Preis durch den Staat erhöht. Dann muss aber der Staat wieder in das System eingreifen. Ganz offensichtlich glaubt das Ifo-Institut auch nicht an den reinen Markt.

Herr Fuest (Chef des Ifo-Instituts) selbst, sagte vor kurzem allerdings noch, dass am Ende z.B. eine Tankstelle eben kein Benzin mehr verkaufen könne (sinngemäss), wenn kein CO2-Zertifikat mehr erhältlich ist. Deshalb würde das System ja auch als einziges 100% sicher funktionieren. Bloß ist das ja wieder realitätsfremd.

Ist also alles nicht so einfach und man hört auch widersprüchliches.

Was mir noch auffällt: Es geht im Internet eine sehr verächtliche Betrachtung gegenüber Politikern um. Ich versteh das schon. Bloß liegt das Problem eher beim Menschen selbst, auch Ökonomen oder andere sind sind nicht frei von Egoismus und Idiotie. Es wird aber oft eine Anti-Politiker-Haltung propagiert. Und was mir dabei Sorgen macht: Handelt es sich hierbei um eine Anti-Demokratie-Kampagne? Denn zu dieser sind Politiker absolut notwendig.

Aber dass das Thema gesellschaftlich diskutiert wird, ist doch ein gutes Zeichen?
(15.06.2022, 10:37)saphir schrieb: [ -> ]Nur wo?

meinst Du wo es die Sendung gibt? Im Audioarchiv des Deutschlandfunk (DLF).

https://www.deutschlandfunk.de/kontrover...e-100.html
Reportage
Temperaturen bis 40 Grad erwartet
Das schlimmste aller Unwetter: Hitze

Stand: 13.07.2022 17:43 Uhr
Der Südwesten steckt schon mitten in der Hitzewelle. In der kommenden Woche soll sie sich über das ganze Land ausbreiten. Hitze sei schlimmer als jedes andere Unwetter, meint ARD-Wetterexperte Plöger. Im Südwesten zeigen sich bereits die Folgen.
https://www.tagesschau.de/inland/hitze-r...e-101.html



Hitze und Brände in Südeuropa
Mancherorts so heiß wie nie zuvor

Stand: 18.07.2022 23:44 Uhr
Die Hitzewelle macht mehreren Ländern in Südeuropa weiter zu schaffen. Tausende Menschen mussten in Frankreich evakuiert werden, wo teils Rekordtemperaturen gemessen wurden. Gleiches erwartet Großbritannien, wo mit 48 schwierigen Stunden gerechnet wird.
https://www.tagesschau.de/ausland/waldbr...a-101.html



Hitze in Süd- und Westeuropa
Extreme Temperaturen und viele Brände

Stand: 19.07.2022 11:51 Uhr
Eine Hitzewelle hat weite Teile West- und Südeuropas fest im Griff. In Großbritannien ist es so heiß, dass Bahntrassen unbefahrbar sind. In Frankreich wüten Waldbrände. In den Niederlanden und Belgien gelten Hitzewarnungen.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa...a-103.html



Studie für Deutschland
Klimakrise kostet jährlich 6,6 Milliarden Euro

Stand: 18.07.2022 11:49 Uhr
Die Hochwasserkatastrophe, mehrere Hitzesommer: Die Kosten für die Folgen der Klimakrise schlugen seit 2000 mit mindestens 145 Milliarden Euro zu Buche. Einiges lässt sich laut der Studie des Klimaschutzministeriums gar nicht beziffern.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/fin...m-101.html
Klimaoptimierter Städtebau
Millionen für mehr Grün, Luft und Wasser

Stand: 19.07.2022 16:08 Uhr
Wenn es immer häufiger immer heißer wird, müssen Städte umgestaltet werden - mit mehr Grün, mehr Wasser, mehr Schneisen für kühlenden Wind. Der Bund fördert solche Städtebauprojekte. Bis Oktober können Anträge gestellt werden.
https://www.tagesschau.de/inland/geywitz...u-101.html


Ich denke das Hitze, Dürre, Missernten, Waldbrände - alles was der Klimawandel mit sich bringt -
uns die nächsten Jahrzehnte mehr beschäftigen und Kosten wird als Lehman, Corona und die Ukraine
zusammen.

Am schlimmsten dabei wird der Wassermangel werden. Wir in Mitteleuropa profitieren ja noch vom
Gletscherwasser aus den Alpen - aber wenn das weniger wird (in Italien schon der Fall) oder ganz
ausbleibt dann gute Nacht. Schätze spätestens dann wird auch das letzte Lachen über die sogenannten
Erdverglühungspropheten verstummt sein.

Die großen Flüsse wie Rhein, Main, Elbe,.... werden dann über immer grössere Zeiträume nicht mehr
beschiffbar sein oder als Wasserquelle für die an diesen Flüssen angesiedelten Industrien dienen.
Für Bayer, BASF & Co könnte das existienzielle Probleme bedeuten.

Einer der boomenden Industrien der Zukunft wird die Wasserproduktion sein - Meerwasserentsalzungs-
anlagen. Im Grunde müsste die Politik heute die Weichen dafür stellen anstatt Gas-Pipelines zu bauen,
Wasserpipelines zu bauen. Von den zu bauenden riesigen Meerwasserentsalzungsanlagen an Nord-
und Ostsee kreuz und quer durch die Republik um Menschen, (Land-)Wirtschaft und Industrie mit Wasser
versorgen zu können. Weil Meerwasser gibt es ja noch genug....