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Normale Version: Traumberuf-Trader!
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(15.02.2020, 01:42)Ca$hmandt schrieb: [ -> ]der hat aber energie gekostet, nach deinen letzten postings dachte ich du steigst auf das hier um :


oder doch Holzvergaser Dunce-cap
"Heizen" im biologischen Kreislauf -
Biologie war nie dein Meisterfach...
+ Traumberuf

Was willst du werden? Als Kinder werden wir gefragt was wir werden wollen. Selbst mit dem 18. Lebensjahr wissen viele junge Menschen nicht was sie werden wollen. Mehr als ein Praktikum oder eine Berufsberatung wo der Schüler in eine Schablone gepresst wird, gibt es nicht. Ich denke ein Blick in mehrere Praxisbereiche wäre durchaus förderlich für die Berufsplanung.

Was sind wir? Welchen Titel haben wir? Die Gesellschaft bestimmt, welches Ansehen unser Job hat. Als Trader sieht es nicht sonderlich gut aus, weil die Börse mit einem Kasino verwechselt wird. Das liegt daran das viele Trader es genauso praktizieren und sich mich hohen Verlusten aus der Börse verabschieden. Oder vergessen wir nicht den den Neuen Markt und den Telekom-Börsengang, wo viele Menschen hohe Verluste erlitten haben. Als Privatier bzw. Investor sieht es schon besser aus.

Als Trader steht du vor der Frage: Entweder du stehst zu dem was du machst oder du wirfst Nebelkerzen. Trading ist für mich wie Chirurgie. Ein Außenstehender kann nicht nachvollziehen wie vielschichtig die Aufgabe ist. Leute fragen nur: Kannst du mir einen Tipp geben? Die Meisten wollen nicht das Angeln lernen, sondern den fertigen Fisch.

Die Arbeitswelt ist durch die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz einem gravierenden Wandel. Es werden Jobs entstehen die es heute noch gar nicht gibt. Sind wir bereit für die Arbeitswelt der Zukunft? Viele Leute denken sie haben jetzt ihren Abschluss und jetzt können sie sich auf die faule Haut legen.

Ohne lebenslanges Lernen werden die Leute hinten runterfallen oder im Niedriglohnsektor landen. Es wird immer wieder neue Herausforderungen geben. Wer das als Chance begreift, wird ein spannendes und erfülltes Berufsleben haben.

Die beste Investition ist die in eure Bildung. Langfristiger Erfolg bedeutet Arbeit.

Eine andere Frage ist die der Ethik: Wie willst du werden? Wer bist du? Wie fühlst du dich? Wie verhältst du dich? Welche Werte sind dir wichtig? Was sagt dir dein Kompass? Wo willst du hin?

Hast du Träume, Wünsche und Ziele? 

Einfach machen. "Just do it!" Wir unterliegen häufig der Aufschieberitis. Davon mache ich mich nicht frei. Dabei vergessen wir schnell das wir im Hier und Jetzt leben.

Was ist der Grund meines Aufschiebens? Hab ich kein Interesse am Aufgabengebiet - z.B. beim Lernen für eine Ausbildung? Habe ich kein Spaß am Job? Aufräumen, Waschen etc. - wie kann ich mich Motivieren - Belohnung nach Erledigung?

Jeder Anfang besteht aus dem ersten Schritt...
Es ist niemals zu spät...

etwas Neues zu lernen.

einen anderen Weg zu gehen.

etwas einfach nochmal zu versuchen.

zu entscheiden, was du für dein Leben möchtest.

dich zu entschuldigen.

eine Gewohnheit zu verändern.

But
ich war ja schonmal davor ... hab 5 000 euro im monat verdiehnt mit wikifolio..
dann kam mein schnitt - nix ging mir mehr auf ... so richtig gar nix.

ich war noch nicht bereit dafür

vielleicht schaff ich es noch .. vielleicht nicht ..

für viele hier sind 5000 euro nicht viel ... aber ich lebe von nichtmal 1000 euro 
für mich war es immer erstrebenswert viel zu verdiehnen .. ja ich glaub mein ganzes leben dreht sich drum.
jetzt zu scheitern nachdem ich soviel über die börse weiß wäre echt bitter
jetzt bin ich frühpension .. ja das hat auch einen grund. aber fühle mich als gescheitert.

es gab aber auch andere zeiten bei mir ...
war abteilungleiter im saturn und später selbständig. wir waren unten den besten 4 in europa die gebrauchte pc laptos verkauft haben mit paar millionen umsatz.
da waren 1000 euro nix ...

tja

aber seit dem mein mathelehrer mal was von fibonaccie´s gesagt hat in der schule und das diese zahlen auch wichtig an der börse sind ... bin ich der börse verfallen - immer so als hobby
ich bin nach der stunde sogar auf den mathelehrer zugegangen und wollte es genauer wissen 

witzig.. hab gerade nachgedacht .. ich war 14 wo ich zum ersten mal bloomberg gesehen hab und ne kleine einschulung dafür bekommen hab.
ich wollte gar nicht mehr weg gehen davon ... kann ich mich noch erinnern. das war in meiner lehrzeit und hab immer die faxe schicken müssen wo wir für 100000 euro zb bank austria gekauft haben :) .... also irrgendwie bestimmt das schon mein leben

damals war das geschäft auch noch anders. wir bezahlten einen händler an der wiener börse zu traden. später kamen die bestätigungen vom vorstand für die transaktion.
ich hab zwar keine ahnung was bloomberg damals gekostet hat - aber ein vermögen ... wir waren direkt geschaltet an die wiener börse. das war im 90er jahr glaub ich
aber es hat dann die zeit gegeben für mich wo ich mich auf computer spezialisierte. das war halt eine zeit da hab ich meine c64 getauscht in einen 120mhz rechner mit win 95
hab damals gelernt basic zu programmieren und pc hardware - repatrieren usw ... hab auch damals schon mit so 21 als einziger im saturn die pc technik gemacht.
man da war kohle drinnen denn damals hat sich keiner damit ausgekannt und ein laptop hat gut 6000 euro gekostet

vorsicht doppelpost .. möcht das noch bei meinem trade posten.
@nepu

Was auch passieren mag, gib nicht auf. Glaube an dich. Glaube an das Gute. Glaube an morgen. Glaube an den Erfolg. Und vor allem glaube immer an dich selbst.

Trading ist deine Leidenschaft. Es liegt dir im Blut. Die intrinsische Motivation die du hast ist die Voraussetzung es zu schaffen. Eine Garantie ist es trotzdem nicht.
(22.11.2022, 00:19)nepu02 schrieb: [ -> ]ich war ja schonmal davor ... hab 5 000 euro im monat verdiehnt mit wikifolio..
dann kam mein schnitt - nix ging mir mehr auf ... so richtig gar nix.

ich war noch nicht bereit dafür

Ich mal den FDAX getradet, meine Erfahrungen waren diesbezüglich gar nicht mal so schlecht,
hätte auch davon leben können.

Hab aber schnell gemerkt, das das nichts für mich ist. Zum einen lag mir das permanente zu 100% konzentriert
sein müssen nicht so wirklich, zum anderen habe ich immer die Geschichten im Hinterkopf gehabt, das Systeme
gut funktionieren können, teils über Jahre und dann aber irgendwann eben nicht mehr. Vielleicht warst du also
schon bereit, aber das System was du gehandelt hast funktionierte nicht mehr ? Letztendlich gehts in diesem
Markt ja immer nur um "Lücken finden" und das diese irgendwann geschlossen werden.

Ich habe das gut 2 Jahre gemacht, unterm Strich bis dahin mit ganz erquicklichen Gewinnen, sprich ich konnte
davon leben.

Dann hab ich zum ersten Mal eine Order doppelt ausgeführt und das nicht gemerkt, da war der Verdienst von einigen Monaten
pulverisiert. Zeitgleich hatte ich plötzlich in einer Nacht- und Nebelaktion 2 uralte Windkraftanlagen gekauft,
um diese an anderer Stelle zu repowern - sprich eine neue, moderne WKA zu bauen.

Ich hab dann noch kurz mal überlegt, da ich grundsätzlich gut programmieren kann ob ich mein System komplett
automatisiere, aber da gab es damals noch nicht so wirklich die Werkzeuge für.

Ergo - hab ich es dann dran gegeben und als ich dann ein paar Jahre später die ersten nennenswerten Erträge
generiert habe aus den EEG, hab ich dann was gesucht, was "langweiliger" ist und ähnlich profitabel.

Ich denke Trading kann für viele Personen passen, aber ich denke selbst Trader die schon seit 10 Jahren
erfolgreich sind, sind nicht davor geschützt irgendwann auf die Nase zu fallen. Das gilt ja letztendlich
für meine langweilige Dividendenstrategie auch.

Was ich aber ziemlich sicher weiss, die Zeit ist mein Freund. Je größer das Zeitfenster wird, die ein "Trade" läuft,
desto höher ist die Wahrscheinlichkeit und wir "privaten" müssen eben nicht handeln um zum Jahresende noch
mal irgend was zu erfüllen wie Fonds bspw.

Ja auch ein Endlosläufer in einem Dividendendepot ist ja letztendlich auch nur ein "Trade" - irgendwann kommt
auch der zum Ende, kann sein das das erst in 100 Jahren ist, aber er kommt irgendwann zu einem Ende.
(22.11.2022, 00:19)nepu02 schrieb: [ -> ]ich war ja schonmal davor ... hab 5 000 euro im monat verdiehnt mit wikifolio..
dann kam mein schnitt - nix ging mir mehr auf ... so richtig gar nix.

ich war noch nicht bereit dafür

vielleicht schaff ich es noch .. vielleicht nicht ..

Da muß jeder durch. 
Das allein seligmachende All-Time-Winner-Handelssystem - einmal programmiert - nie wieder Sorgen - gibt es nicht - meine Erfahrung.

Gucken, welches Spiel am Markt aktuell gespielt wird und sich mit dranhängen. Je eher man es erkennt, desto besser verdient man. Je später, desto mehr nehmen einen die anderen aus. 

So handhabe ich das seit etlichen Jahren. Auf die Klappe fallen, teilweise auch mal tüchtig, gehört dazu. Unterm Strich bleibt am Jahresende aber immer was übrig. Wäre es anders, würde ich es bleiben lassen.
(22.11.2022, 12:52)Speculatius schrieb: [ -> ]Gucken, welches Spiel am Markt aktuell gespielt wird und sich mit dranhängen. Je eher man es erkennt, desto besser verdient man. Je später, desto mehr nehmen einen die anderen aus. 

So handhabe ich das seit etlichen Jahren. Auf die Klappe fallen, teilweise auch mal tüchtig, gehört dazu. Unterm Strich bleibt am Jahresende aber immer was übrig. Wäre es anders, würde ich es bleiben lassen.

Also um es etwas plakativ, aber zugleich auch anschaulich zu formulieren:

Das Spiel im DAX seit sechs Wochen ist: "Buy the Dips!" Jetzt kommt der schlaue Handelssystem-Programmierer daher und bastelt auf dieser Grundlage ein Daytrading-System. ***backtest***backtest*** für sechs Wochen....ahh super....100 % Gewinntrades, 0 % Verlusttrades. DAS machen wir!
Und dann wundert er sich, warum er in den folgenden sechs Wochen unterm Strich verliert.....  Confused

Antwort: weil inzwischen alle auf den Trichter gekommen sind und das alte Spiel durch ein neues ersetzt wurde.
Was sind aus eurer Sicht die drei Grundlagen um als Trader erfolgreich zu sein?
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