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Normale Version: Klimakrise - CO2 Steuer
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Fundamentalist

(26.12.2019, 18:03)Kaietan schrieb: [ -> ]Ich denke, für die Erdkruste kommen die Werte wohl etwa hin. Da hilft es dir jedoch nicht, weil das in Gesteinen vorliegende Kalzium wohl recht inert sein dürfte, sondern es kommt auf die Konzentration in den Meeren an. Da beträgt der Kalziumanteil nur etwa 0.04%. Liegt er nur ein wenig darunter können z.B. Korallen den nötigen Kalk nicht mehr bilden und sie stellen das Wachstum ein.

Ja einverstanden das ist der direkt im Wasser schwebende Anteil.
Den finde ich genau in der Größe auch im Süsswasser von mehr oder weniger stehenden Gewässern.
Beispielsweise: Bodenseewasseranalyse: 49,3 mg/l =0,05%
In diesem % Wert enthalten ist aber nicht das Kalzium, das am Meeresboden sedimentiert.
Ich will nicht ausschliessen, dass man durch aufsteigende Gase,
(beispielweise auch menschlich verursacht durch Erdgasbohrungen im Meer) das Meerwasser lokal so versauern kann dass das zu Korallensterben führt.
Die Behauptung dass das Meerwasser aber durch die 400ppm Co2 in der Luft so zu versauern ist, würde ich jetzt mal getrost ins Reich der Co2 Märchen verschieben.

Ein lösen von Kalk im alkalischen bereich ist Wasserchemisch unmöglich.
Es funktioniert einfach nur wenn du den PH wert unter 7 drückst.
(26.12.2019, 19:18)bloom schrieb: [ -> ]Tja, da muss ich mich wohl outen.

Ich bin regelmäßiger Leser von achgut.de und auch tichyseinblick.de, und... Schande über mein Haupt, ich unterstütze beide Publikationen mit einigen hundert Euro pro Jahr. 

Ich kann zwar die Öffentlichen Rechtlichen in Italien auch empfangen, schaue sie jedoch nicht. Solche Propagandasender muss ich mir nicht antun.

@cubanpete, könnte sein, dass es bald wieder ein neues Forum geben muss  Smile

Vielleicht kannst du mir helfen, ich kapier's grad nicht!
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/nord-stream-2-pipeline-wer-bezahlt-billiges-russisches-gas-fuer-europa/

Die klagen da sehr viel über die schädlichen Treibhausgasemissionen. Glaube die jetzt doch an die Wirksamkeit? Ich dachte eigentlich nicht!

Kaietan

(26.12.2019, 19:30)Fundamentalist schrieb: [ -> ]Ja einverstanden das ist der direkt im Wasser schwebende Anteil.
Den finde ich genau in der Größe auch im Süsswasser von mehr oder weniger stehenden Gewässern.
Beispielsweise: Bodenseewasseranalyse: 49,3 mg/l =0,05%
In diesem % Wert enthalten ist aber nicht das Kalzium, das am Meeresboden sedimentiert.
Ich will nicht ausschliessen, dass man durch aufsteigende Gase,
(beispielweise auch menschlich verursacht durch Erdgasbohrungen im Meer) das Meerwasser lokal so versauern kann dass das zu Korallensterben führt. 
Als Sediment ist es ungelöst und spielt dann bei dieser Betrachtung zunächst mal keine Rolle mehr.

Kaietan

(26.12.2019, 19:30)Fundamentalist schrieb: [ -> ]Die Behauptung dass das Meerwasser aber durch  die 400ppm Co2 in der Luft so zu versauern ist, würde ich jetzt mal getrost ins Reich der Co2 Märchen verschieben.
Ganz pauschal bedeutet bei ansonsten gleichbleibenden Bedingungen mehr CO2 in der Luft auch mehr CO2 im Wasser und damit eine Ansäuerung. Carbonate haben dabei auch eine Pufferfunktion, aber der pH wird dennoch sinken.
(26.12.2019, 19:30)Fundamentalist schrieb: [ -> ]Ein lösen von Kalk im alkalischen bereich ist Wasserchemisch unmöglich.
Es funktioniert einfach nur wenn du den PH wert unter 7 drückst.
Das ist so nicht richtig. Kalk ist ja auch bei pH 8.0 nicht völlig unlöslich. Genausowenig ist er ab pH 6.9 völlig löslich. Wie so oft ist die Welt nicht schwarz-weiss. Ich habe jetzt keine Löslichkeitstabelle mit Werten zur Hand, aber wenn ich mich recht erinnere, dann dürfte die Löslichkeit sich bei einer Änderung von pH8.0 auf pH 7.8 u.U. verdoppeln, was dann alleine vermutlich schon erhebliche Auswirkungen auf die sich gegenseitig beeinflussenden Konzentrationen von Hydrogencarboat, Kohlendioxid und Kalk haben dürfte.
Ich denke, diese Zusammenhänge müsste ein Chemiker noch relativ einfach darstellen können. Komplizierter wird es, wenn man dann noch die Auswirkungen geänderter Bedingungen wie pH oder Temperatur auf die Lebewesen im Meer betrachtet, die ja beim Thema CO2 auch noch ein  Wörtchen mitreden.
(26.12.2019, 12:58)bloom schrieb: [ -> ]Was ist mit dem Meer, dem größten Verursacher von CO² Ausstoß?
Wenn der Zusammenhang CO² -> Wärme richtig ist, warum kocht das Meer nicht?

alles andere mal außen vor gelassen... ist die Frage so gemeint wie ich sie verstehe? Ich weiß nicht was auf den 5 Seiten nach diesem Beitrag noch kommt aber genauso könnte ich sagen propan -> Feuer, warum brennt die gasflasche auf meiner Terrasse nicht?

CO2 erzeugt nicht von sich aus automatisch Wärme da wo es auftritt, sondern nimmt im gasförmigen Zustand die von der Erde emittierte Strahlung (Energie) auf, wird in Schwingung versetzt und dabei entsteht Wärme.

geringe Erhöhungen der Temperatur führen dabei natürlich wie du richtig sagst zu mehr CO2 Freisetzung (z.b. aus dem Meer) und damit sich selbst verstärkenden Effekten. 
im Meer gebunden erzeugt das CO2 keine höhere Temperatur - das Problem ist, dass die Fähigkeit des Meeres, CO2 zu binden mit steigender Temperatur abnimmt.

Die Initiale Erwaermungsursache kann von mir aus angezweifelt werden aber eine Frage wie „warum kocht das Meer nicht?“ ist reine Polemik

Edit: anscheinend kein grundlegendes Verständnisproblem, die gleichen Effekte beschreibst du nachfolgend auf den zitierten Beitrag auch. Ich glaub die Diskussion ist mir aber so oder so insgesamt zu anstrengend, egal zu welcher Seite ich gehöre
(26.12.2019, 13:09)bloom schrieb: [ -> ]Ich wiederhole mich zum n + 1-ten Mal

Zweite Frage.

Die habe ich schon hundert Mal gestellt, aber nie eine Antwort darauf bekommen.

Wenn Afrika alleine jedes Jahr die Anzahl Bürger neu generiert, die Deutschland an Einwohnern hat, dann könntet ihr im ersten Jahr den neu generierten CO2 Ausstoß konterkarieren, aber was macht ihr dann im Jahr darauf?

Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Bloom


Da in Afrika pro Kopf deutlich weniger CO2 erzeugt wird, ein unnötiger Vergleich. Wir würden also direkt 10 Jahre Ausgleichen, nicht nur eins. Wenn wir es schaffen, da mit gutem Beispiel voranzugehen skaliert einfach nur das positive bei der Entwicklung. 

[Bild: kumuliert.png]

https://www.stern.de/panorama/wissen/nat...85868.html

Kaietan

(27.12.2019, 01:03)mmmmmax schrieb: [ -> ]Da in Afrika pro Kopf deutlich weniger CO2 erzeugt wird, ein unnötiger Vergleich. Wir würden also direkt 10 Jahre Ausgleichen, nicht nur eins. Wenn wir es schaffen, da mit gutem Beispiel voranzugehen skaliert einfach nur das positive bei der Entwicklung. 
Ich glaube, die Nummer mit dem "guten Beispiel, das vorangeht", kann man sich gepflegt abschminken. Eine solche Änderung setzt sich insbesondere in den ärmeren Staaten nur dann durch, wenn sie ökonomisch sinnvoll ist (z.B. billiger)  - oder sie bleibt eine Randerscheinung.

Mal ganz unabhängig davon, ob die Verfeuerung fossiler Brennstoffe das Klima beeinflusst, dürfte es ja wohl unstrittig sein, dass wir hier über die Nutzung einer endlichen Ressource sprechen. Wenn wir nicht wollen, dass das Licht ausgeht, wenn sie erschöpft ist, oder nur noch extrem kostenintensiv gehoben werden kann, sollten wir Alternativen parat haben, die flächendeckend und kostengünstig einsetzbar sind. Was spricht dagegen, sich jetzt um das Thema zu kümmern und es nicht komplett unseren Folgegenerationen aufzuhalsen?
(26.12.2019, 10:38)Fundamentalist schrieb: [ -> ]Interessant wäre was dieser Mann heute zu den neuen Berichten und Modellen zu sagen hätte.

Letzte Publikation von Malberg, die ich kenne ist von 2013
https://www.eike-klima-energie.eu/2013/0...n-eiszeit/

Die Frage warum er heute nix mehr sagt wäre zu klären.
Ist er krank?
Ist er tot?
Wurde er stillgestellt?(was ich mir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht vorstellen kann)
Oder sagt er nichts mehr, weil die Temperaturen seit 10 Jahren vielleicht  doch nicht mehr mit der Sonnenaktivität zu erklären sind?

Der Mann ist über 80 - vielleicht mag er nicht mehr. Die letzten 10 oder 7 Jahre spielen in der Analyse keine Rolle, sie ist viel längerfristig. Das ist ja auch genau der Punkt.

"Seit 15 Jahren ist es global nicht mehr wärmer geworden. Die Globaltemperatur stagniert bzw. weist in jüngster Zeit eine fallende Tendenz auf, und zwar trotz jährlich kräftig weiter steigender CO2-Emissionen. (Warum wird die Öffentlichkeit von den Medien darüber nicht informiert?). Für den politisch motivierten „Weltklimarat“ (IPCC) und seine Anhänger ist es an der Zeit, das Dogma vom dominierenden CO2-Klimaeffekt aufzugeben und mit der Ausgrenzung bis Verketzerung der Klima-Querdenker aufzuhören. Nicht weil man dem main-stream angehört, hat man in der Wissenschaft automatisch die besseren Erkenntnisse.

Globale Erwärmungen von 4°C nebst apokalyptischen Folgen bis 2100 mittels CO2-dominierter Klimamodelle „vorherzusagen“, (Weltbank, PIK), sind reine Hypothesen. Wird der solare Effekt mit all seinen Wechselwirkungen unter- und der CO2-Effekt überschätzt, kann man keine realistischen Klimaaussagen erwarten."

Bei Wikipedia sieht die Welttemperatur so aus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Er...nomaly.svg

Die letzten Jahre gehen runter! Diese Grafik für Deutschland zeigt auch ein Abflachen:
https://www.klimafakten.de/sites/default...812100.jpg

"Wie die früheren Klimaanalysen so lässt auch die vorliegende nur einen Schluss zu:  
Im Vergleich zum integralen solaren Klimaeffekt mit all seinen komplexen, nicht-linearen Wirkungsmechanismen (Ozean, Wolken, Albedo, Biosphäre, kosmische Strahlung,…) ist der anthropogene Treibhaus-/CO2-Effekt nur von untergeordneter Bedeutung. Auch der medienwirksame Versuch, singuläre Extremwetterereignisse auf einen anthropogenen Klimaeinfluss zurückzuführen, entbehrt jeden Beweises. Orkane, tropische Wirbelstürme, Tornados, Dürren, Überschwemmungen hat es, wie die Chroniken  belegen, in allen Jahrhunderten  infolge außergewöhnlicher synoptischer Konstellationen mal mehr und mal weniger  gegeben. Allerdings werden durch das anhaltende Bevölkerungswachstum auf  bald 7 Mrd. immer mehr Menschen sowie ihre Güter von den Naturkatastrophen betroffen.
An die Stelle eines überschätzten, ineffektiven Klimaschutzes sollten sich alle Anstrengungen auf einen weltweiten Umweltschutz konzentrieren: Saubere Luft, sauberes Wasser, unbelastete Böden und ein intaktes Ökosystem zählen zu den Grundrechten des Menschen. Auch sind wegen der Begrenztheit der fossilen Ressourcen und der Umweltbelastungen durch Verbrennungsprozesse Maßnahmen zur CO2-Reduzierung gut zu begründen. Der sog. Klimaschutz ist dagegen die ineffektivste aller Maßnahmen. Ein stabiles Klima hat es in der Klimageschichte nie gegeben, und wird es auch in Zukunft nicht geben."

Fundamentalist

(27.12.2019, 01:26)Kaietan schrieb: [ -> ]Was spricht dagegen, sich jetzt um das Thema zu kümmern und es nicht komplett unseren Folgegenerationen aufzuhalsen?

Da spricht nix dagegegen, solange man die Umwelt nicht aufgrund einer Fehlannahme vernichtet, und dafür noch Klima-awards vergeben werden! Tup

Fundamentalist

(27.12.2019, 00:13)Kaietan schrieb: [ -> ]Ganz pauschal bedeutet bei ansonsten gleichbleibenden Bedingungen mehr CO2 in der Luft auch mehr CO2 im Wasser und damit eine Ansäuerung. Carbonate haben dabei auch eine Pufferfunktion, aber der pH wird dennoch sinken.
Das ist so nicht richtig. Kalk ist ja auch bei pH 8.0 nicht völlig unlöslich. Genausowenig ist er ab pH 6.9 völlig löslich. Wie so oft ist die Welt nicht schwarz-weiss. Ich habe jetzt keine Löslichkeitstabelle mit Werten zur Hand, aber wenn ich mich recht erinnere, dann dürfte die Löslichkeit sich bei einer Änderung von pH8.0 auf pH 7.8 u.U. verdoppeln, was dann alleine vermutlich schon erhebliche Auswirkungen auf die sich gegenseitig beeinflussenden Konzentrationen von Hydrogencarboat, Kohlendioxid und Kalk haben dürfte.
Ich denke, diese Zusammenhänge müsste ein Chemiker noch relativ einfach darstellen können. Komplizierter wird es, wenn man dann noch die Auswirkungen geänderter Bedingungen wie pH oder Temperatur auf die Lebewesen im Meer betrachtet, die ja beim Thema CO2 auch noch ein  Wörtchen mitreden.

Sorry löslich war der falsche Ausdruck!
Meine Schuld.
Ich meinte die chemische Umwandlung passiert nur bei einem PH-Wert unter 7 (also im sauren Bereich)

Solange der Kalk fein gelöst im Wasser vohanden ist, ist er ja gut für die Korallenbildung.

Hier Kalk mit
Salzsäure:
CaCO3 + 2 HCl  →  CaCl2 + CO2  + H2O

(27.12.2019, 00:13)Kaietan schrieb: [ -> ]Auswirkungen geänderter Bedingungen wie pH oder Temperatur auf die Lebewesen im Meer betrachtet, die ja beim Thema CO2 auch noch ein  Wörtchen mitreden.

Ja, vor allem beim PH-Wert neige ich dir da recht zu geben.
Aber nochmal: Man hat angeblich festgestellt dass sich die Ozeane von PH auf 8,2 auf 8,1 "versauert" haben. Auch wenn ich die Ungenauigkeiten von PH-Wertmessgeräten  aus eigener Erfahrung kenne, möchte ich die Richtigkeit dieser Änderung nicht bezweifeln.

Aber Versauern ist hier eindeutig eine Irreführung.
Das ist ein Unwort, welches zur Panikmache dient.

Die Ozeane haben sich im Laufe von Milliarden Jahren von wirklich "sauer" auf alkalisch geändert. Die Meeresbiologie hat diese Evolution mitgemacht.
Und jetzt soll eine kleine Änderung von Delta PH 0,1 Richtung "neutral" innerhalb von 100Jahren eine Gefahr darstellen? Wonder