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(15.11.2021, 20:52)J R schrieb: [ -> ]gute Seite. Hatte zuletzt ein steuerliches Problem und konnte dort und bei anderen Leuten auf viele Beiträge zurückgreifen. Bspw. stellt IB seit letztem Jahr eine Steuerbescheinigung aus, zu dem Thema gibt es viele Infos.
Nur der Richtigkeithalber: IB stellt keine Steuerbescheinigung, sondern nur einen Steuerbericht zur Information aus.  Wink
Ist also keine offizielle Steuerbescheinigung. Hilft aber ungemein bei der Steuererklärung  Pctap
Aaaalter Falter ... hat IB sich verändert Eek

Hatte Ende 2019 große Umschichtungen und daher IB-Konten geschlossen.
Nun wollte ich vor paar Tagen einfach mal wieder ne Anmeldung für die neue Steuerperiode 2022 machen.
Also zusehen, das ein neues Konto 01.01. eröffnet und scharf ist.
Dachte: Sicherheitshalber mal 3 Wochen vorher machen.

Und nun bei IB Europa:

- Konto innerghalb von 2 Werktagen von Beginn der Eröffnung inklusive erste Überweisungsgutschrift eröffnet und scharf

- Es scheint 300% Margin ab dem ersten $ orwhatever zu geben

- nicht einmal die Mindesteröffnungsgrösse von 10k scheint mehr zu bestehen.
Die ist zwar noch überall angegeben. Beim Prozess hies es aber "Kann alles laaaange daueren. Sind vielleicht überlastet. ... Wenn Sie schon was einzahlen, geht es sicher schneller."
Dacht ich mir "Na gut, Ihr Flitzpiepen. ... Überweise ich halt einfach mal testweise nur 2k CHF und schaue, ob Eure Systeme das entgegen den Regularien gelten lassen."
Und siehe da:
Konto innerhalb von 2 Tagen Komplettprozess einsatzbereit und sogar mit lächerlichen 2k handelsbereit - auch testweise schon umgesetzt mit Kauf.

Heieieiei ... das war aber alles mal anders.

Uber den unkomplizierten und sehr schnellen Eröffnungsprozess freue ich mich natürlich.

Generell aber: Keine Mindest-Einzahlung von wenigstens 10k und v.a. Hebel 4 / 300% Margin ab dem ersten $ ... --> Das wird doch ne Menge Zock-Retailer anlocken.
Was bei IB Spitze ist und bei CH Brokern nicht geht: Du kannst Forex handeln und Dein Geld so tauschen. Bei grösseren Beträgen hast Du schnell mal 4-5 stellige Beträge damit gespart. Also immer in der aktuellen Währung überweisen und bei IB wechseln oder beim Beziehen zuerst bei IB wechseln und in der Zielwährung überweisen.

Die CH Broker machen oft Werbung mit 0.5 pips Forex. Aber damit kannst Du nur (Pseudo)- Positionen eröffnen und wieder schliessen aber nicht Dein Geld tauschen. Erfahrungsbericht eines Bekannten...
Jo, Devisenumtausch habe ich da auch immer regelmässig gemacht.
CH-Hausbank nimmt Dir MINDESTENS 1,5% ab.
Das läppert sich. €-Bestände in CH z.B. immer da gemacht, wird auch wieder so sein.

Hoffe, IB hat das Gebrexitle sinnvoll überlebt und es wird sich qualitativ & sicherheitstechnisch nichts ändern an der Bude. Tup
Apropos Devisentausch: ich habe gelesen dass für EU Bürger nur noch der Tausch in die Kontowährung erlaubt ist. Kann das jemand bestätigen?
Kann ich teilweise bestätigen.

Es hängt von der Praxis ab, die von der jeweiligen IB Filiale gehandhabt wird.

IBCE in Ungarn: Strenge Beschränkungen, nur Umtausch in die eigene Währung. Es können auch nur 10 Währungen gehalten werden. Leveraged Forex nicht möglich.
IBIE in Irland: Tausch in alle Richtungen. Keine Beschränkung bei der Anzahl der Währungen. Leveraged Forex nicht möglich.
Wird ja immer schöner, will jetzt die EU die margen der Banken beim Geldtausch sichern? Gibt es hier auch jemanden der dem Umzug aus London nicht zugestimmt hat?
Ich hätte da eine andere Frage:
Warum hat IB die europäischen Kunden auf neue Filialen aufgeteilt, wenn sie von UK aus noch genauso weiter bedienbar wären?

IBUK ist nämlich kein eigenen Broker, sondern "nur" Introducing Broker der IBLLC in den USA. Damit hat man das Depot immer vertraglich in den USA verankert. Dort ist einiges solider aufgestellt als bei den neuen EU-Brokern (zB das "Stock Yield Enhancement Program": Für US-Kunden wird das Cash-Collateral in einer eigens gegründeten Gesellschaft verwahrt und gelagert, bei den EU-Broker-Kunden hat man einfach eine Geld-Forderung gegen seinen Broker)

Ein Vorteil der EU:
Es gibt hier keinerlei Regelungen hinsichtlich "pattern day trading" oder Portofolio Margin.

Bei IB Irland und IB Ungarn darf jeder Kunde daytraden ohne Mindest-Depotgröße, ebenso gibt es Portfolio-Margin für alle ab dem ersten Euro. --> weil das schlicht US-Regulierungen sind, die für EU-Broker natürlich nicht gelten. Und Regulierungen hinsichtlich dieser Themen gibt es in der EU schlichtweg nicht.

Rein persönlich - und da mag ich mich natürlich irren - sehe ich in diesen strengen US-Regelungen (pattern day trading ab 25K, porfolio margin ab 100K) schon einen Vorteil, wodurch der einen oder andere Anfänger es vielleicht schwerer hat, ein Depot unüberlegt zu verzocken ...
IB hatte im Vorlauf zum Brexit noch keine Ahnung was passieren wird, deshalb hat sie auf die neuen Filialen gesetzt. Passiert ist gar nichts, war also unnötig. Deshalb meine Frage ob sich jemand geweigert hat (besser gesagt nicht zugestimmt hat) das Konto zu verschieben.
Ich hab mich mit einem Depot (Indiviual Account) geweigert. Das Depot wurde irgendwann Anfang 2021 auf "close only" gesetzt, ich kann also nur mehr Positionen schließen, Wertpapiere weg übertragen und Geld auszahlen.

Ich weiß von jemandem mit einem Advisor Account. Dort wurde der Umzug (in dem Fall nach Irland) vom Kunden auch abgelehnt und das Depot läuft seither unverändert in UK weiter, ohne jegliche Beschränkungen.