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Normale Version: Allgemeine Wirtschaftsnachrichten
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(13.08.2020, 14:30)Mr. Passiv schrieb: [ -> ]... wurde eigentlich mal irgendwo berichtet, was aus den ganzen Infizierten bei Tönnies geworden ist?

Erst hammse den bei irgendwas um 1.000 Infizierten medial gehängt und nun?

Weiß da wer was?

Vermutlich in die Heimat geschickt.
Aus den Augen, aus dem Sinn...
.. nicht nur das!
Diese Woche begänne dann mit "Minus 1000" Infizierten.

Mal ne entspannte Woche tut ja auch allen gut ;-)
Projekt Nord Stream 2  
Ostsee-Pipeline retten: Deutschland bietet USA eine Milliarde Euro
16.09.2020, 20:39 Uhr | t-online, loe


Der Bau der Gas-Pipeline Nord Stream 2 steht auf der Kippe. Jetzt hat die Bundesregierung den USA eine milliardenschwere Summe geboten, um Sanktionen abzuwenden – doch sie fordert ein Entgegenkommen. 
Die USA haben Deutschland mit Sanktionen gegen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 gedroht. Das Projekt könnte so zu einer Investitionsruine werden. Doch laut Recherche der "Zeit" hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz den USA ein Angebot unterbreitet: Eine Milliarde Euro sollen die USA zum Umdenken bewegen und so das Projekt retten.
Scholz hat demnach Anfang August seinem US-Amtskollegen Steven Mnuchin ein Angebot unterbreitet: Deutschland sei bereit, den Bau von zwei Spezialhäfen zum Import von Flüssiggas für die USA mitzufinanzieren. In den Häfen Brunsbüttel sowie Wilhelmshaven wollen die USA ihr Gas nach Deutschland importieren.......

https://www.t-online.de/nachrichten/deut...-euro.html
Haushalt für 2021
Scholz plant 96 Milliarden neue Schulden
Stand: 18.09.2020 15:41 Uhr

Finanzminister Scholz plant für 2021 eine Neuverschuldung von 96,2 Milliarden Euro. Für den Etat, den das Kabinett am Mittwoch beschließen will, ist eine erneute Ausnahmegenehmigung von der Schuldenbremse notwendig.
Von Tom Schneider, ARD-Hauptstadtstudio

Die Zeit der "schwarzen Nullen", also der ausgeglichenen Haushalte, scheint nur noch eine zarte Erinnerung zu sein. Wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie heißt es auch für den Etat 2021: Ohne eine dicke Neuverschuldung geht es nicht.

96,2 Milliarden Euro werden es nach Angaben aus Regierungskreisen sein. Das ist höher als Olaf Scholz gern gehabt hätte - und sogar viel mehr als er laut Regeln der Schuldenbremse eigentlich dürfte. Nur 10 Milliarden Euro neue Schulden wären nach der im Grundgesetz festgelegten Regel an Staatsfinanzierung 2021 auf Pump möglich. Für den Haushalt muss der Bundestag eine erneute Ausnahmegenehmigung erteilen............

https://www.tagesschau.de/inland/neuvers...d-101.html
Von Seiten der Politik steht wieder großes an:
https://ec.europa.eu/commission/presscor...DA_20_1598

Ich denke, der europäische Investor muss sich das auf jeden Fall mal ansehen.
Selbst falls die EU mit diesen Vorhaben erfolg haben sollte, sollte man die Auswirkungen auf die Erdöl-Förderung bedenken.
Das klingt wie als ob Mittelzuflüsse ein Problem wären:




ERSPARNISFLUT: Trotz Negativzinsen fließen Banken immer mehr Einlagen zu

VON MARKUS FRÜHAUF UND CHRISTIAN SIEDENBIEDEL-
AKTUALISIERT AM 24.10.2020-16:06

Die Banken und Sparkassen in Deutschland versuchen vergeblich, den Einlagenzustrom abzuwehren. Sie reichen die negativen Zinsen, die sie der Europäischen Zentralbank (EZB) für ihre dort gehaltenen Mittel zahlen müssen, an Unternehmen und verstärkt nun auch an Privatkunden weiter. Doch die lassen sich davon nicht abschrecken, obwohl die Grenzen, ab denen sie Zinsen zahlen müssen, zum Teil schon auf 10000 Euro gesunken sind. Am Freitag berichtete der Genossenschaftsverband, der mit 360 angeschlossenen Volks- und Raiffeisenbanken der größte Prüfverband im genossenschaftlichen Finanzverbund ist, von einem „drastisch beschleunigten Einlagenzustrom“.

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/tro...16778.html

F.I.A.S.C.O.

(25.10.2020, 13:02)saphir schrieb: [ -> ]Das klingt wie als ob Mittelzuflüsse ein Problem wären

das ist es auch - musst nur auf die Performance von europ. Bankaktien über die letzten 3 Jahre schauen...
Kundeneinlagen für die Banken sind seit längerem völlig unrentabel geworden.

dazu: schau  mal den EZB-Einlagezinssatz an - der liegt seit 1 Jahr bei -0.5%; 
d.h. Banken müssen selbst "Strafzinsen" zahlen, wenn sie überschüssige Kundengelder bei der EZB anlegen. 
Die EZB will, das Banken kein Geld zurückhalten, sondern Kredite vergeben, was das Zeug hält

Honnete

Bis auf bei zu kleinen Fonds ist es das doch immer, darum wird es doch seit vielen Jahren immer hektischer und verrückter.
(25.10.2020, 13:15)F.I.A.S.C.O. schrieb: [ -> ]das ist es auch - musst nur auf die Performance von europ. Bankaktien über die letzten 3 Jahre schauen...
Kundeneinlagen für die Banken sind seit längerem völlig unrentabel geworden.


dazu: schau  mal den EZB-Einlagezinssatz an - der liegt seit 1 Jahr bei -0.5%; 
d.h. Banken müssen selbst "Strafzinsen" zahlen, wenn sie überschüssige Kundengelder bei der EZB anlegen. 
Die EZB will, das Banken kein Geld zurückhalten, sondern Kredite vergeben, was das Zeug hält

Dann stimmt was nicht. Man denkt ja dass Anlagen/Investitionen in einem bestimmten Verhältnis zu den Einlagen stehen sollten,  bzw. dass Einlagen sich positiv auf die Solvenz auswirken sollten. Warum sollten die auch unrentabel sein, der Kapitalmarkt boomt doch.
Also ich glaube man muss es umgekehrt interpretieren:

Die Kapitalzuflüsse werden mittelfristig helfen die Banken zu gesunden. 

Aktuell können die Banken mit dem Weiterleihen an die EZB keinen Profit machen, auch mit Kauf weitestgehend risikoloser Staatsanleihen ist das nicht möglich. Das belastet die Banken im Moment, das verstehe ich. 

Aber eigentlich soll ja auch mit der Weitergabe von Krediten an die Realwirtschaft Geld verdient werden. Verbessern sich dort die Konditionen, kommen die Banken mit einer gesunden Eigenkapitalbilanz auch wieder zu guten Gewinnen.

So stelle ich mir das zumindest vor.
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