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Normale Version: Klimakrise - CO2 Steuer
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Schon etwass älter, aber gut zum Thema CO2-Steuerung per Preis. Ottmar Edenhöfer ist überzeugt davon, dass dies besser als Verbotsteuerung ist, weil das Thema zu umfangreich ist. 

Allerdings im Lauf des Gesprächs entsteht dann auch der Eindruck bei mir, dass auch die Preissteurung vielleicht erst recht ein Fass ohne Boden werden würde. Weil man dann vom hundertsen in's tausende kommt, wo man preistechnisch eingreifen muss. Und wenn dann noch, der soziale Ausgleich dafür kommt, muss wieder umverteilt werden. Und letztlich entsteht ein super komplexes System an Geldumverteilung und Preismanipulation.




hier ein neuerer Podcast (#2): https://podcasts.apple.com/de/podcast/di...1692192990
Zitat:EGMR spricht Urteil
Hat die Klimaklage von sechs Jugendlichen Erfolg?

Stand: 09.04.2024 02:49 Uhr

Portugiesische Jugendliche werfen 32 Staaten vor, sich nicht ausreichend an das Pariser Klimaabkommen zu halten. Deshalb haben sie Klage eingereicht. Heute spricht der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sein Urteil

https://www.tagesschau.de/ausland/egmr-k...l-100.html
Zitat:EU-Klimadienst Copernicus
Auch im März neuer Temperaturrekord gemessen


Stand: 09.04.2024 06:51 Uhr

Der Trend hält an: Im zehnten Monat in Folge haben Forschende einen Temperaturrekord verzeichnet. 14,14 Grad betrug die durchschnittliche Lufttemperatur im März. Auch die Erwärmung der Weltmeere schreitet voran.

https://www.tagesschau.de/wissen/klimaer...z-100.html
Zitat:Menschenrechtsgerichtshof
Erste Klimaklage in Straßburg erfolgreich


Stand: 09.04.2024 12:14 Uhr

Es ist ein Urteil mit Signalwirkung: Eine Gruppe Schweizer Seniorinnen erringt vor dem Gerichtshof für Menschenrechte einen Sieg. Das Land habe nicht genug für den Klimaschutz getan. Zwei weitere Klagen blieben erfolglos.

https://www.tagesschau.de/ausland/europa...z-100.html

Klimaschutzverträge als Patenrezept für die Dekarbonisierung?


Mit auktionsbasierten Klimaschutzverträgen will die Bundesregierung Anreize für den Umstieg auf klimaschonende Produktionsverfahren schaffen. Die Vorteile des Instruments liegen auf der Hand – jedoch dürfen die negativen Effekte nicht außer Acht gelassen werden.

ANDRÉ WOLF 8. APRIL 2024

Um Anreize für den Umstieg auf klimaschonende Produktionsverfahren in der Industrie zu schaffen, setzt die Bundesregierung auf auktionsbasierte Klimaschutzverträge. Durch das jüngst an den Start gehende erste Gebotsverfahren mit einem Förderumfang von vier Milliarden Euro wird Deutschland in der EU zum Vorreiter für die großformatige Erprobung dieses Instruments (BMWK, 2024).

Die Idee ist, den Staat als alternativen Hedging-Partner für nicht am Markt versicherbare Investitionsrisiken einspringen zu lassen. Es wird im Vertrag ein fester CO2-Preis zwischen dem in emissionsarme Technologien investierenden privaten Akteur und dem Staat vereinbart, der über die Dauer einer festgelegten Laufzeit Gültigkeit besitzt. Liegt der im EU-Emissionshandel (EU-ETS) sich einstellende durchschnittliche Preis für Emissionszertifikate in einer Periode unterhalb dieses Niveaus, zahlt der Staat für jede Tonne eingesparter Emission den Differenzbetrag an den Investor. Liegt er darüber, zahlt umgekehrt der Investor den Differenzbetrag an den Staat (Richstein, 2017)....

https://makronom.de/klimaschutzvertraege...rung-46334
Es fehlen mindestens 8 Milliarden: 
Deutsches Energiewende-Konto ist jetzt im Minus❗

Deutschlands wichtigstes Konto für die Energiewende fehlt jede Menge Geld: Das sogenannte EEG-Konto steht mit 130 Millionen Euro im Minus. Das zeigen Daten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme für den Stand Februar 2024. Und das, obwohl das Konto zum Jahreswechsel noch bei 900 Millionen im Plus stand und die Bundesregierung in den ersten beiden Monaten des Jahres bereits 1,41 Milliarden Euro Steuergeld eingezahlt hat.

Das EEG-Konto könnte zu einem Milliarden-Grab für Steuergeld werden – das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium von Minister Robert Habeck (Grüne) will auf Nachfrage von NIUS nicht erklären, um wie viele Milliarden Euro es sich handelt.

https://www.nius.de/wirtschaft/es-fehlen...1b9fa8a54e



Ojay
(09.04.2024, 16:20)OJ@Y schrieb: [ -> ]Es fehlen mindestens 8 Milliarden: 
Deutsches Energiewende-Konto ist jetzt im Minus❗

Deutschlands wichtigstes Konto für die Energiewende fehlt jede Menge Geld: Das sogenannte EEG-Konto steht mit 130 Millionen Euro im Minus. Das zeigen Daten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme für den Stand Februar 2024. Und das, obwohl das Konto zum Jahreswechsel noch bei 900 Millionen im Plus stand und die Bundesregierung in den ersten beiden Monaten des Jahres bereits 1,41 Milliarden Euro Steuergeld eingezahlt hat.

Das EEG-Konto könnte zu einem Milliarden-Grab für Steuergeld werden – das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium von Minister Robert Habeck (Grüne) will auf Nachfrage von NIUS nicht erklären, um wie viele Milliarden Euro es sich handelt.

https://www.nius.de/wirtschaft/es-fehlen...1b9fa8a54e



Ojay


Spontan würde ich jetzt sagen - falscher Thread Scared

Ansonsten - ist ja nicht neu....


Zitat:Mittel aus dem Bundeshaushalt
Stromnetzbetreiber fordern zusätzliche Milliarden


Stand: 26.01.2024 11:51 Uhr

Niedrige Preise im Stromgroßhandel setzen die Netzbetreiber unter Druck. In einem Brief an die Bundesregierung verlangen sie zusätzliche 7,8 Milliarden Euro, um den Ausbau der Netze und Förderung der Erneuerbaren Energien sicherzustellen.


Zitat:Höhere Abschlagszahlung erforderlich

Nach Recherchen des "Handelsblatts" setzen sich die zusätzlichen 7,8 Milliarden Euro, die die Netzbetreiber nun geltend machen, aus zwei Elementen zusammen. Einerseits geht es demnach um einen Restanspruch aus den Jahren 2022 und 2023 in Höhe von 3,4 Milliarden Euro.

Den restlichen Betrag in Höhe von 4,4 Milliarden Euro würden die Netzbetreiber mit aktualisierten Berechnungen begründen, die aktuelle energiewirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigen und nach Überzeugung der Netzbetreiber eine höhere Abschlagszahlung erforderlich machen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unt...d-100.html

Schade das der Strom nicht dahin kommt wo er gebraucht wird - der prophezeite Strommangel
durch Abschaltung der AKWs ist ja allgegenwärtig. In Süddeutschland fehlt der Strom an allen
Ecken und Enden. Ein Blackout jagt den nächsten. Und in Norddeutschland wo es billigen Wind-Strom
ohne Ende gibt, wird dieser verschenkt weil es keine Abnehmer gibt.

Schon witzig - die verschenken den Strom weil sie die letzten Jahrzehnte nur kassiert und nichts
in neue Leitungen investiert haben und dann wollen sie die Kohle vom Staat haben. Würde mich
nicht wundern wenn die da unter der Hand irgendwelche Dinger drehen damit es genau darauf
hinausläuft. Energiekonzerne die nicht runtergeregelt werden, damit der EE Strom verschenkt
werden muss. Wäre mal interessant zu rechercherieren wer da wie wo gegenseitig beteiligt ist.
Und wer da im Hintergrund die schwarzen Köfferchen herumschiebt.

Hat der Reichelt gerade keinen neuen Stoff das der so alte Kamellen rauskramen muss?
Aber Hauptsache rumhetzen um im Gespräch zu bleiben.... Rolleyes

Der soll sich lieber mal wirklich journalistisch betätigen und in Richtung der Übertragungsnetzbetreiber
investigativ beschäftigen. Am Ende bekommt er noch einen Bundesverdienstorden weil er geholfen
hat einen echten Skandal aufzudecken.
Ich meine auch es müsste mehr investiert werden, weil z.B. bessere Netze zu geringeren Stromkosten führen.

Ich blicke da aber auch nicht durch, warum es nicht schneller geht.

Es gibt dazu eigentlich den Klima- und Transformationsfonds, da stehen 49 Mrd. zur Verfügung, also Geld ist bereits reserviert und steht zur Verfügung.

Zitat:Mit der Einigung zum KTF hält die Bundesregierung Kurs bei den großen Zukunftsaufgaben: Auch wenn durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts 60 Milliarden Euro aus der Rücklage gestrichen werden mussten: Der KTF bleibt das zentrale Instrument des Bundes zur Unterstützung der Transformation. In 2024 stehen hierfür nunmehr 49 Milliarden Euro zur Verfügung. Die gefundene Lösung ist solide und beachtet das Urteil des Verfassungsgerichts. Es wurden erhebliche Sparanstrengungen und Konsolidierungen unternommen. Im Jahr 2024 beläuft sich diese Einsparung auf über 12 Milliarden Euro. Alle gesetzlichen und alle bisher eingegangenen Verpflichtungen werden erfüllt, auch in den Folgejahren.
https://www.bundesregierung.de/breg-de/s...24-2250738


Das EEG-Konto ist mittlerweile nicht mehr das zentrale Instrument nehme ich an, man hat doch die Einzahlungen weitestgehend gestrichen dachte ich, zumindest läuft da aktuell gerade ein Umbau. .Aber wie gesagt, ich blicke da auch nicht richtig durch.
Ja genau, hier:
[attachment=15060]
https://www.netztransparenz.de/xspproxy/...r_2024.pdf
keine Einnahmen mehr durch EEG-Umlagen.
#1.684
Ich frage mich ernsthaft wie Europa als Industriestandort das überstehen soll.
Ernsthaft...

#1.687
Natürlich ist das der richtige Thread. Welcher denn sonst...?