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Normale Version: Ich bastel mir meine eigenen ETFs: Mein Neues Portfolio (Work in Progress)
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Bonds bei Null Zinsen? Nein. Auch wenn Aktien manchmal mehr als 50% fallen, sie sind immerhin ein Sachwert der Dich vor der mit ziemlicher Sicherheit kommenden Inflation schützen wird.

Mir wäre es zur Zeit sehr unwohl mit Cash oder Bonds. Die Zentralbanken erschlagen jedes Hüstelchen der Märkte mit neuem Geld was gezwungenermassen zu Inflation führen wird.

Ausserdem liest man in fast allen Zeitungen wir stünden am Anfang einer Rezession. Bei einer echten Rezession weiss man das aber erst nachher.

Die Definition von einem Bärenmarkt ist der SP500 ist 20% von seinem Hoch entfernt. Diese Situation hatten wir ziemlich genau einen oder maximal ein paar Tage um Weihnachten rum. Und es wäre natürlich genau der beste Zeitpunkt gewesen um einzusteigen.

Niemand kennt die Zukunft und Aktien sind volatil. Waren sie schon immer und werden sie wohl auch immer bleiben.

Vielleicht willst du ungehebelt Futures (Zinsen, Währungen, Nahrung, Rohstoffe und vielleicht sogar Aktien) halten als eine Art Versicherung. Da würde ich mir aber zuerst einen gut durchdachte Strategie zulegen.
(16.08.2019, 10:01)StockBayer schrieb: [ -> ]Hab gestern Abend noch meine Aktienbestände um gut die Hälfte mit Gewinn reduziert. Sitz jetzt noch auf 55% Cash und 45% Aktien.
Strategie fahre ich aber so weiter, wie geplant.

All Weather ist zwar geplant, aber ein grundsätzliches Prinzip der All Weather Strategie ist ja, dass Assets über die Zeit Cash outperformen.
Nun haben wir Negativzinsen. Und das wohl noch sehr sehr lange. Damit ist doch dieses Prinzip obsolet oder??

Ich werde immer wieder voll in Aktien gehen, wenn das Sentiment es antizyklisch erlaubt, weil die Alternativen fehlen.

Wenn überhaupt dann wähle ich Bonds in US- oder Emerging Markets-, vielleicht noch Immobilien-ETFs.
Warum sollten Bonds fuer temporaeres "Parken" ein Problem sein?

Er steht an der Seitenlinie und denkt ueber seine Strategie nach....haette er eine Rotationsstrategie waere er seit  Monaten in Gold und Bonds, wuerde er sein Allweather Portfolio umsetzen wuerde er einfach nur kaufen, rebalancen und nicht weiter nachdenken. Gold und Bonds waren auch dabei.
Die fehlende Strategie ist das Hauptproblem.
(16.08.2019, 11:09)Ste Fan schrieb: [ -> ]Warum sollten Bonds fuer temporaeres "Parken" ein Problem sein?

Er steht an der Seitenlinie und denkt ueber seine Strategie nach....haette er eine Rotationsstrategie waere er seit  Monaten in Gold und Bonds, wuerde er sein Allweather Portfolio umsetzen wuerde er einfach nur kaufen, rebalancen und nicht weiter nachdenken. Gold und Bonds waren auch dabei.
Die fehlende Strategie ist das Hauptproblem.

Die Frage war nicht ernst gemeint, oder? Wenn die Zinsen steigen fallen Bonds! Er müsste also entweder in hochriskante Junk-Bonds oder in extrem kurzfristige Bonds investieren. Erstere haben ähnliche Risikoprofile wie Aktien und bei den zweiten dürfte man Mühe haben überhaupt die Gebühren wieder rein zu holen.

Die Strategie war ja vorhanden, aber sie sagt ihm wenn ich mich korrekt erinnere jetzt in Cash zu sein. Oder täusche ich mich da?
Also ich lese aus seinen letzten Beitraegen dass er seine Strategie hinterfraegt weil er bedingt durch die Negativzinsen einem Teil des Allweather Portfolios nicht traut...somit die Strategie nicht festgelegt ist: er will nicht mehr voll in Aktien sein, aber er traut den Bonds auch nicht.

Ich stimme dir zu dass wenn Zinsen steigen Bonds fallen, aber zum Geld parken (abhaengig von der Summe) halte ich SHY sicherer als eine Casheinlage.
Wann ich wie in welche Assets gehe/rotiere ist Angabe der Strategie - und wenn da Bonds dazugehoeren ist es so.
(16.08.2019, 10:20)cubanpete schrieb: [ -> ]Future fast 1% im Plus und das am Option day.

Das könnte sehr temporär sein, also nur bis zum Verfall der Monatsoptionen. Mal sehen wie's heute zu Börsenschluß aussieht.
Ich habe eine klare Strategie für den Aktienanteil, das stimmt. Bis jetzt besteht mein Depot nur aus Aktien. Die Strategie sagt mir ganz genau, was ich wann zu tun hab und bezogen auf die Aktien sollte ich aktuell voll investiert sein. Die Aktienstrategie hinterfrage ich aber auch gar nicht, die will ich genau so weiter fahren. Ich überlege gerade viel mehr, was ich außer Aktien mir sonst noch ins Depot lege. Auch hier will ich so wenig Arbeit wir möglich haben. Da kam mir die Asset-Rotation von Meb Faber in den Sinn und das All Weather Porfolio. Ich favorisiere hierbei das All Weather Portfolio, da ich hierbei meine Aktienstrategie weiterfahren kann, müsste nur noch Anleihen, Gold und Rohstoffe beimischen. 

Bis gestern war ich noch 100% in Aktien. Hat mich auch nie gestört, nur Aktien zu halten. Aber in letzter Zeit frag ich mich öfter, ob das wirklich langfristig so clever ist, ausschließlich Equities zu halten. Ich denke, wir machen alle den Fehler, den letzten 10-20 Jahre eine zu große Bedeutung beizumessen... Ökonomische Rahmenbedingungen können sich ändern und auch lange lange anhalten. Das ist uns nur nicht (mehr) bewusst. 

In Zeiten negativer Zinsen, wo Gläubiger dafür bezahlt werden, sich Geld zu leihen: Wird es immer so bleiben, dass Assets Cash outperformen?

Das kann doch nicht richtig sein? Der Investor will doch für sein eingegangenes Risiko in Form von Zins kompensiert werden? Jetzt muss er für das  eingegangene Risiko noch bezahlen... Es muss also ein noch größeres Risiko für ihn geben. Cash halten? Wonder Oder das Risiko als Null erachten... Wohin wird uns das führen, wenn man sich vorstellt, das diese Rahmenbedingungen vielleicht für die nächsten paar Dekaden - also die Zeit in der wir Vermögen aufbauen wollen - anhalten wird? Wie sollen wir uns aufstellen?

Fragen über Fragen Biggrin
Backtest meiner Adaption der All-Weather-Strategie

Aufteilung Assets (dahiner im original nach All-Weather)
10% iShares 7-10 Year Treasury Bond ETF (IEF) (15%)
7.5% SPDR Gold Trust (GLD) (7.5%)
7.5% Invesco DB Commodity Index Tracking Fund (DBC) (7.5%)
20% iShares U.S. Treasury Bond ETF (GOVT) (40%)
40% Mein Consumer Staples Depot (Aktien in Summe 30%)
15% Mein Utilities Depot (Aktien in Summe 30%)

Hab also die original Aufteilung Equities / Bonds genau umgedreht, sodass es jetzt 55% Equities und 30% Bonds sind.

Testzeitraum: 12/31/2003 - 08/16/2019
Rebalancing: halbjährlich

Ergebnis:
[attachment=3240]

CAGR: 9.24%
MaxDD: -7.06%
Sharpe Ratio: 1.22

Fazit:
CAGR bissl über SPY, aber mit wirklich kleinem Drawdown  Eek und mit nur der Hälfte der Vola (StandardAbw: 6.38 ggü 13.60 im SPY)!
Sieht gut aus. Das könnte man noch leicht hebeln Tup

EDIT:
Wie bekomme ich das Bild unter Angehängte Dateien wieder raus? Kann es nicht löschen... Bitte ignorieren, das ist ein falscher Screenshot. Danke
News aus dem Consumer Staples Depot:

Für STPN (SpartanNash) setzt mein Broker (Interactive Brokers) zum 23.8. die Marginanforderungen hoch, auf 50%.
Wahrscheinlich, weil die Marktkapitalisierung zu klein wurde? Aktuell ca. 414 Mio. USD.

[attachment=3261]
News aus dem Depot Utilities:

Regelbasierter Verkauf der kompletten Position von JE (JustEnergy), da
  • Kursverlust >50%
  • Dividende ausgesetzt
  • Möglicherweise securities fraud and unlawfull business practices.
Verkaufserlös wird bis zum nächsten Rebalancing-Tag (ungefähr 28.12.) in Cash gehalten.
Leider bleibt nicht mehr viel Cash übrig  Angry-fire

Es gab in Texas wohl "customer enrollment and non-payment issues"...
Hat schon mal jemand bei so einem Law Suit mitgemacht?

[attachment=3262]
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