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(09.12.2018, 15:01)saphir schrieb: [ -> ]Rede des US-Außenministers in Brüssel
Pompeo will internationale Institutionen "reformieren oder eliminieren"

Die USA arbeiten laut Mike Pompeo an einer neuen Weltordnung - und sie soll nach einem schlichten Prinzip funktionieren, wie der US-Außenminister in einer Grundsatzrede verdeutlichte: "America First". Dienstag, [b]04.12.2018   16:24 Uhr[/b]

http://www.spiegel.de/politik/ausland/do...41874.html


Wer solche "Freunde" hat braucht keine Feinde  Irony
(09.12.2018, 16:25)jf2 schrieb: [ -> ]Wer solche "Freunde" hat braucht keine Feinde  Irony
Ja wenn man sowas liest, fragt man sich wann die EU auf der Abschussliste steht und wie weit er dabei geht. Oder ob das nur Säbelrasseln ist.

Zitat:Für Instabilität in der Welt sind demnach China, Russland und Iran verantwortlich. Institutionen wie die Vereinten Nationen, der Internationale Strafgerichtshof oder die EU sollten nur überleben, wenn sie die Interessen und Werte der "freien Welt" vertreten. Und das sind in erster Linie die Interessen der USA, so Pompeos kaum verhüllte Botschaft.
Ich weiss ja nicht ob das nur mir so geht, aber irgendwie erinnert mich das
ganze was in den USA da abläuft beginnend mit America`s First usw...
frappierend an 1933-45 ....

Die Ideologie wird kaum noch verhüllt und was ich am meisten befürchte,
und das war bei uns genauso, irgendwann haben die Bürger in den USA all
diesen Mist so oft gehört, gelesen, vorgetwittert bekommen, das die da immer
mehr von glauben...und Trump schon deswegen Präsident bleibt, weil den
"Kleinen" und "Abgehängten" - und die haben ihn hauptsächlich gewählt -
geht es ja vermeintlich besser.

Irgendwie bedenklich das Ganze.
(10.12.2018, 08:51)fahri schrieb: [ -> ]Ich weiss ja nicht ob das nur mir so geht, aber irgendwie erinnert mich das
ganze was in den USA da abläuft beginnend mit America`s First usw...
frappierend an 1933-45 ....

Die Ideologie wird kaum noch verhüllt und was ich am meisten befürchte,
und das war bei uns genauso, irgendwann haben die Bürger in den USA all
diesen Mist so oft gehört, gelesen, vorgetwittert bekommen, das die da immer
mehr von glauben...und Trump schon deswegen Präsident bleibt, weil den
"Kleinen" und "Abgehängten" - und die haben ihn hauptsächlich gewählt -
geht es ja vermeintlich besser.

Irgendwie bedenklich das Ganze.

Mich erinnert das auch an die Politik der 80er Jahre unter Reagan. Da ging es auch um America First und die Handelsüberschüsse von Japan.

Zitat:Handelskrieg: Déjà-vu mit Trump
Zitat:US-Präsident Trump zieht in den Handelskrieg. Sein Vorgehen erinnert an sein Vorbild Ronald Reagan, der in den 80er-Jahren einen Handelskonflikt mit Japan anzettelte – und verlor

...

https://www.capital.de/wirtschaft-politi...ichte-8788
Und schon kommt der nächste Clusterfuck:

Trump droht mit Government shutdown falls die Mauer nicht finanziert wird. Vor laufenden Kameras hat Trump den Demokraten gedroht ihre eigene Methode anzuwenden um sein Budget für den Mauerbau durchzubringen: das Nicht-Verabschieden des Regierungs Budgets.

Zur Erinnerung: dann werden sämtliche nicht unbedingt lebensnotwendigen Service heruntergefahren, hunderttausende von Regierungsmitarbeitern dürfen nicht mehr arbeiten und bekommen keinen Lohn mehr. Sollten sich die Streithähne nicht noch in den nächsten Tagen einigen so dürfte das noch vor Weihnachten passieren.

Während sich solche Situationen in der Vergangenheit relativ schnell gelöst hatten da alle Politiker Gesichtsverlust befürchteten kann ich mir vorstellen dass Trump seine Drohung wahr macht und die Regierung so lange auf Sparflamme fährt bis seine Mauer finanziert wird, egal wie lange es dauert.

https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/ame...y/30771532
Wird spannend zu sehen ob er dafür Punkte bei seinen Wählern bekommt  Wonder

Solventix

(12.12.2018, 12:15)jf2 schrieb: [ -> ]Wird spannend zu sehen ob er dafür Punkte bei seinen Wählern bekommt  Wonder

Für den typischen Trumptard ist Federal Government Feind Nr. 1, und daher wird es eher begrüßt. Kann man auf ZeroHedge recht gut verfolgen.

Alex31

(12.12.2018, 12:13)cubanpete schrieb: [ -> ]Und schon kommt der nächste Clusterfuck:

Trump droht mit Government shutdown falls die Mauer nicht finanziert wird. Vor laufenden Kameras hat Trump den Demokraten gedroht ihre eigene Methode anzuwenden um sein Budget für den Mauerbau durchzubringen: das Nicht-Verabschieden des Regierungs Budgets.

Ich denke du verwechselst da etwas. Wonder
Es waren die Republikaner die unter Obama mehrmals „das Nicht-Verabschieden des Regierungs Budgets“ erzwangen, denn sie hatten die Mehrheit im Repräsentantenhaus.
Ab Januar, als Folge der Midterms-Wahlen, haben nun die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus.
Schumer warnte Trump ihn mit den „gleichen Waffen“ zu bekämpfen wie es die Republikaner es in der Vergangenheit taten. So habe ich den Artikel im Tagesanzeiger verstanden.
Ist zwar nicht so wichtig, aber ich habe nur geschrieben was im Video gesagt wurde. Wenn ich mich korrekt erinnere so haben beide Parteien, beide Häuser und sogar Präsidenten mehrmals das Budget blockiert was auch mehrmals zu einem government shutdown geführt hat.

Hier findest Du eine Auflistung. Spielt keine Rolle in welcher Partei die sich befinden, die Idioten nehmen gerne das ganze Land als Geisel um irgendwelche Furz Ideen durchzuboxen.

https://en.wikipedia.org/wiki/Government...ted_States

(Ja, ich weiss, wiki...)
Klingt plausibel, dass wenn z.B. die Zinsen steigen oder sich die Wirtschaft abschwächt, die Unternehmen anfangen müssen die Schulden abzubauen. Oder dass Investitionen die man aktuell vorgezogen hat, dann eine Art Investitionsvakuum verursachen könnten. Wie so oft mangelt es (mir) an Daten, angeblich haben viele Unternehmen nicht investiert sondern z.B. Aktien rück gekauft. Wie dem auch sei, Frau Yellen ist jedenfalls etwas besorgt:

EHEMALIGE FED-CHEFIN:
Yellen sieht Gefahr neuer Finanzkrise
  • AKTUALISIERT AM 12.12.2018-19:23

Die ehemalige amerikanische Notenbankchefin Janet Yellen hat vor der Gefahr einer neuen Finanzkrise gewarnt. Grund dafür sei die derzeit vorangetriebene Deregulierung des Finanzsektors. „Ich denke, die Dinge haben sich gebessert – aber dann denke ich wieder, dass es gigantische Löcher im System gibt“, sagte die ehemalige Fed-Chefin dem Sender CNBC zufolge in einem öffentlichen Gespräch mit dem renommierten Ökonomen Paul Krugman in New York. „Die Werkzeuge, um mit aufkommenden Problemen umzugehen, sind in den Vereinigten Staaten nicht großartig.“

Sie sei insbesondere besorgt über die hohen Schulden von Unternehmen. Amerikanische Unternehmen seien zur Zeit mit 9,1 Billionen Dollar verschuldet. 2007, ein Jahr vor der Finanzkrise, lag die Unternehmensverschuldung bei lediglich 4,9 Billionen Dollar. „Die Unternehmensverschuldung ist derzeit ziemlich hoch – und ich denke, die Gefahr besteht, dass wenn etwas anderes einen Abschwung verursacht, diese Schulden den Abschwung verlängern und für viele Unternehmenspleiten außerhalb des Finanzsektors sorgen könnten“, sagte die Ökonomin, die im Februar die Spitze der mächtigsten Notenbank der Welt verlassen hatte.
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/ex-...38736.html