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Kaufgelegenheit - Musk geht (vielleicht) raus!
Und auch heute jubeln die Grünen und Klima Fans: Energiebedarf von Bitcoin sinkt 10%.  Wink

Blaues Hufeisen

(17.05.2021, 06:46)rienneva schrieb: [ -> ]Kaufgelegenheit - Musk geht (vielleicht) raus!

heute um 8 Uhr hat er via Twitter klargestellt, das Tesla keine Bitcoins verkauft hat Step
Deswegen ist Bitcoin immer noch unten.
Elon Musk ist doch kein Bitcoin-Insider.
(05.05.2021, 07:52)whitepaper schrieb: [ -> ]Würde ja in beiden gern noch ein richtiges Washout sehen, bevor es zum finaleren Run ansetzt.
btc ruhig 39-44k sowas.

Na, da sind wir ja - nice.

Rein technisch ist jetzt für mich das wahrscheinlichste Szenario:
Bis erste Juniwoche wieder up Richtung ~65-68k btc.
Wunschkonzert soeben an den Krypto-Weihnachtsmann getöckelt. Pctap

Tom Bombadil

(17.05.2021, 21:58)whitepaper schrieb: [ -> ]Na, da sind wir ja - nice.

Rein technisch ist jetzt für mich das wahrscheinlichste Szenario:
Bis erste Juniwoche wieder up Richtung ~65-68k btc.
Wunschkonzert soeben an den Krypto-Weihnachtsmann getöckelt. Pctap


Seit wann kommt der denn im Juni? Bisher war Weihnachten doch immer am Jahresende. Wonder 
Oder meinst du der verlegt das dieses Jahr vor, weil er im Winter wegen Corona-3-fach-Mutanten am Nordpol im Home Office sitzen muss? Irony

Also nicht dass ich da vom Zeitpunkt her wählerisch wäre: Hauptsache Geschenke...
Und mal ein bisschen weg vom Wert und hin zur Technik.

Das PoW System, also Proof of Work, wurde ja vor allem in Betrieb genommen um die Latenz von 10 Minuten zu erreichen. Der Grossteil des Energieverbrauchs von Bitcoin geht auf diese unnütze Tätigkeit zurück; beweisen dass man 10 Minuten wartet. Man muss sich das mal vorstellen: hunderte von Kraftwerken laufen auf Hochtouren nur damit... genau, nichts passiert.

Eine andere Möglichkeit die von verschiedenen Kryptos genutzt wird wäre die PoS, also Proof of Stake.

Miner sind ja nichts anderes als die Buchhalter der Kryptos. Bei PoW müssen sie ein kryptologisches Rätsel lösen das immer komplizierter wird wenn die Abstände zwischen zwei Blocks (zwei Seiten in der Buchhaltung) zu kurz werden und das einfacher wird wenn die Abstände zu lang werden. Millionen von Computern tun nichts anderes als permanent zu versuchen dieses Rätsel zu lösen. Je höher der Preis der Kryptowährung wird desto mehr Energie lohnt es sich darauf zu verwenden.

Bei PoS muss der miner belegen wie viel er von der Kryptowährung besitzt. Auf Grund dieses Anteils wird dann entschieden wessen Buchhaltungs Seite verwendet wird und zwar nach Zufall basierend auf dem prozentualen Besitz des miners. Das tönt ja alles sehr gut, aber wer entscheidet denn in diesem Fall wer dran kommt? Gibt es eine zentrale Stelle die diesen Randomizer betreibt dann wäre ja die ganze dezentrale Architektur umsonst. Irgendwie verstehe ich das nicht richtig.

Wenn es nämlich eine zentrale Stelle für den Randomizer braucht dann könnte man sich die ganze dezentrale Architektur sparen, man muss einer bestimmten Instanz vertrauen, so wie man bei FIAT Währungen der Notenbank vertrauen muss.  Confused

Vielleicht kann mir ja jemand erklären wie PoS dezentral genau funktioniert. Also wie die Mehrheit der Teilnehmer feststellen kann wer gerade den nächsten Block einliefern darf ohne zentrale Steuerung.

Wenn es tatsächlich so einfach wäre so könnte man versuchen Bitcoin umzustellen, was vermutlich Jahre dauern würde. Wenn es überhaupt funktionieren würde, da die aktuellen Miner ja wohl etwas dagegen hätten und mindestens 51% der Miner umgestellt werden müssten.

Das grösste Problem von Bitcoin ist tatsächlich der Automatismus der durch die heftigen Preisschwankungen gesteuert wird: Ist Bitcoin 10% mehr wert so wird 10% mehr Energie verbraucht, ist Bitcoin 10% weniger wert so wird 10% weniger Energie verbraucht. Bei den aktuell hohen Preisen für Bitcoin ist der Energieverbrauch viel zu hoch. Und wie gesagt, die Energie wird dafür gebraucht um die 10 Minuten rum zu bringen und ist in keiner Weise produktiv.
(18.05.2021, 12:26)cubanpete schrieb: [ -> ]Und mal ein bisschen weg vom Wert und hin zur Technik.

Das PoW System, also Proof of Work, wurde ja vor allem in Betrieb genommen um die Latenz von 10 Minuten zu erreichen. Der Grossteil des Energieverbrauchs von Bitcoin geht auf diese unnütze Tätigkeit zurück; beweisen dass man 10 Minuten wartet. Man muss sich das mal vorstellen: hunderte von Kraftwerken laufen auf Hochtouren nur damit... genau, nichts passiert.

Eine andere Möglichkeit die von verschiedenen Kryptos genutzt wird wäre die PoS, also Proof of Stake.

Miner sind ja nichts anderes als die Buchhalter der Kryptos. Bei PoW müssen sie ein kryptologisches Rätsel lösen das immer komplizierter wird wenn die Abstände zwischen zwei Blocks (zwei Seiten in der Buchhaltung) zu kurz werden und das einfacher wird wenn die Abstände zu lang werden. Millionen von Computern tun nichts anderes als permanent zu versuchen dieses Rätsel zu lösen. Je höher der Preis der Kryptowährung wird desto mehr Energie lohnt es sich darauf zu verwenden.

Bei PoS muss der miner belegen wie viel er von der Kryptowährung besitzt. Auf Grund dieses Anteils wird dann entschieden wessen Buchhaltungs Seite verwendet wird und zwar nach Zufall basierend auf dem prozentualen Besitz des miners. Das tönt ja alles sehr gut, aber wer entscheidet denn in diesem Fall wer dran kommt? Gibt es eine zentrale Stelle die diesen Randomizer betreibt dann wäre ja die ganze dezentrale Architektur umsonst. Irgendwie verstehe ich das nicht richtig.

Wenn es nämlich eine zentrale Stelle für den Randomizer braucht dann könnte man sich die ganze dezentrale Architektur sparen, man muss einer bestimmten Instanz vertrauen, so wie man bei FIAT Währungen der Notenbank vertrauen muss.  Confused

Vielleicht kann mir ja jemand erklären wie PoS dezentral genau funktioniert. Also wie die Mehrheit der Teilnehmer feststellen kann wer gerade den nächsten Block einliefern darf ohne zentrale Steuerung.

Wenn es tatsächlich so einfach wäre so könnte man versuchen Bitcoin umzustellen, was vermutlich Jahre dauern würde. Wenn es überhaupt funktionieren würde, da die aktuellen Miner ja wohl etwas dagegen hätten und mindestens 51% der Miner umgestellt werden müssten.

Das grösste Problem von Bitcoin ist tatsächlich der Automatismus der durch die heftigen Preisschwankungen gesteuert wird: Ist Bitcoin 10% mehr wert so wird 10% mehr Energie verbraucht, ist Bitcoin 10% weniger wert so wird 10% weniger Energie verbraucht. Bei den aktuell hohen Preisen für Bitcoin ist der Energieverbrauch viel zu hoch. Und wie gesagt, die Energie wird dafür gebraucht um die 10 Minuten rum zu bringen und ist in keiner Weise produktiv.

Bei PoW haben die Miner eben nicht die alleinige "Herrschaft"
Das haben die Miner ja versucht 2017 zu erreichen.
Die Nodes (Knotenpunkte) der nicht-Miner haben Mitspracherecht.

lies bei Interesse mal "The Blocksize War"
https://www.amazon.de/Blocksize-War-cont...914&sr=8-1
Zitat:"This book covers Bitcoin’s blocksize war, which was waged from August 2015 to November 2017. On the surface the battle was about the amount of data allowed in each Bitcoin block, however it exposed much deeper issues, such as who controls Bitcoin’s protocol rules. It is not possible to cover every twist and turn in the labyrinthine conflict or all the arguments, but I have provided a chronology of the most significant events. This book explores some of the major characters in the conflict and includes coverage, from both the front lines and behind the scenes, during some of the most acute phases of the struggle. The account in this book includes discussions with the key players from both sides during the war, exploring their motivations, strategy and thought processes as the exhausting campaign progressed and developed."


Bei PoS entscheidet derjenige, der das meiste Geld hat (prozentualer Besitz an Coins), weil derjenige in der Wahrscheinlichkeitsauswahl vorne liegt.
Die Vaidation benötigt auch recht viel finanziellen Einsatz, da das die Mindesvoraussetzung ist, an der Validierung teilnehmen zu können.

Der Unterschied zeigt sich ganz deutlich.
Bei Bitcoin kannst du die Blockchain mitbestimmen, validieren und ein eigenen Zahlungsknotenpunkt auf einem Raspberry Pi für ein paar Euro im Monat betreiben.

Bei den PoS Systemen ist das System auf Firmen und Großkapital ausgelegt.
Weniger Knotenpunkte, die sich eine Privatperson aufgrund der Kostenstruktur nicht leisten kann.

Du siehst den Unterschied hier ETH und BTC ja auch in der Vorgehensweise.

BTC will Taproot einführen (Softwareverbesserung), dazu müssen in mehreren Schritten bis zu einem bestimmten Zeitpunkt die Miningpools/Miner zustimmen, danach müssen auch im nächsten Schritt die User (Nodes) ihr ok geben.

[Bild: E1qTnJfWQAIUQRA?format=jpg&name=large]

Das ist ein monatelanger dezentraler Vorgang, der von den Teilnehmern am Netzwerk angenommen oder abgelehnt wird.



Im Gegensatz dazu hat ETH entschieden, die "Schwierigkeits-Bombe" (Difficulty Bomb) zu verschieben.
Wohl gemerkt wird der Eingriff in das System dort von den Entwicklern entschieden. Und nicht von den Besitzern der Coins oder denen , die in ETH 2.0 gewandelt haben.
Und wenn die Entwickler das alleine entscheiden können, können sie faktisch alles entscheiden was sie wollen, bzw was genügend Druck bei der Entscheidungsfindung hervorruft.
Das ist nicht per se gut oder schlecht, aber es eröffnet die Frage, ob ich Geld langfristig (als Anlage) in etwas anlegen will, wenn morgen eine gruppe Entwickler im System etwas ändert, das zum Verlust meines Geldes führen könnte (im schlimmsten Fall) und auf das ich keinen Einfluß nehmen kann, selbst wenn ich wolte).

https://btcmanager.com/ethereum-difficul...mber-2021/


Auch wenn das nicht den Nutzen von Ethereum als Blockchain schmälert, zeigt es aber eben den gravierenden Unterschied.

Die enormen Energiemengen bei Bitcoin sorgen dafür, dass das ganze System unabhängig bleibt, weil eine Beeinflussung des Systems eben dieselbe Menge an kontinuierlicher Energie benötigt.

Bei PoS reicht es die größten Adressen zu kontrollieren (und das kann durch Druck auf die zentralen Personen erreicht werden).
Dazu kommt, dass bei den meisten Blockchains eben Entwickler und Besitzer (Gründer) die Richtung vorgeben und nicht "die Masse".
(14.05.2021, 16:26)mmmmmax schrieb: [ -> ]Habe eben die Hälfte meines Polygon Stacks verkauft und in DOT, LINK, VET und THETA gesteckt. Seit dem Verkauf ist Matic (Polygon) nochmal um 15% gestiegen, mal gucken, wie schlau der Verkauf in einer Woche aussieht Biggrin 
Gekauft habe ich die bei 0,12$ Mitte Februar, verkauft bei 1,35$ heute Mittag. 

Habe gerade nochmal 40% meiner restlichen Position verkauft (Bei 2,31$), nachdem wir seit dem ersten Teilverkauf nochmal um ~100% gestiegen sind.
Diesmal habe ich die Gewinne aber nicht in Altcoins gesteckt, sondern belasse das ganze erstmal in EUR.
Insgesamt für 200€ eingekauft und bis jetzt ca. 2000€ verkauft und noch >1000€ in der Position. Werde gestaffelt weiter aussteigen.

[attachment=8380]