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Normale Version: Gesetzliche Krankenversicherung vs. Private Krankenversicherung
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Börsenhamsti

PKV / GKV ist keine einfache Entscheidung und ob man richtig liegt, weiß man erst hinterher. Ist so wie mit Aktien. ;-)


Ich bin in der GKV geblieben als ich die Möglichkeit hatte in die PKV zu wechseln. Ich gehe davon aus dass ich mit 55 in "Rente" gehe, aber noch keine Rente bekomme sondern von meinen Kapitalerträgen leben werde. Dann entfällt also der Arbeitgeberanteil an meiner KV, unabhängig ob PKV oder GKV. Bei der PKV wird die Krankenversicherung aber nicht billiger, bloß weil ich nun ein geringeres Einkommen habe. Im Gegenteil, im Alter können die Beiträge nochmal deutlich anziehen.

In Summe gehe ich davon aus mit der GKV günstiger zu fahren - was bleibt ist natürlich der Nachteil, dass völlig ungewiss ist, welche Leistungen in 20 oder 40 Jahren von der GKV überhaupt noch übernommen werden. Bei der PKV hätte ich die fixieren können.
(28.12.2018, 16:27)MadeMyDay schrieb: [ -> ]Das einzige was mich an der GKV wirklich ankotzt ist das ich die ganzen Raucher, Übergewichtigen, neuerdings auch Medikamentenmißbraucher im Fitnessstudio.....

Womöglich treibst du auch noch Risikosportarten wie Gleitschirm fliegen, Ski laufen oder Motorrad fahren.. Und die armen übergewichtigen Raucher können dann am Ende noch Jahrzehnte finanzieren, die dich Pflegekräfte im Teewagen rumschieben müssen.
Hier bewegt man sich auf ganz dünnem Eis.

keinplanvonnix

Bin PKV versichert. Bei der De....
Da gibt es seit Jahren den gleichen Vertrag mit gleichem Kollektiv also eher teurer Einstieg aber hoffentlich stabil. Spare im Jahr ca 2000 Euro gegenüber der GKV obwohl ich alles aus eigener Tasche bezahle auch mal 1000 Euro Zahnarzt. Wenn möglich bin ich irgendwann wieder GKV versichert da ich vermutlich im Laufe meines Lebens unter den erforderlichen Verdienst falle und das bevor ich 55 sein werde. Kinder sind keine vorhanden die mitbezahlt werden müssen, wenn das Risiko Bestände würde ich in der GKV bleiben. Ob sich das viel gibt weiß ich nicht kenne Ärzte nur vom Hörensagen ausser Zahnarzt.
(30.11.2018, 03:22)jf2 schrieb: [ -> ]
(29.11.2018, 22:29)pjf schrieb: [ -> ]Für mich die eindeutige Wahl: GKV und "Selbstzahler".

Ich bin grundsätzlich kein Freund von Versicherungen. Die wollen ja Geld verdienen, das mir dann statistisch fehlt. Versichert wird nur, was mich ruinieren kann oder was ich gesetzlich muss. 

Ruinieren mag für den einen und anderen bei einer schweren Krankheit möglich sein. Ich kann mir so ein Szenario nicht vorstellen. Daher meine Pflicht: GKV. Und alles andere aus der eigenen Tasche als "Selbstzahler".

Ehm, Einspruch euer Ehren  Icon15

Ok, ich weiß nicht wie flüssig Du bist aber die GKV zahlt in einem Fall in meinem Umfeld hohe 4-stellige bis niedrige 5-stellige Medikamentenkosten pro Monat für eine Krebstherapie seit mehreren Jahren. Ich würde das nicht selber zahlen wollen/können.

Die Medikamente würden ohne die Deutsche Versicherungskultur bloß 1/10 kosten. Was sie im Ausland oft genug auch tun. Und wie oft habe ich schon Monatspackungen von irgendnem Zeuch bekommen, dass ich nie benutzt habe? Die Bundesrepublik ist ein perfekt organisierter Selbstbedienungsladen für Pharmakonzerne! Die profitieren auch am allermeisten von der Zuwanderung, auch wenn das hier nicht Thema sein soll.

Als dauerhaft erfolgreicher Unternehmer, bereut man den Umstieg in die PKV normalerweise nicht. Ob du dauerhaft erfolgreich und gesund bleibst, weißt du aber leider nicht vorher. Sonst bräuchte es auch keine Versicherung.
(28.12.2018, 19:36)Lolo schrieb: [ -> ]
(28.12.2018, 16:27)MadeMyDay schrieb: [ -> ]Das einzige was mich an der GKV wirklich ankotzt ist das ich die ganzen Raucher, Übergewichtigen, neuerdings auch Medikamentenmißbraucher im Fitnessstudio.....

Womöglich treibst du auch noch Risikosportarten wie Gleitschirm fliegen, Ski laufen oder Motorrad fahren.. Und die armen übergewichtigen Raucher können dann am Ende noch Jahrzehnte finanzieren, die dich Pflegekräfte im Teewagen rumschieben müssen.
Hier bewegt man sich auf ganz dünnem Eis.

Eben, was gesund ist, legt die Zeit fest, in der du lebst und nicht die Wissenschaft!

S@b3r Rid3r

(28.12.2018, 11:04)Ca$hmandt schrieb: [ -> ]Studie zeigt grobe Unterschiede -  Gesetzliche Kassen sind besser als private

Gesetzliche Krankenversicherungen sind einer Studie zufolge alles andere als zweitklassig. Im Vergleich zu den privaten Krankenkassen schneiden sie deutlich besser ab.

Gesetzliche Krankenversicherungen (GKV) bieten einer Studie zufolge selbst in Premiumtarifen bessere Leistungen als private Krankenkassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Beratungsunternehmens PremiumCircle im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorliegt.

...

https://www.n-tv.de/politik/Gesetzliche-...89522.html

Wäre interessant, wer die Studie in Auftrag gegeben hat und wer davon profitiert. Immer mehr Personen strömen in die gesetzlichen Kassen. Man könnte sagen sie werden geflutet. Irgendwer muss das ja finanzieren. Da käme es dem Staat und den GKV natürlich gelegen, wenn sehr viele freiwillig von der PKV in die GKV wechseln. Wenigstens bis man die Bürgerversicherung aufgedrückt bekommt. 
Kann nur von mir und der Familie sprechen. Wenn ich sehe was meine Frau, oder Freunde bei unterschiedlichen Ärzten für eine "Behandlung" erhalten und vergleiche es mit mir, meinem Kind, Eltern, usw. in der privaten, dann möchte ich diese nicht missen. Und freiwillig treiben uns keine zehn Pferde zurück.


Es macht auf mich den Eindruck, als würde die (in meinen Augen Augen ohnehin gelenkte und nicht unabhängig agierende Presse) Presse gemeinsam in das gleiche Rohr blasen und vergessen, wer teure Geräte finanziert, von denen auch GKV profitieren. Es wird gerne verallgemeinert mit "einfach viel zu teuer", "unfair", ... und die Vorteile werden einfach überhaupt nicht erwähnt. 

Es muss jeder im Einzelfall für sich entscheiden und vor allem entscheiden können (greift der Gesetzgeber ein und diktiert, dann sehen wir allein am Worte "diktiert", in welche Richtung es mit unserer "Demokratie" geht).


Ich muss noch anmerken, dass die Rechnung bei meiner Frau nicht aufging (bin also kein genereller Befürworter. Aber jemand, der gerne selbst wählt und nicht diktiert bekommt):
für mein Kind zahle ich 37 € im Monat für die private, da sie 80 % Beihilfe erhält. Also angenommen.
Das Angebot für meine mittlerweile fast 40-jährige Frau mit einem Risiko wegen dritter Halsrippe, fiel schon ohne den Risikozuschlag deutlich zu hoch aus. Somit ist sie in der GKV verblieben. Sollte es mal notwendig sein, wird sie eher freiwillig GKV. Sollte sie mal ins Krankenhaus müssen, dann zahlen wir als Selbstzahler für eine bessere Behandlung (z. B. Privatstation) drauf. 

--> und daran sieht man. Eine Abschaffung der PKV würde das Ziel verfehlen. Wir haben nicht viel Geld, sind keine Gutverdiener, Millionäre. Aber diese könnten sogar schwere Operationen selbst zahlen (siehe iranischer Todesrichter in Deutschland, INI). Selbst bei einer Abschaffung der PKV würden Selbstzahler somit weiterhin eine Besserbehandlung erhalten und an der "unfairen" Lage würde sich nichts verändern.
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