(11.03.2021, 18:17)Vahana schrieb: Wenn du z.B. beschließt eine bestimmte Aktie zu besparen und es stellt sich nach einiger Zeit heraus das es doch die General Elektric war, dann ist das schon ein Zugewinn wenn zum Schluss der Sparphase dort nur -20% steht statt -50%.
Nicht gemachte Verluste sind auch Gewinne.
Das ist genau so ein Fall den ich ausschließen will.
Natürlich kann man in jedem Indikator die Zahlen solange ausprobieren bis das Ergebnis passt. Aber je mehr man dreht, umso unsicherer wird das für eine Aussage für die Zukunft.
Solche Grenzen wie 55 führen praktisch zum Signal-Dauerfeuer.
Eine simple Systematik muss zum Ziel führen, sonst ist es eine Totgeburt.
Das was Tom beschrieben hat macht da schon mehr Sinn. Ich werde das ausprobieren.
Gut, GE ist jetzt ein spezielles Beispiel, auf die das zutrifft. Aber es gäbe ja auch andere Beispiele, bei denen -50% Buchverlust irrelevant sind und time in the market (=Anleger 1) bedeutet....
Wegen dem Indikator, ich bin da nicht so begabt und auch praktisch wenig interessiert. Trotzdem ging meiner Frage eine Überlegung voraus.
Wenn Anleger 1 schon die beste Performance hat, ohne überhaupt vom Vorhandensein des F&G zu wissen, könnte man mit dem Vorschlag eventuell teure Käufe>80 teilweise durch billigere Käufe<55 ersetzen.
Damit verhindert man das Los der anderen Anleger 2 + 3 und sie gierigen=teuren Spitzen von 1.
Über 80, weil dort extreme Gier herrscht und zu jedem Preis gekauft wird, unter 55, weil das Normalniveau (eines mit der Zeit leicht steigenden Marktes) sein könnte.
Für was nutze ich einen Indikator aber, wenn ich nicht solange rumprobiere, bis die Ergebnisse zufriedenstellend sind?

SG