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Normale Version: Wie hoch ist eure Cashquote?
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Banker

(13.03.2020, 08:25)rienneva schrieb: [ -> ]Bin immer noch über 50%.....obwohl ich mir gesten ein paar Siemens gegönnt habe.
Mal schaun was heute anliegt! Asien geht immer noch runter.

Erstmal eine technische Gegenreaktion.
So gut das tut und aussieht, die letzten Tage haben gezeigt, dass das nicht von Wert sein muss...

Superior1712

90% Cash seit Anfang Februar. (Wenn man das Eigenheim mal aussen vor lässt. )
Alle Gewinne realisiert nach dem ersten Absetzer und nachdem in bestimmten Internet Communites man sich einig war, dass dieses Corona Virus einen Rattenschwanz nach sich ziehen wird.
Problem ist nun: Was mit der großen Summe Cash machen? Aktien investment seh ich als Alternativlos. Alles auf einmal in den Markt empfind ich aber auch als sinnfrei.
Im Prinzip kannst du doch jetzt geschätzte 20% günstiger einsteigen als du damals ausgestiegen bist.

Da wäre es doch ratsam langsam wieder den Käuferknopf zu finden.

Superior1712

Schon klar. Aber wirklich alles auf einmal? Wohl doch lieber über einen gestreckten Zeitraum, für den Fall der Fälle das es noch 6 Monate bergab geht.

Aber wie groß soll dieser Zeitraum sein? hm...
So wie du dich wohl fühlst. Einfach eine Position kaufen um wieder in den Flow zu kommen.
Wenn du damit klar kommen würdest vielleicht etwas zu verpassen steig tendenziell erst später ein.
Ich würde schauen wie lang deine Anlaghorizont ist. Wenn ultralangfristig, dann kannst du noch mindestens 1 Jahr warten bis zum Einsteg...

Wenn kurzfr., dann kannst du die "Wellen" handeln.

F.I.A.S.C.O.

(14.03.2020, 02:51)Boy Plunger schrieb: [ -> ]Ich würde schauen wie lang deine Anlaghorizont ist. Wenn ultralangfristig, dann kannst du noch mindestens 1 Jahr warten bis zum Einsteg...

Wenn kurzfr., dann kannst du die "Wellen" handeln.
Wonder

sehe ich komplett anders:

 -wenn Anlagehorizont (Vermögensanlage) ultralangfristig ist - dann ergeben sich in einer Marktphase wie jetzt extrem gute Kaufopportunitäten 

 - wenn Anlagehorizont kurzfristig (ich rede von Anlegen - und nicht Trading) - dann mache nix, steh auf der Seitenlinie und beobachte. Lass den Sturm für 6-9 Monate vorbeiziehen, und warte bis sich die Vola's wieder auf deutlich tieferen Niveaus einpendelt
(12.03.2020, 10:25)Banker schrieb: [ -> ]Hinterher? Grundsätzlich bin ich ja deiner Meinung, dass der Covid-19 nur der Katalysator ist und die Bewegung so enorm ist, weil der Aufwärtsdruck so stark war.
Ich will jetzt das jetzt nicht Blase nennen, aber geplatzt ist da schon was.

Aber hinterher wird Covid-19 nicht als Grund genannt. Wie so häufig in diesen Crashs kommen erst die Nachrichten und dann reagiert der Markt. Das kann man sehr gut sehen.

Couldn't agree more!!!

Mal ein update:
Ich habe über die Tage mein Netzwerk aus Wissenschaft und der Finanzwelt angezapft und zwischen sind so einige Antworten eingetroffen:

In den Medien (und teilweise hier) wird immer irgendwas von "den Anlegen" oder "den Investoren"  und "den Märkten" geafselt....das ist absurd.
Vile Denken: da gibt es Institutionelle, die sitzen auf Trading Floors vor Bildschrimen und Fragen sich "was bedeutet diese Pandemie denn für Aktien?".

Natürlich:
A) jede größere Firma, deren Risk Management was auf sich hält organisiert sich, diskutiert das und richtet evenentuell sogar eine Taks Force ein und machen Szenario Analysen etc... Das trifft Firmen im "meat space" aber deutlich mehr.  Amazon, Deutsche Bahn, Rewe...Bei Firmen wie BP/EXXON/Gazprom sind natürlich auch die Trading Organisationen betroffen.  Ich war selbst ANFANG FEBRUAR INVOLVIERT. Und dieser Kunde ist jetzt nicht bekannt dafür super agil zu sein.

B) Gibt es Institutionen, auf die trifft das bedingt zu: Global Macro Hedge Funds wie Bridgewater oder andere physische Trader wie Vitol, Glencore, Trafigura,Gunvor...
Und wenn jmd wie Bridgewater seine Position auf oder abbauen will...dann macht er das deutlich subtiler.

Aber:

1) eine rieseige Menge an Geld (Pension Funds, Mutual Funds, Verischerer/Rückversicherer, Endowment Funds, Government Funds (Saudi Arabien, Norwegen, Kasachstan..) dürfen sich solche Gedanken gerne machen...dürfen oder wollen aber auf BAsiss von solchen Überlegungen NICHT handeln!!! Das ist aus deren Sicht und Anlagehorizont meist weder sinnvoll noch erlaubt.


2) Euer direkter Counterpart in den meisten Trades (Jane Street, Optiver, Timber Hill, AllOPtions, Optiver, XTX, ChopperTrading, CTC, Citadel Securities (die MM desks von Citadel), Virtud und natülich die MM desks der Banken) sowie die ganzen Market Neutral, Equity LS könnten Handeln...kümmern sich da aber nen Scheiss drum.

Ich denke da ist wieder irgenwie Liquiditäts Druck, den man (oder ich) gerade noch nicht versteht.
(14.03.2020, 14:31)F.I.A.S.C.O. schrieb: [ -> ]Wonder

sehe ich komplett anders:

 -wenn Anlagehorizont (Vermögensanlage) ultralangfristig ist - dann ergeben sich in einer Marktphase wie jetzt extrem gute Kaufopportunitäten 

 - wenn Anlagehorizont kurzfristig (ich rede von Anlegen - und nicht Trading) - dann mache nix, steh auf der Seitenlinie und beobachte. Lass den Sturm für 6-9 Monate vorbeiziehen, und warte bis sich die Vola's wieder auf deutlich tieferen Niveaus einpendelt

Das Big Money steigt erst wieder ein, wenn ein Boden gefunden ist und die Vola raus ist!

Tup
Auf Kredit zu handeln würde ich überhaupt nicht machen.

Besonders langfristig werden wir noch deutlich tiefer fallen.

Ich rede hier nicht von -20%, sondern von -50% und mehr Downpotential.
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