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Honnete

„Ich bemühe mal ein gängiges Klischee: Der Zahnarzt aus dem Dorf möchte für die Pferde seiner Frau und seiner Töchter fünf hier Hektar Land erwerben. Und der kann dann natürlich deutlich zulangen im Gebot. Und da hat dann kein Landwirt eine Chance.„


https://www.deutschlandfunk.de/landwirte..._id=476082


In den vergangenen Jahren konnte man in vielen Regionen Europas eine deutliche Steigerung der Nachfrage nach Ackerland feststellen. Der Grund: Neben Investitionen besteht ein immer größerer Bedarf an landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Das ist letztlich auf die immer weiter steigende Weltbevölkerung zurückzuführen. Ein Zusatzeffekt ergibt sich aus der Verwendung landwirtschaftlicher Rohstoffe zur Gewinnung von Bioenergie.


https://www.v-check.de/aktuelles/geldanlage-ackerland
(14.12.2020, 06:11)Honnete schrieb: [ -> ]„Ich bemühe mal ein gängiges Klischee: Der Zahnarzt aus dem Dorf möchte für die Pferde seiner Frau und seiner Töchter fünf hier Hektar Land erwerben. Und der kann dann natürlich deutlich zulangen im Gebot. Und da hat dann kein Landwirt eine Chance.„


https://www.deutschlandfunk.de/landwirte..._id=476082

Wenn ich sowas lese kommt mir echt das Kotzen. Als wenn die Porschefahrenden, Golfspielenden Dorfzahnärzte den armen Bauern ihr Land wegkaufen würden. Bang
Das sind Klischees die aus den frühen 80ern stammen, wo man tatsächlich Geld verdient hat und alles andere nicht so teuer gewesen ist. Aber heutzutage? Kein Junger Arzt/Zahnarzt möchte eine Praxis auf dem Land übernehmen gechweige denn Neueröffnen. Und wenn dann haben die Kollegen ganz andere Probleme als für Ihre Pubertierenden Töchter 1 Hektar Land den armen Bauern wegzuschnappen.
Das Problem sind doch eher groß-Investoren die auch noch aus dem Ausland agieren oder?
Das Problem sind doch eher die unentspannten Internetbörsenforenleser, die auf solch einen Bericht anspringen.

Seit 186 Jahren beobachte ich jährlich, wie schlecht es den Bauern geht:
- bei fallenden Bodenpreisen ist die Altersvorsorge arg in Gefahr, weil der Hof ja eh später aufgegeben werden muss, weil ja niemand mehr solch einen harten Job für so nen schmalenTaler machen wird
- bei steigenden Bodenpreisen (so wie angeblich jetzt) können die Ärmsten gar nicht mehr expandieren
- ist es zu nass oder trocken is die Ernte im Arsch
- ist das Wetter perfekt, so gibt es zu wenig Erntehelfer und die Preise sind im Arsch

Also müssen die armen Bauern je Betrieb im Schnitt knapp 20K Subventionen im Jahr erhalten.

Entspann dich also: Keiner von denen verhungert - so wie in den letzten 186 Jahren eben auch nicht.

SG
(14.12.2020, 12:20)Mr. Passiv schrieb: [ -> ]Das Problem sind doch eher die unentspannten Internetbörsenforenleser, die auf solch einen Bericht anspringen.

Seit 186 Jahren beobachte ich jährlich, wie schlecht es den Bauern  geht:
- bei fallenden Bodenpreisen ist die Altersvorsorge arg in Gefahr, weil der Hof ja eh später aufgegeben werden muss, weil ja niemand mehr solch einen harten Job für so nen schmalenTaler machen wird
- bei steigenden  Bodenpreisen (so wie angeblich jetzt) können die Ärmsten gar nicht mehr expandieren
- ist es zu nass oder trocken is die Ernte im Arsch
- ist das Wetter perfekt, so gibt es zu wenig Erntehelfer und die Preise sind im Arsch

Also müssen die armen Bauern je Betrieb im Schnitt knapp 20K Subventionen im Jahr erhalten.

Entspann dich also: Keiner von denen verhungert - so wie in den letzten 186 Jahren eben auch nicht.

SG

Alt aber bezahlt: Die zwei grössten Probleme der Bauern sind der schlechte Verdienst und die langen Lieferfristen von Mercedes Benz.

Honnete

Land- und forstwirtschaftliche Flächen in Deutschland sind teuer – auch als Investment. „Die Preise haben sich seit der Finanzkrise 2008 verdoppelt, und regional mehr als verdreifacht“, sagt der Fachbereichsleiter Recht, Steuer und Soziales des Deutschen Bauernverbands (DBV), Wolfgang Krüger




Suchen und finden passender Flächen oder ganzer Betriebe – auch international – dauert abhängig von Markt und Kundenwunsch mitunter zwei Jahre. Projekte packen Dienstleister wie Latifundium und von Schenck nur mit Konzept an: „Die Frage der Bewirtschaftung folgt dem Investment auf dem Fuß“. Oder: ohne Ahnung von Landwirtschaft keine Rendite. Eine professionelle Bewirtschaftung sei ab 100 Hektar an notwendig, alles darunter halten die Experten für Liebhaberei

https://www.rnd.de/wirtschaft/alternativ...FQOKI.html

Honnete

Eine erstaunliche Rendite. Aber wer darauf schielt, sollte nicht zu klein anfangen, empfiehlt Bodenmakler Meier Westhoff. Mindestens fünf Hektar - das sei eine Fläche, die ein Landwirt gut bewirtschaften und die man problemlos verpachten könne. Das heißt allerdings auch, dass man selbst in günstigen Regionen wie Brandenburg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Sachsen oder Thüringen mindestens 60.000 bis 100.000 Euro Startkapital braucht, um investieren zu können.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bill-Gate...66675.html