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Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex
#1
Notiz 

Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex

Einen sehr sehenswerter Beitrag zum Thema: Wie Kriege entstehen, wer gefährdet ist und was heute anders ist als in der Vergangenheit.
Es beantwortet auch die Frage warum die Welt heute friedlicher ist als damals und warum es noch friedlicher werden wird.

Für Freunde der Statistik und Indizes. Vielleicht auch in Hinblick nicht in  gefährdete Regionen zu investieren.

#2
Notiz 

RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex

den Thread wegen der aktuellen Entwicklung in Nahost ausgewählt. Der genannte Videobeitrag hat einen interessanten Titel "Kriegsindex" aber er bietet nicht das, was ich eigentlich suche: eine grafische Analyse der globalen Risiken, quasi ein mathematisches Modell der Wahrscheinlichkeit von kriegerischen Handlungen, also ein richtiger Kriegsindex. Möchte das hoch emotionale Problem auf eine mathematische Ebene abstrahieren um anhand von Wahrscheinlichkeiten Handlungsmöglichkeiten zu ermitteln.

Kann zu einer bestimmten Anleitung, einer Art Heuristik, die Quelle nicht mehr finden. Ein anderer Ansatz ist die Darstellung vom World Economic Forum:
https://www.weforum.org/reports/global-r...023/digest
   
die Grafik ist vom Jahresanfang, damals wurde die Lieferkette noch als schwerwiegendes Problem eingestuft. Darüber redet heute keiner mehr, die jetzige geopolitische Konfrontation wurde als minder bedeutendes Problem eingestuft.

die Wahrscheinlichkeit für einen Krieg zwischen Israel und Iran hat zugenommen mit weitreichenden globalen Folgen, siehe Verbindungslinien zu anderen Knoten.

__________________
whatever it takes
#3
Notiz 

RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex

Heinsohns These verabsolutiert meines Erachtens einen Faktor.
Sowas wie einen Krieg in der Ukraine hätte es nach seinem Modell bei den Geburtenraten niemals geben dürfen.
Soweit ich weiß firmte Heinsohns Idee früher unter dem Namen "Bürgerkriegsindex" und macht als solcher schon mehr Sinn.

Ein Problem mit so einem "Kriegsvorhersagemodell" wäre, dass es wissenschaftlich publiziert und dann von der Fachwelt aufgenommen werden würde. Sämtliche Geheimdienste, Politiker und Strategen würden das Modell sofort kennen und versuchen damit den Gegner zu täuschen.
Sofern es nicht auf "harten" Kritierien wie Truppenaufmärschen an der Grenze, hochfahren von Propaganda gegenüber der eigenen Bevölkerung und dergleichen basiert. Das ist jedoch lange bekannt.

Ein weiteres Problem ist, dass Strategen und auch die Spieltheorie, die mathematisch wohl am Ehesten in Frage kommt, von rationalen Akteuren ausgehen. Die handeln aber nicht prohibitionistisch, sondern determiniert, gegeben ihrer Informationen.

Umgekehrt lassen sich aber viele Dinge nur als Wahrscheinlichkeit angeben. Einfach Bayes mit Spieltheorie verknüpfen wäre wahrscheinlich zu leicht gedacht...
#4
Notiz 

RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex

@Skeptiker: machst deinem Namen alle Ehre  Tup
angeblich hat ein Lippenleser beim letzten Treffen der beiden Machthaber folgende Worte von Putins Lippen abgelesen Wink

   

__________________
whatever it takes
#5
Notiz 

RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex

(16.10.2023, 06:30)J R schrieb: @Skeptiker: machst deinem Namen alle Ehre  Tup
angeblich hat ein Lippenleser beim letzten Treffen der beiden Machthaber folgende Worte von Putins Lippen abgelesen Wink

https://www.wsj.com/finance/currencies/g...s-a3648357

Ganz ausschließen kann man es nicht. 
Aber man müsste sich jetzt mal entscheiden: ist Putin unfähig (meine Position) oder der evil-mastermind der immer noch so viel Einfluss hat um überall Brände zu legen?

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Forum-Besserwisser und Wissenschafts-Faschist
#6
Notiz 

RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex

(16.10.2023, 06:30)J R schrieb: @Skeptiker: machst deinem Namen alle Ehre  Tup

Falls das ernst gemeint ist: Danke.

J R schrieb:angeblich hat ein Lippenleser beim letzten Treffen der beiden Machthaber folgende Worte von Putins Lippen abgelesen Wink

Leider wurde meines Wissens schon vorher vorhergesagt, dass die Fokusierung der Aufmerksamkeit des Westens auf die Ukraine dazu führen könnte, dass andere Krisenregionen instabilier werden. Einfach, weil die Kapazitäten des Westens, einzugreifen, begrenzt sind und man hofft, dass sie nicht mit voller Kraft reagieren.

(16.10.2023, 10:59)Lancelot schrieb: ist Putin unfähig (meine Position) oder der evil-mastermind der immer noch so viel Einfluss hat um überall Brände zu legen?

Ich denke, die russischen Strageten dürfen auf keinen Fall unterschätzt werden.
Die "Mastermind"-Idee, oder wie man im Englischen sagt: 4D-Schach, ist, denke ich, eher eine Masche der Propaganda.
#7
Notiz 

RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex

(16.10.2023, 13:06)Skeptiker schrieb: Falls das ernst gemeint ist: Danke.


Leider wurde meines Wissens schon vorher vorhergesagt, dass die Fokusierung der Aufmerksamkeit des Westens auf die Ukraine dazu führen könnte, dass andere Krisenregionen instabilier werden. Einfach, weil die Kapazitäten des Westens, einzugreifen, begrenzt sind und man hofft, dass sie nicht mit voller Kraft reagieren.


Ich denke, die russischen Strageten dürfen auf keinen Fall unterschätzt werden.
Die "Mastermind"-Idee, oder wie man im Englischen sagt: 4D-Schach, ist, denke ich, eher eine Masche der Propaganda.
Es stand und steht für mich außer Frage das es in RU gute Analysten und Strategen gibt. Auf allen Ebenen und in allen Domänen. Zum Beispiel scheint die Chefin der Zentralbank ausgesprochen fähig zu sein.

Das Problem in so einer korrupten Autokratie ist: Kompetenz reicht nicht um gehört zu werden. Putin hat sich sehr angeschirmt. Das schein ständig so zu laufen. Autokraten umgeben sich mit Ja-Sagern. 

Ich denke das nach den drastischen Misserfolgen dann so langsam auch kompetentere Leute gehört wurden, die dann Sachen gesagt haben, die man früher nicht hören wollte. Aber so har Russland es wenigstens geschafft eine stabile-stagnierende Situation an der Front zu schaffen. Keine Erfolgsgeschichte. Aber nicht so bedrohlich wie die Debakel des ersten Kriegsjahres.

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Forum-Besserwisser und Wissenschafts-Faschist
#8
Notiz 

RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex

(16.10.2023, 14:00)Lancelot schrieb: Es stand und steht für mich außer Frage das es in RU gute Analysten und Strategen gibt. Auf allen Ebenen und in allen Domänen. Zum Beispiel scheint die Chefin der Zentralbank ausgesprochen fähig zu sein.

Das Problem in so einer korrupten Autokratie ist: Kompetenz reicht nicht um gehört zu werden. Putin hat sich sehr angeschirmt. Das schein ständig so zu laufen. Autokraten umgeben sich mit Ja-Sagern. 

Ich denke das nach den drastischen Misserfolgen dann so langsam auch kompetentere Leute gehört wurden, die dann Sachen gesagt haben, die man früher nicht hören wollte. Aber so har Russland es wenigstens geschafft eine stabile-stagnierende Situation an der Front zu schaffen. Keine Erfolgsgeschichte. Aber nicht so bedrohlich wie die Debakel des ersten Kriegsjahres.

Gab es wirklich drastische Misserfolge, oder hat RUS nicht die angekündigten Kriegsziele erreicht? Die Ukraine ist militärisch am Ende, keine Möglichkeit die verlorenen Gebiete zurück zu erobern, ohne US-Hilfe derzeit und perspektivisch sowieso. Entwaffnet ist die ehemals stärkste Armee Europas allemal. Die Azow-XXX, ahem Dynamo Kiew Hooligans, werden sich den Kokainisten schon holen, wenn intern "aufgearbeitet" wird... 

Biden kriegt keinen Exit in UKR mehr hin und Trump macht den schnellen cut-off mit Militärhilfe. Dass Bibi woanders mit dem Einmarsch zögert, er wird schon Bescheid bekommen haben...  

Ist wie immer die Frage welche Nachrichten gelesen werden...(no personal offence)

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#9
Notiz 

RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex

(16.10.2023, 16:37)Sauvignon schrieb: Gab es wirklich drastische Misserfolge, oder hat RUS nicht die angekündigten Kriegsziele erreicht?

Die Entnazifizierung haben sie nicht erreicht und das wird so schnell auch nicht klappen.
Selbst wenn die XXX Kämpfer an der Front fallen, dann sind die Strippenzieher immer noch im Hintergrund am werken und züchten eine neue Generation heran.

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#10
Notiz 

RE: Krieg oder Frieden? Der Kriegsindex

(16.10.2023, 16:37)Sauvignon schrieb: Gab es wirklich drastische Misserfolge, oder hat RUS nicht die angekündigten Kriegsziele erreicht? Die Ukraine ist militärisch am Ende, keine Möglichkeit die verlorenen Gebiete zurück zu erobern, ohne US-Hilfe derzeit und perspektivisch sowieso. Entwaffnet ist die ehemals stärkste Armee Europas allemal. Die Azow-XXX, ahem Dynamo Kiew Hooligans, werden sich den Kokainisten schon holen, wenn intern "aufgearbeitet" wird... 

Biden kriegt keinen Exit in UKR mehr hin und Trump macht den schnellen cut-off mit Militärhilfe. Dass Bibi woanders mit dem Einmarsch zögert, er wird schon Bescheid bekommen haben...  

Ist wie immer die Frage welche Nachrichten gelesen werden...(no personal offence)

??? 
Ne. Das ist keine frage welche Nachrichten man liest. Du musst nur russische Propaganda mit Vorsicht genießen und dich am besten auf open source intelligence verlassen. Dann den Durchschnitt bilden.  Ich lese viel russische Nachrichten.  
 
Das ist ja grenzwertig Realitätsverweigerung. 

Die Verluste auf russischer Seite sind selbst bei defensiven Schätzungen enorm. 400 pro Tag sind selbst für eine offensive Partei zu viel. Das die Einnahme von Kiev nicht geklappt hat ist ok. Aber die zweite Offensive (inklusive Flußüberquerung) danach und dann die extrem erfolgreiche erste ukrainische Gegenoffensive im Sommer sind ganz klar fiese Watschen gewesen.

Das ukrainische Militär war noch nie in der Lage ohne ausländische Unterstützung zu überleben. Selbst wenn diese aus Angst vor Eskalation nur nur in kleinen Dosen geleistet wird.

Dann die Wagner Geschichte?  Selbst dir pro-russische Militärbloggerszene nimmt da kein Blatt vor den Mund. Es ist keine echte Frage wie ein konventioneller Konflikt zwischen der Nato und Russland ausgehen würde. Wahrscheinlich wäre Russland schon mit dem hochgerüsteten Polen überfordert. für Luxemburg und Deutschland würde es aber wohl noch reichen Biggrin    

Es bleibt dabei: der Auftritt der russischen Armee war das ganze erste Jahr eine Katastrophe. Dann hat man sich adaptiert. 

Trotzdem hat Russland gezeigt wie überraschend Schwach es ist. Viele militärische Probleme, die westliche Experten eigentlich seit der Georgien Krise als beseitig gesehen hatten, waren doch noch präsent. Unverschlüsselte Kommunikation, fehlende SigInt Mittel zur Aufklärung, Defizite in der Logistik. Der Vergleich mit Finnland drängt sich auf. 
 
Nach wie vor  für mich eine der besten und sachlichsten Quellen:
https://www.youtube.com/watch?v=Z1bKrwqzJzQ&t=3896s

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