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Normale Version: Klimakrise - CO2 Steuer
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Übersicht über die Massnahmen anderer Länder:


Zitat:VERBOT VON DIESEL- UND BENZINER-AUTOS
Die Ausstiegs-Fahrpläne der EU- und anderer Länder
Immer mehr Nationen weltweit planen Verbrenner-Verbote. Während sich die EU auf einen Ausstieg bis 2035 geeinigt hat, haben andere Länder und Regionen der Welt straffere oder lockerere Zeitpläne. Eine Übersicht.
Markus Schönfeld,Thomas Harloff,Torsten Seibt,Uli Baumann,Gregor Hebermehl
20.12.2023

  • 2035 soll Schluss sein mit dem Auto, wie wir es bislang kennen. In ihrem Klima-Plan "Fit for 55" hat sich die EU-Kommission auf dieses Jahr geeinigt. Bis dahin sollen die jährlichen CO2-Emissionen neuer Fahrzeuge auf Null reduziert sein. 
  • Rigorose Vorhaben in Norwegen und GB

    Noch rigoroser plant Nicht-EU-Land Norwegen ein Verbrenner-Verbot (schon ab 2025). Auch das ausgetretene Großbritannien machte sich unter der Johnson-Regierung strenge Vorgaben. Direkt nach dem Brexit hatte die britische Regierung Anfang Februar 2020 angekündigt, das Verbot von Verbrennern in Neuwagen von 2040 auf das Jahr 2035 vorzuziehen. 


  • Dänemark und Spanien mit eigenen Plänen

    Das Beispiel Dänemark zeigte zuvor, wie schwierig es für ein EU-Land ist, ein Verbrenner-Verbot auf eigene Faust durchzusetzen. Bereits 2018 kündigte die Regierung in Kopenhagen an, Diesel und Benziner ab 2030 verbieten zu wollen. Doch sie musste ihre Pläne zurückziehen, da sie gegen EU-Recht verstoßen. Seitdem wagten die Skandinavier mehrere weitere Vorstöße: Die EU müsse ihre Regeln ändern und den Mitgliedsländern erlauben, ein Verbrenner-Verbot erlassen zu können. 


  • Geplante Verbote in Städten und Regionen

    Doch nicht nur in Ländern, auch in den europäischen Metropolen werden Fakten geschaffen. Beispielsweise in Paris: Ein komplettes Dieselfahrverbot gilt in Frankreichs Hauptstadt ab 2024, Fahrverbote für Benziner folgen 2030. Oder Amsterdam: Laut dem "Clean Air Action Plan" will die niederländische Hauptstadt nach Möglichkeit ab 2030 jegliche Benzin- und Dieselfahrzeuge aussperren. Das gilt wohlgemerkt auch für Motorräder und Roller. Schon ab 2025 soll die Ringautobahn A10 von einem Fahrverbot für Taxis, Busse, Transporter und Roller mit Verbrenner-Motoren betroffen sein, fünf Jahre später dann auch für private Pkw und Motorräder.


  • Konkrete Maßnahmen in Kanada
    Kanada hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 zu 100 Prozent emissionsfreie Fahrzeuge zu verkaufen. Steven Guilbeault, Minister für Umwelt und Klimawandel, kündigt richtungsweisende Maßnahmen an. Elektroautos sollen erschwinglicher werden und es soll mehr Ladestationen im Land geben. Bis 2026 soll der Marktanteil emissionsfreier Fahrzeuge 20 Prozent betragen und bis 2030 mindestens der dreifache Wert erreicht werden. 
  • Kaliforniens Metropolen sind noch strikter

    Kalifornien nimmt seine traditionelle Vorreiterrolle auch in anderer Hinsicht ernst und bestellt schon jetzt, mit Ausnahme von Sicherheitsfahrzeugen, keine Regierungsfahrzeuge mehr, die über klassische Verbrennungsmotoren verfügen. Darüber hinaus haben sich die Metropolen des Westküsten-Bundesstaates strenge Auflagen verpasst. San Francisco will bis 2040 einen komplett emissionsfreien Verkehr erreicht haben; ab 2030 sollen nur noch Fahrzeuge mit Elektroantrieb neu zugelassen werden. 


  • Ab 2035 keine Verbrenner-Pkw mehr in New York

    Der Bundesstaat New York, der zu den 14 Staaten (plus District of Columbia) gehört, die sich bereits grundsätzlich für einen Verbrenner-Ausstieg entscheiden haben, verfolgt eigene Pläne. Gouverneurin Kathy Hochul unterzeichnete im September 2021 ein Gesetz, nach dem dort von 2035 an nur noch emissionsfreie Pkw und leichte Pickups verkauft werden dürfen.


  • Thailand möchte ab 2035 keine neuen Verbrenner mehr

    In Thailand sollen ab 2035 keine neuen Pkw mit Verbrennungsmotor auf den Markt kommen. Außerdem möchte sich das Land zu einem südostasiatischem Zentrum für die Produktion von Elektroautos entwickeln. 


  • China wartet bis 2060

    Eine Entscheidung für ein Verkaufsverbot für Verbrenner-Pkw gab es in China laut Berylls bis vor Kurzem nur für die Provinz Hainan, dort allerdings bereits ab 2030. Für das gesamte Land wurde ein Verbot seit 2017 diskutiert.

https://www.auto-motor-und-sport.de/verk...to-kanada/
Z. T. Schwachsinn hoch3. In Ländern wie Kanada stelle ich mir die Reichweitenproblematik total unkompliziert vor. Fehlt noch Australien.
Norwegen: Stellen die dann auch Förderung und Handel von Öl und Gas ein?
Im Staat New York wird dann wohl massenweise auf schwere pickups umgestiegen usw...
Die Regierungen tun alles dafür, dass sie aus dem Amt gefegt werden.
Der Verbrenner wird sich dann selbst abschaffen, wenn technisch und alltagstauglich bessere Lösungen verfügbar sind. Alle anderen Pläne werden keinen Bestand haben.
Bis jetzt gilt: E- Autos als Zweitwagen für Besserverdienende sind prima, das wars aber auch schon.
(09.01.2024, 00:38)Lolo schrieb: [ -> ]Bis jetzt gilt: E- Autos als Zweitwagen für Besserverdienende sind prima, das wars aber auch schon.

Ja ist doch OK  - wo ist das Problem? Es geht ja nur darum das ab einem bestimmten Zeitpunkt
nur noch E-Autos neu zugelassen werden dürfen. Wenn Du kurz vorher noch einen Verbrenner
kaufst - kannst Du den theoretisch auch noch 10,15,20 Jahre fahren. Die Wahrscheinlichkeit ist
hoch, das es viele her nicht mehr erleben werden (mich eingeschlossen), das gar keine Verbrenner
mehr auf der Strasse fahren. Es kann natürlich sein, daß es dann Luxus ist einen Verbrenner zu
fahren - weil die Nachfrage nach fossilen Treibstoffen so gering sein wird, daß die Kosten der
Herstellung dafür so teuer sind, das sich kaum jemand noch leisten kann Benzin zu kaufen.

Öl und Gas wird man vermtl. noch sehr viel länger brauchen - für anderes als für die Verbrennung.

Aber dann eben in sehr viel geringeren Mengen.

Australien - hat so viel Platz und ist in weiten Teilen so dünn besiedelt das die überall Solar-Parks
und Windkraftanlagen hinstellen können - und dann auch Ladestationen. Kanada wird da wohl
eher auch keine Probleme haben. 

Grundsätzlich denke ich das sich E-Autos, Ladegeschwindigkeiten, Batterietechnik noch sehr viel
weiter als heute weiterentwickeln werden. Dann wird es wohl eher so sein, das die Reichweite von
E-Autos die Reichweite von Verbrennern um einiges übertreffen werden.



Wenn man das hier sieht.... -> ab Minute 40:50

finde ich das heute schon ziemlich erstaunlich....



(08.01.2024, 18:41)boersenkater schrieb: [ -> ]Porsche Macan-e: Lädt so schnell wie LUCID, verbraucht wie TESLA
Car Maniac
363.981 Aufrufe  10.10.2023

#1.651
Grade der Part mit China hat mich sehr zum Lachen gebracht. Danke!

#1.652
Zitat Lolo: "Der Verbrenner wird sich dann selbst abschaffen, wenn technisch und alltagstauglich bessere Lösungen verfügbar sind. Alle anderen Pläne werden keinen Bestand haben." (zitatende)

Wenn das dann überhaupt jemals passieren wird.
Die angeblichen Durchbrüche in Sachen Batterieforschung gibt es jetzt seit 5 Jahren einige.
Und was ist draus geworden?

Es ist durchaus im Rahmen des Möglichen, dass die Regierungen der Welt Verbrenner einfach mittels Zwang abschaffen werden und dabei die Mobilität der normalen Bevölkerung eingeschränkt wird.
Als Maßnahme im Kampf gegen den Klimawandel.

Das ist kein ideales Szenario, aber es ist eine Möglichkeit, der man sich nicht verschließen sollte.
Sind die gravierendsten Folgen des Klimawandels noch aufzuhalten?
18.596 Aufrufe  14.01.2024

Das Jahr 2023 wird wohl das wärmste Jahr seit Beginn der Temperaturmessungen werden.
Der Klimawandel ist real. Hitzewellen, Dürren und Überflutungen bedrohen Menschen weltweit.
Um die Krise anzupacken, muss ein schneller Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas her.


EU-Beirat
Mehr Anstrengungen für Erreichen der Klimaziele nötig


Stand: 18.01.2024 07:49 Uhr

Bis 2050 will die EU klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es laut Wissenschaftlern aber Nachholbedarf. Der EU-Klimabeirat legte nun 13 Maßnahmen vor - und sieht vor allem die einzelnen Staaten in der Pflicht.

Für das Erreichen der EU-Klimaziele muss Forschern zufolge mehr getan werden - insbesondere in den Bereichen Verkehr, Gebäude, Land- und Forstwirtschaft. Zwar werde das Potenzial des sogenannten "Fit for 55"-Pakets für weniger CO2-Emissionen in der EU anerkannt, hieß es in einem Bericht des Europäischen Wissenschaftlichen Beirats zum Klimawandel. Zusätzliche Maßnahmen seien jedoch unerlässlich, wenn die Staatengemeinschaft ihr Ziel der Klimaneutralität bis spätestens 2050 erreichen wolle.

"Das Erreichen der Klimaneutralität bis 2050 ist ein Wettlauf mit der Zeit, und wir können es uns nicht leisten, uns jetzt zurückzulehnen“, sagte Ottmar Edenhofer, Vorsitzender des EU-Klimabeirats sowie Direktor und Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.


Staaten in der Pflicht

Erklärtes Ziel der EU ist, die CO2-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken und bis 2050 klimaneutral zu werden. Dafür soll vor allem das Gesetzespaket "Fit for 55" unter dem Dach des sogenannten Green Deal ("Grüner Deal") sorgen. Die Strategie umfasst Maßnahmen in verschiedenen Bereichen wie Energie, Verkehr, Industrie und Landwirtschaft. Nachdem in den vergangenen Monaten ein Großteil der geplanten Klimagesetze bereits auf den Weg gebracht wurde, geht es nun hauptsächlich um die Umsetzung.

Um die Ziele zu erreichen, empfehlen die Experten 13 sogenannte Schlüsselmaßnahmen für eine wirksamere Umsetzung und Gestaltung des klimapolitischen Rahmens der EU für verschiedene Zeiträume. Vor allem die EU-Länder sind den Wissenschaftlern zufolge nun in der Pflicht: Der Beirat forderte die Regierungen dringend auf, ihre nationalen Energie- und Klimapläne zu verbessern und umzusetzen, hieß es.


Nachholbedarf in der Agrarpolitik

Auf EU-Ebene sollten noch ausstehende Verhandlungen über wichtige Initiativen des Green Deal zügig abgeschlossen werden. Unter anderem müsse in der Landwirtschaft etwas passieren. Etwa weil es zu wenig finanzielle Anreize für Landwirte gebe, gingen die Emissionen hier nicht zurück, so die Experten. "Gleichzeitig nehmen die Wälder in der EU immer weniger Kohlenstoff auf, da sie immer älter werden und sich die Auswirkungen des Klimawandels verschärfen."

Die Agrarpolitik der EU solle daher besser mit den Klimazielen in Einklang gebracht werden, empfehlen die Experten: "Unter anderem durch eine Verlagerung der Förderung weg von emissionsintensiven landwirtschaftlichen Praktiken wie der Viehzucht und hin zu emissionsärmeren Produkten und Tätigkeiten." Bis spätestens 2031 solle eine Form der Emissionsbepreisung im Agrar- und Landnutzungssektor eingeführt werden, so die Empfehlung.


Klimabeirat betont soziale Folgen

Weiterhin empfiehlt der Beirat etwa, die EU-Politik vollständig auf einen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu lenken. Während die EU auf der vergangenen Weltklimakonferenz auf ein ehrgeiziges Ergebnis zu diesem Thema gedrängt habe, sei die eigene Politik darauf noch nicht komplett abgestimmt. Der Klimabeirat betont außerdem die sozialen Folgen der Klimawende. Ein gerechter und fairer Übergang sei notwendig, um die öffentliche Unterstützung für Klimaschutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten.

Der EU-Klimabeirat (European Scientific Advisory Board on Climate Change) wurde 2021 gegründet. Er besteht aus 15 unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die die EU in Fragen des Klimawandels beraten.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa...e-100.html
(18.01.2024, 09:05)boersenkater schrieb: [ -> ]"Gleichzeitig nehmen die Wälder in der EU immer weniger Kohlenstoff auf, da sie immer älter werden und sich die Auswirkungen des Klimawandels verschärfen."

Wäre abholzen, sie z. B. zu Papier verarbeiten oder Holzmöbel und wiederaufforsten dann nicht Mittel der Wahl?
Immerhin bindet eine Pflanze während des Wachstums am Meisten CO2.
(18.01.2024, 20:18)Skeptiker schrieb: [ -> ]Wäre abholzen, sie z. B. zu Papier verarbeiten oder Holzmöbel und wiederaufforsten dann nicht Mittel der Wahl?
Immerhin bindet eine Pflanze während des Wachstums am Meisten CO2.

Problem ist das durch den Klimawandel, Dürren - dadurch auch immer wieder Waldbrände,
die Wälder nicht gesund sind. Das Holz ist oft zu minderwertig für Möbel. Bäume sind
anfällig für Parasiten und Pilzerkrankungen. Bei uns hier gibt es viel Wald - mit tollen
Wander- und Spazierwegen. Gibt immer wieder Abschnitte, die wegen Baumsturzgefahr
komplett gesperrt sind, weil die Bäume krank sind, umzufallen drohen und dann gefällt
werden müssen. Wenn man weiß wie es vorher aussah und dann danach nach dem
Kahlschlag aussieht, ist das teilweise echt schockierend.

Im Grunde müsste man viel mehr nachhaltige Waldwirtschaft betreiben. Wälder ausdünnen und
mit widerstandsfähigen Baumarten aufforsten. Das was ja auch vielerorts schon getan wird.
Komplett abholzen und wiederaufforsten funktioniert nicht, weil die Waldböden dann erstmal
ungeschützt sind und Erosion droht, dann wächst da gar nichts mehr.

Auch neu angepflanzte Bäume sind wegen Wassermangel anfällig gegen Pilzerkrankungen und
Parasiten, die durch die höheren Temperaturen besser Lebensbedingungen haben und sich
dadurch besser ausbreiten können.


Zitat:Vier von fünf Bäumen krank – So kaputt sind Deutschlands Wälder
Veröffentlicht am 18.10.2023

https://www.welt.de/wirtschaft/article24...lecht.html



Zitat:Wald in Gefahr
Was dem Wald Probleme macht


"Saurer Regen", Borkenkäfer und Klimawandel - es gibt viele Gefahren für den Wald. An den meisten ist der Mensch mitschuldig und kann auch aktiv etwas dafür tun, dass es dem Wald besser geht.

https://www.ardalpha.de/wissen/natur/pfl...m-100.html



Zitat:Waldumbau

https://www.forstwirtschaft-in-deutschla...waldumbau/



Zitat:Sperrung der Klingenbachschlucht in Öhingen:
Kahlschlag wegen Eschensterben


https://www.wochenblatt.net/oehningen/c-...en_a105230



https://www.google.com/search?q=schwarzw...lag+bilder
....


Zitat:„Blindes Vertrauen“: EZB-Chefin wirft Ökonomen in Davos Inseldenken vor

Von: Thomas Moller-Nielsen | Euractiv.com | übersetzt von Ingred Bauer

 18. Jan. 2024


Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, kritisierte am Mittwoch (17. Januar) die Arbeitsweisen von Ökonomen scharf. Sie warf Analysten vor, „blindes Vertrauen“ in ihre Modelle zu haben, die oft wenig mit der Realität zu tun hätten.

Auf einer Veranstaltung zum Thema „How to Trust Economics“ (Wie man der Wirtschaft vertrauen kann) auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos unterstellte die EZB-Chefin Ökonomen, eine „Stammesclique“ zu bilden, die sich nur selbst referenzieren würde.
Die meisten Modelle von Ökonomen ließen die Möglichkeit „exogener Schocks“ wie Pandemien, durch den Klimawandel verursachte Wetterereignisse und plötzliche Versorgungsengpässe, die allesamt die europäische Wirtschaft in den letzten Jahren schwer getroffen haben, weitgehend außer Acht.

Lagarde, eine ausgebildete Juristin und frühere Chefin des Internationalen Währungsfonds, wies auch darauf hin, dass sie bei ihrem Amtsantritt als EZB-Präsidentin im Jahr 2019 den EZB-Rat und die Analysten ausdrücklich die Warnung ausgesprochen habe, „sich vor Modellen zu hüten.“

Viele Ökonomen sind eigentlich eine Stammesclique“, sagte sie. „Sie gehören zu den größten Stämmen von Wissenschaftlern, die man sich vorstellen kann. Sie zitieren sich gegenseitig. Sie gehen nicht über diese Welt hinaus. Sie fühlen sich in dieser Welt wohl. Und vielleicht haben Modelle etwas damit zu tun.“
„Wenn wir uns mehr mit Epidemiologen beraten würden, wenn wir Wissenschaftler für den Klimawandel hätten, die uns dabei helfen, herauszufinden, was auf uns zukommt, […] dann glaube ich, wären wir in einer besseren Position, um diese Entwicklungen tatsächlich zu verstehen, besser zu projizieren und bessere Ökonomen zu sein.“

https://www.euractiv.de/section/eurozone...enken-vor/
(28.01.2024, 10:11)saphir schrieb: [ -> ]...

"Man merkt die Absicht und man ist verstimmt" ~ Goethe.

Hier geht es doch nicht um eine rein akademische Kritik an der Entwicklung der gegenwärtigen Ökonomie, die im besten Interesse auf der Suche nach Wahrheit unternommen wird.
Wenn diese Aussage von der EBZ-Chefin kommt, dann sehe ich es ganz klar als Versuch damit die Kritik aus der Fachwelt zu delegitimieren.

Die EZB hat gesetzlich den Auftrag, die Währung zu stabilisieren. Dabei ist eine Inflationsrate von 2% vorgesehen.
Inzwischen sind wir über diesen Ziel.

Zudem lässt sich beobachten, dass die EZB von ihrem gesetzlichen Auftrag abweichende, zusätzliche Ziele verfolgt. Etwa Bekämpfung des Klimawandels, z. T., aber das ist kontrovers, auch Rettung von EURO-Staaten.
Dabei wird versucht, diese Ziele als logische Teilziele des gesetzlichen Auftrags abzuleiten. Einige Ökonomen wehren sich dagegen oder stellen die Modelle in Frage. Als Reaktion darauf wird die gesamte Fachrichtung als illegitim dargestellt.